SV Titania Kruge e.V.
Stolz & Treu

11. Spieltag: SV Tornow - SV Titania Kruge 1:7 (1:4)



Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !






Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,3 Jahre


Auswechslungen:  52. Min. Stegemann <-> D. Wieland, 62. Min. Kurz <-> Garreis, 80. Min. J. Papenfuß <-> Franke

im Kader:  Weinknecht, Wirt, Riethling






Tore

0:1 J. Papenfuß (9. Min.), 0:2 J. Papenfuß (11. Min.), 0:3 Rau (12. Min.), 1:3 Buch (14. Min.), 1:4 L. Wieland (32. Min.), 1:5 L. Wieland (58. Min.), 1:6 L. Wieland (90+1. Min.), 1:7 Rau (90+2. Min.)


 

 


 

Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

48



Gelbe Karten

Titania:  Stegemann (Foulspiel), D. Wieland (Foulspiel)

Tornow:  Zielke (Foulspiel), Buch (Unsportliches Verhalten), Fenk (Foulspiel), Gast (Unsportliches Verhalten), Bowitz (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

- Patrick Derwanz (SV Titania Kruge) verschießt Strafstoß in der 19. Min.

- Rote Karte Christopher Stolle (SV Tornow) wegen Schiedsrichter-Beleidigung in der 90. Min.


 


 




 

 

 

10. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Rüdnitz/Lobetal II 2:3 (0:2)



Spielbericht

 

Am 10. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Rüdnitz/Lobetal II mit 2:3. Dabei bewies die Prüßing-Elf Moral und kämpfte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück in die Partie. Ein weiterer Gegentreffer in der Schlussphase der Begegnung besiegelte jedoch die unglückliche Kruger Niederlage.

 

Trotz großer Ambitionen begann die Partie für den SVT mit einem Nackenschlag. Bereits in der 6. Spielminute nutzten die Gäste eine Unachtsamkeit der Kruger Defensive zur 0:1 Führung. Nach dem die Titanen bei einem Rüdnitzer Angriffsversuch zu unentschlossen agierten und Hamel auf der rechten Außenbahn nicht entscheidend störten, bewies dieser viel Übersicht und traf per Distanzschuss ins Kruger Gehäuse. Dabei machte sich Hamel einen Stellungsfehler von Torhüter Gallert zu Nutze, der bei dem Gegentreffer nicht chancenlos zu sein schien. Auch nach dem Rückstand fanden die Hausherren nur schwer in die Partie, wobei man im Mittelfeld kaum Zugriff auf das gegnerische Offensivspiel bekam. Mit der Führung im Rücken schalteten allerdings auch die Gäste sichtlich einen Gang zurück und zeigten sich im weiteren Verlauf nicht mehr so zielstrebig. Folgerichtig hatte die Begegnung im ersten Spielabschnitt nur wenige Höhepunkte zu bieten. Als dann alle Beteiligten bereits auf den Halbzeitpfiff warteten, forcierten die Rüdnitzer nochmals ihre Angriffsbemühungen und bauten ihre Führung aus. Dabei profitierte man erneut vom schwachen Kruger Abwehrverhalten und markierte aus Nahdistanz das 0:2.

 

Auch direkt nach dem Seitenwechsel schien es zunächst nicht so, als ob sich die Prüßing-Elf noch berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen darf. Die Offensivaktionen der Gastgeber strahlten nur wenig Torgefahr aus und entwickelten keine wirkliche Durchschlagskraft. Auf der Gegenseite verwalteten die Rüdnitzer die Führung geschickt, wobei man immer wieder die Räume in der eigenen Defensive zustellte und die gegnerischen Angriffe somit früh im Keim erstickte. In der 63. Spielminute war es dann jedoch SVT-Stürmer Stegemann, der einen Diagonallball von Rau verwertete und den Spielstand auf 1:2 verkürzte. Die Titanen waren nun zurück im Spiel und traten in der Folge mit großem Selbstvertrauen auf. Die Kruger Elf setzte die Gästemannschaft jetzt dauerhaft unter Druck, wodurch man gleich mehrfach ins letzte Angriffsdrittel vorrückte und dort den Weg vor das gegnerische Tor fand. Nach 72 Spielminuten nutzten die Hausherren eine dieser Möglichkeiten und erzielten den Ausgleichstreffer zum 2:2. Dabei fand ein Eckball von Siewert in Libero Derwanz einen Abnehmer, der das Leder unhaltbar in die Maschen köpfte. Der SVT war nun drauf und dran die Partie komplett zu drehen. In der 75. Spielminute klatschte ein Kopfball von Petzold an den Querbalken, wodurch die Titanen die eigene Führung nur knapp verpassten. Mittlerweile liefen bereits die letzten Spielminuten und die Kruger versuchten das Unentschieden nun mit aller Macht über die Zeit zu retten. Doch allmählich musste man dem laufintensiven Spiel der zweiten Halbzeit deutlich Tribut zollen, sodass die Rüdnitzer in der Schlussphase wieder die Oberhand besaßen. In der 84. Spielminute war es dann abermals Hamel, der die Unentschlossenheit der SVT-Hintermannschaft ausnutzte und von der Strafraumgrenze zum 2:3 Endstand traf.

 

(Gekürzter Spielbericht aus Zeitgründen)






Aufstellung



Durchschnittsalter:  31,3 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Wirt <-> Belack, 68. Min. Riethling <-> Garreis

im Kader:  Weinknecht






Tore

0:1 Hamel (6. Min.), 0:2 Puttlitz (45. Min.), 1:2 Stegemann (63. Min.), 2:2 Derwanz (72. Min.), 2:3 Hamel (84. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  /

Rüdnitz/Lobetal:  Giesecke (Foulspiel), Gedenk (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

/


 





 

 


 

9. Spieltag: SV Rot-Weiß Werneuchen - SV Titania Kruge 4:2 (1:0)



Spielbericht

 

Am 9. Spieltag verlor die Kruger Männermannschaft ihr Auswärtsspiel beim SV Rot-Weiß Werneuchen mit 4:2. Auch wenn man den Titanen eine ansprechende Leistung bescheinigen konnte, reichte es für die Prüßing-Elf gegen den Aufstiegsfavoriten nicht zum Punktgewinn.

 

Als vor Saisonbeginn die Frage nach einem möglichen Staffelfavoriten in der 1. Kreisklasse Ost gestellt wurde, fiel ein Vereinsname besonders häufig. Der Name des SV Rot-Weiß Werneuchen. Nach dem die Rot-Weißen ihr Team im Jahr 2016 personell bedingt aus der Kreisoberliga zurückziehen mussten, startete man im Anschluss einen Neuanfang in der 2. Kreisklasse. Dort gelang den Randberlinern erwartungsgemäß der direkte Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse, wobei man in der kompletten Saison ohne Niederlage blieb. Auch in dieser Spielzeit gilt die Mannschaft von Trainer Thadewaldt nun als großer Favorit auf den Meistertitel. Somit war die Aufgabe für die Titanen bereits vor der kommenden Begegnung klar definiert. Der SVT wollte den Hausherren möglichst ein Bein stellen und die Heimreise nach Spielschluss mit etwas zählbarem im Gepäck antreten.

 

Bereits zu Beginn der Partie wurde deutlich, dass die Witterungsverhältnisse an diesem Tag durchaus Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen könnten. Der böige Wind bereitete sowohl den Krugern, als auch den Gastgebern in den ersten Spielminuten sichtlich Probleme, sodass beide Teams in der Anfangsphase darauf bedacht waren, keine Fehler in der eigenen Defensive zu verursachen. Folgerichtig blieb das Angriffsspiel beider Mannschaften zunächst auf der Strecke und Torraumszenen gerieten zur Mangelware. Nach dem die Anfangsviertelstunde absolviert war und man sich den äußeren Bedingungen allmählich angepasst hatte, waren es die Rot-Weißen, die im weiteren Verlauf zunehmend die Spielkontrolle übernahmen. Dabei suchten die Hausherren stets die Mittelfeldakteure Kiesewetter und Kuntze. Das Duo zog im Spielaufbau das Tempo an und versuchte Lücken in der gegnerischen Defensive zu reißen. Doch die Kruger Hintermannschaft um Libero Wirt, der den erkrankten Derwanz ersetzte, stand stabil und verrichtete bis dato eine hervorragende Defensivarbeit. In der Folge versuchten die Werneuchener den Offensivdruck über die Außenbahnen weiter zu erhöhen, um durch einen möglichen Führungstreffer noch mehr Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. Dabei leistete sich die Thadewaldt-Elf allerdings immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel, wodurch man die Titanen leichtfertig zu Kontersituationen einlud. Diese wussten die Gäste trotz starkem Gegenwind durchaus zu nutzen und fanden im Anschluss gleich mehrfach den Weg vor das gegnerische Tor. Dort zeigte man sich jedoch oftmals nicht zielstrebig genug, sodass sowohl Stegemann, als auch Rau gute Einschussmöglichkeiten vergaben und den möglichen Lucky Punch verpassten. Brachten sich die Hausherren auf der Gegenseite bis dato nur selten in eine finale Torabschlussposition, wurde das Angriffsspiel der Rot-Weißen im weiteren Verlauf immer zwingender. Die Heimelf entwickelte jetzt einen wesentlich größeren Zug zum Tor und brachte die Kruger Verteidigung mehr und mehr in Bedrängnis. Scheiterten Kiesewetter und Eckhardt zunächst in aussichtsreicher Position, war in der 45. Spielminute Winkelmann zur Stelle und markierte die überfällige 1:0 Führung für sein Team. Dabei nutzte er eine Vorlage von Eckhardt, der den Ball im Sechzehner geschickt abschirmte, und traf von der Strafraumgrenze ins linke untere Toreck. Mit diesem Spielstand ging es wenig später in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft von Trainer Prüßing mit viel Engagement und Einsatzwillen aus der Kabine. Es war deutlich zu erkennen, dass der SVT die Partie noch nicht abgeschenkt hatte und den Gegner nochmals unter Druck setzen wollte. Man attackierte die gegnerische Defensive nun früher und erhöhte das Tempo in der Vorwärtsbewegung. Dafür wurden die Gäste bereits in der 51. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Nach dem Stegemann ein Zuspiel von Schwarz nicht entscheidend kontrollieren konnte, landete das Leder bei Werneuchens Innenverteidiger Schmidt. Titanias Rau gab den Ball allerdings noch nicht verloren, setzte energisch nach und behauptete die Kugel im Zweikampf. Kruges Youngster lief im Anschluss aus halblinker Position auf das Tor von SV-Keeper Wolk zu. Im Sechzehner behielt Rau abermals die Nerven und schob den Ball ins lange Eck zum viel umjubelten 1:1 ein. Dieser Torerfolg gab dem Team um Spielführer Schwarz zusätzliches Selbstvertrauen. Folgerichtig kamen die Titanen nun zu ihrer stärksten Phase der Partie. Nach der Balleroberung schalteten die Kruger jetzt immer wieder schnell ins eigene Offensivspiel um und fanden im Nachgang Lücken in der Hintermannschaft der Gastgeber. Eine dieser Lücken nutzte man in der 55. Spielminute zum vermeintlichen 1:2. Dieses Mal schickte E. Papenfuß seinen Mitspieler Stegemann per Steilpass auf die Reise. Stegemann erkämpfte das Leder im gegnerischen Strafraum in gewohnter Manier und hob den Ball im Anschluss über Schlussmann Wolk hinweg ins Tor. Doch direkt nach dem die Kugel im Netz einschlug, ertönte der Pfiff von Schiedsrichter Maschke-Veit. Der Unparteiische wollte ein Foulspiel von Stegemann gesehen haben und entschied zur Verwunderung aller Beteiligten auf Freistoß für die Gastgeber. Eine Entscheidung, die für viel Diskussionsstoff sorgte. Anerkennen muss man, dass der Unparteiische diese Entscheidung nach Spielende sehr selbstkritisch sah, wenngleich das dem SVT natürlich auch keinen Treffer bringt. Die Kruger wollten nun mehr und richteten ihre Formation weiterhin offensiv aus, um weitere Fehler in der gegnerischen Verteidigung zu erwirken. Dieser Umstand birgte jedoch auch Gefahren, denn nach Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung ergaben sich auf der Gegenseite für die Rot-Weißen vermehrt Freiräume. Diese nutzten die Gastgeber durchaus clever und stellten dabei ihre fussballerischen Qualitäten immer wieder unter Beweis. Auf dem Kunstrasenplatz ließ man den Ball geschickt per Kurzpassspiel laufen und ging damit dem böigen Wind aus dem Weg. Konnte SVT-Keeper Gallert seine Elf zunächst noch vor einem Rückstand bewahren, nutzte Werneuchens Kapitän Kiesewetter in der 62. Spielminute eine gelungene Kombination und erzielte aus Nahdistanz das 2:1 für die Randberliner. Auch nach dem Gegentreffer blieb die taktische Ausrichtung auf Kruger Seite unverändert. Man ging weiterhin ein hohes Risiko und agierte sehr offensiv, um möglichst erneut den erhofften Ausgleich zu markieren. Zudem brachte man mit den Einwechslungen von Weinknecht und J. Papenfuß nochmals frische Kräfte in die Partie. Allerdings zeigten sich die Hausherren fortan sehr ballsicher, wobei man Ball und Gegner laufen ließ und stets für Gefahr vor dem Kruger Gehäuse sorgte. Folgerichtig stellte Werneuchen nach Doppelschlag von Kiesewetter und Bauer die Weichen auf Sieg und erhöhte auf 4:1, was gleichzeitig die Vorentscheidung in diesem Spiel bedeutete. Trotz des deutlichen Rückstandes ergab sich die Prüßing-Elf jedoch nicht und trat auch in der Schlussphase der Begegnung engagiert auf. In der 89. Spielminute konnte dann Petzold, der an diesem Tag eine starke Leistung abrief, ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und den Spielstand auf 4:2 verkürzen. Petzold verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern direkt ins lange Eck und stellte somit zeitgleich den Endstand her.

 





Aufstellung



Durchschnittsalter:  30,0 Jahre


Auswechslungen:  35. Min. Neumann <-> Franke, 66. Min. Kurz <-> Weinknecht, 78. Min. Schwarz <-> J. Papenfuß






Tore

1:0 Winkelmann (45. Min.), 1:1 Rau (51. Min.), 2:1 Kiesewetter (62. Min.), 3:1 Kiesewetter (78. Min.), 4:1 Bauer (80. Min.), 4:2 Petzold (89. Min.)



 


 

Schiedsrichter

Sebastian Maschke-Veit



Zuschauer

31



Gelbe Karten

Titania:  /

Werneuchen:  Ast (Unsportliches Verhalten), Schenk (Foulspiel)

 


Besondere Vorkommnisse

/



 

 

  






8. Spieltag: SV Titania Kruge - SpG Finow/Lichterfelde II 1:4 (1:2)



Spielbericht

 

Am 8. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde II mit 1:4. Dabei fehlte es der Prüßing-Elf in den entscheidenden Momenten an der nötigen Cleverness und auch das Glück war den Titanen an diesem Tag nicht hold.

 

Nach dem furiosen Auswärtssieg gegen den SV Blau-Weiß Ladeburg erwarteten die Titanen mit der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde II nun den derzeitigen Ligaprimus zum Heimspiel. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation nahm die Mannschaft von Trainer Prüßing dabei erneut die Außenseiterrolle ein. Ein Umstand, der dem SVT erfahrungsgemäß eher zu Gute kommt. Zudem konnte man durch den jüngsten Erfolg zusätzliches Selbstvertrauen tanken und wiederum befreit aufspielen.

 

Das gelang den Hausherren in der Anfangsphase der Partie durchaus erfolgreich. In der Defensive standen die Titanen jederzeit kompakt, wobei man nach Ballverlusten immer wieder schnell die eigene Grundordnung fand und im Verbund verteidigte. Auch im Offensivspiel traten die Gastgeber mutig auf und schalteten nach der Balleroberung direkt ins eigene Angriffsspiel um, wo man jedoch nur vereinzelt zum Torabschluss kam. Dadurch machte man der Spielgemeinschaft, die unvermindert Lücken in der Kruger Hintermannschaft suchte, das Leben allerdings sichtlich schwer. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Angriffsaktionen der Gäste aber deutlich zwingender. In der 14. Spielminute konnten die Titanen einen dieser Angriffe nur durch ein Foulspiel im eigenen Sechzehner unterbinden. Folgerichtig zeigte Schiedsrichter Pissarius auf den Punkt und entschied auf Foulelfmeter für Finow/Lichterfelde. Rechtsaußen Silinsky legte sich die Kugel zurecht. Er durfte sich im Anschluss bei Glücksgöttin Fortuna bedanken, dass der nachfolgende Strafstoß den Weg ins Kruger Tor fand. Schließlich traf er mit seinem Schussversuch lediglich den Pfosten. Allerdings landete der Abpraller am Rücken von SVT-Keeper Plein, der das Leder im Nachgang zum 0:1 ins eigene Netz lenkte. Trotz des unglücklichen Rückstandes hatten die Hausherren die richtige Antwort parat und konnten bereits in der 18. Spielminute den Ausgleichstreffer markieren. Dabei trat Libero Derwanz einen Freistoß aus dem Halbfeld hoch vor das gegnerische Tor. Dort segelte die Kugel an Freund und Feind vorbei und landete letztendlich am langen Pfosten bei Titanias Stürmer Rau. Dieser ließ sich nicht lange bitten und vollendete aus Nahdistanz zum 1:1. Damit war der Spielstand wieder egalisiert und der SVT durfte sich wieder berechtigte Hoffnungen auf einen möglichen Punktgewinn machen. Euphorisiert vom schnellen Ausgleichstreffer, wollten die Titanen mehr und hatten in der 20. Spielminute sogar den Führungstreffer auf dem Fuß. Dabei erlief Wieland einen Klärungsversuch der gegnerischen Defensive. Im Anschluss versuchte er Wrobel, den Torhüter der Gäste, per Heber zu überwinden. Doch der Schlussmann präsentierte sich wachsam und bewahrte seine Mannschaft mit einer Flugeinlage vor dem drohenden Rückstand. Im weiteren Verlauf ebbte die Leidenschaft im Kruger Spiel jedoch deutlich ab. Infolgedessen rückte die Spielgemeinschaft vermehrt bis ins letzte Angriffsdrittel vor und brachte sich dort immer wieder in eine entscheidende Torabschlussposition. Eine dieser Einschussmöglichkeiten nutzte Delzer in der 27. Spielminute zum 1:2. Leider verletzte sich Kruges Torwart Plein in dieser Szene so schwer am Rücken, dass er das Feld im Anschluss verletzungsbedingt verlassen musste. Für ihn rückte abermals Weinknecht zwischen die Pfosten des Titania Tores. Auch bis zur Halbzeitpause blieben die Gäste spielbestimmend, wobei der SVT auf der Gegenseite fortan viel zu wenig Gegenwehr leistete und die Spielgemeinschaft in der Offensive nach Belieben kombinieren konnte. Lediglich Keeper Weinknecht war es zu verdanken, dass es bis zum Pausenpfiff beim knappen Spielstand von 1:2 blieb.


Trotz der schwachen Schlussphase im ersten Durchgang ging der SVT mit großen Ambitionen in die zweite Halbzeit und wollte nach Spielende zwingend etwas zählbares in den eigenen Händen halten. Diese Hoffnungen mussten die Kruger allerdings bereits kurz nach dem Seitenwechsel begraben. Mit zwei schnellen Treffern durch Niemann und Beierlein stellte die Spielgemeinschaft die Weichen frühzeitig auf Sieg, agierte bei den Torerfolgen extrem clever und erhöhte auf 1:4. Gegenüber zeigten sich die Titanen zweimal unachtsam, wofür man bitterböse bestraft wurde. Auch wenn ein möglicher Punktgewinn für den SVT mittlerweile in weite Ferne gerückt war, wollten sich die Gastgeber noch nicht vollends geschlagen geben. Siewert, der für E. Papenfuß ins defensive Mittelfeld rückte, sollte dem Kruger Spiel nochmal neues Leben einhauchen. Doch beiden Mannschaften gelang in der Folgezeit nur noch wenig produktives, sodass Torraumszenen absolute Mangelware blieben. Leider passte sich auch Schiedsrichter Pissarius dem Geschehen auf dem Spielfeld an und traf im weiteren Verlauf auf beiden Seiten einige absolut unverständliche Entscheidungen, wodurch sich die Stimmung nochmals aufheizte. In der 60. Spielminute äußerte Titanias Spielmacher Groh sein Unverständnis über die Fehlentscheidungen wohl etwas zu energisch. Der Unparteiische wertete das als Tätlichkeit und verwies Groh mit der roten Karte des Feldes. Ein Platzverweis, der den Hausherren in den kommenden Wochen noch teuer zu stehen kommen könnte. Schließlich zählt Groh zu den tragenden Säulen im Team von Trainer Prüßing. Auch in der verbleibenden Spielzeit geschah dann nur noch wenig nennenswertes, was sicher auch dem deutlichen Spielstand geschuldet war. Auf Kruger Seite zog man mit der Einwechslung von Stiffel die letzte Wechseloption. Er ersetzte Spielführer Schwarz. In den Schlussminuten besaß die Heimelf durchaus gute Gelegenheiten, um das Ergebnis nochmals zu verkürzen. Doch sowohl Derwanz, als auch Wieland vergaben in aussichtsreicher Position, sodass es bis zum Schlusspfiff beim 1:4 für die Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde blieb.



 

 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  34. Min. Plein <-> Weinknecht, 54. Min. E. Papenfuß <-> Siewert, 70. Min. Schwarz <-> Stiffel

im Kader:  Wirt






Tore

0:1 Silinsky (Foulelfmeter, 14. Min.), 1:1 Rau (18. Min.), 1:2 Delzer (27. Min.), 1:3 Niemann (49. Min.), 1:4 Beierlein (56. Min.)






Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten)

Finow/Lichterfelde:  Niemann (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Rote Karte Thomas Groh (SV Titania Kruge, 60. Min.)

 


 

 

 



 

 

 

7. Spieltag: SV Blau-Weiß Ladeburg - SV Titania Kruge 4:5 (2:1)



Spielbericht

 

Am 7. Spieltag bezwang die Kruger Männermannschaft den SV Blau-Weiß Ladeburg im Auswärtsspiel mit 5:4. Neben zahlreichen Treffern, hatte die Partie insbesondere eine spektakuläre Schlussphase zu bieten, in der sich die Ereignisse letztendlich überschlugen.

 

Nach einem, aufgrund der ausgetragenen Pokalrunde, spielfreien Wochenende stand für die Prüßing-Elf die schwere Auswärtsbegegnung beim SV Blau-Weiß Ladeburg an. Die Gastgeber gingen mit großen Vorschusslorbeeren in die Saison. Schließlich verstärkte man sich in der Sommerpause mit namhaften Spielern des BSV Rot-Weiß Schönow, wobei diese allesamt Kreisoberliga Erfahrung aufweisen können. Dementsprechend gedämpft war die Erwartungshaltung auf Kruger Seite vor dem Spiel. Dennoch wollte man den Blau-Weißen nicht kampflos das Feld überlassen und so stimmten sich die Titanen zuvor noch mit einem gemeinsamen Mannschaftstag auf die Partie ein. Dabei sollte auch dieses Mal wieder der Teamgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit gestärkt werden.

 

Teamgeist allein bringt jedoch keine Punkte. Das wurde bereits in der Anfangsphase der Begegnung deutlich, denn auf dem Platz waren es von Beginn an die Hausherren, die fussballerisch die Oberhand besaßen und das Spielgeschehen kontrollierten. Immer wieder rückte die Mannschaft von Trainer Burkert über die Außenbahnen in die gegnerische Spielhälfte vor und setzte dort die Titania Defensive unvermindert unter Druck. Gegenüber bekam der SVT zunächst keinerlei Zugriff auf das blau-weiße Angriffsspiel und wurde stellenweise von den Ladeburger Offensivakteuren vorgeführt. Folgerichtig erzielten die Gastgeber bereits in der 7. Spielminute den frühen Führungstreffer zum 1:0. Dabei überbrückte die Heimelf das Mittelfeld mit einem langen Ball aus der Defensive. Dieser konnte von Spielmacher Lutze erlaufen werden. Seine abschließende Hereingabe fand in Herrfurth einen Abnehmer, der die Kugel über SVT-Keeper Gallert hinweg ins Tor hob. Auch im weiteren Verlauf blieben die Hausherren spielbestimmend und unterstrichen somit nochmals ihre Favoritenrolle. Unermüdlich kurbelten die Ladeburger das eigene Offensivspiel an, wobei man sich nahezu im Minutentakt Chancen erspielte. Lediglich der gegnerischen Abschlussschwäche und dem aufmerksamen Schlussmann Gallert war es zu verdanken, dass die Titanen nicht schon frühzeitig einem höheren Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach 25 Spielminuten gelang es den Krugern allmählich, sich vom Angriffsdruck der Gastgeber zu lösen und sich ebenfalls erste Tormöglichkeiten zu erspielen. Doch auch die Chancenverwertung des SVT musste zu diesem Zeitpunkt als mangelhaft bezeichnet werden, denn sowohl J. Papenfuß, als auch Stegemann vergaben beste Gelegenheiten, um den Ausgleichstreffer zu markieren. Allerdings traten die Gäste in der Folge deutlich mutiger und aggressiver auf, wodurch man in der 31. Spielminute mit dem Torerfolg zum 1:1 belohnt wurde. Dabei behauptete Groh das Leder nach einem Zweikampf im Mittelfeld und legte den Ball direkt in den Lauf von Neumann. Dieser enteilte anschließend der kompletten Ladeburger Verteidigung und traf aus Nahdistanz ins linke untere Toreck. Die Kruger Freude über den Ausgleich währte jedoch nur kurz, denn bereits in der 35. Spielminute konnten die Blau-Weißen den alten Torabstand wieder herstellen. Dabei war es wieder das agile Duo Lutze und Noack, dass die Kruger Hintermannschaft in arge Bedrängnis brachte. Als SVT-Libero Derwanz im eigenen Strafraum versuchte den vorangegangenen Fehler seiner Vorderleute auszubügeln und die Situation in höchster Not zu klären, fädelte Noack geschickt ein und kam zu Fall. Der Unparteiische Conrad zeigte auf den Punkt und gab den durchaus fragwürdigen Strafstoß. Der Ex-Schönower Knoll legte sich den Ball zurecht und verwandelte den Elfmeter sicher zum 2:1. Mit diesem Spielstand ging es wenig später für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel vollzogen die Titanen ihren ersten Spielerwechsel. Für Schwarz rückte E. Papenfuß fortan ins defensive Mittelfeld. Die Kruger wollten im zweiten Spielabschnitt zwingend nochmal zum Gegenschlag ausholen, um die Heimreise zumindest nicht mit leeren Händen antreten zu müssen. Dabei durfte man allerdings nicht blind anrennen, da die Offensivaktionen der Gastgeber jederzeit Gefahren birgten. Direkt nach Wiederanpfiff war es dann abermals SVT-Keeper Gallert, der in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Als sich Ladeburgs Knoll aus 20 Metern ein Herz fasste, war Kruges Schlussmann erneut zur Stelle und lenkte den Torschuss im letzten Moment um den Pfosten. Scheinbar ein Weckruf zum richtigen Zeitpunkt, denn in der Folgezeit kamen die Gäste zu ihrer stärksten Phase. Der Spielaufbau der Prüßing-Elf gestaltete sich nun wesentlich ballsicherer. Zudem agierte man im Angriffsspiel jetzt deutlich zielstrebiger, sodass man immer wieder die sich bietenden Freiräume im Mittelfeld nutzte und vermehrt den Weg vor das Tor der Hausherren fand. Ertrag dessen war der Torerfolg zum 2:2. Nach dem J. Papenfuß auf der rechten Außenbahn freigespielt wurde, behielt er die Übersicht und legte den Ball quer ins Zentrum zu Stegemann. Kruges Stürmer zeigte sich im Anschluss nervenstark und schob überlegt zum erneuten Ausgleich ein. Auch danach gelang es den Titanen, den eigenen Angriffsdruck aufrecht zu erhalten. Auf der Gegenseite wurde das Defensivverhalten der Ladeburger nun immer nachlässiger, sodass der SVT das Spiel letztendlich sogar drehen konnte und den wichtigen Treffer zum 2:3 erzielte. Dabei tankte sich Kurz bis in den gegnerischen Sechzehner durch. Über Umwege landete das Leder schließlich im Zentrum bei Groh, der von seinen Gegenspielern komplett außer Acht gelassen wurde. Auch Groh präsentierte sich vor dem Tor der Heimelf eiskalt und netzte ebenfalls aus Nahdistanz ein. Riesen Jubel bei den Titanen ! Trotz seines Torerfolges musste Groh das Spielfeld direkt danach vorzeitig verlassen, da er nach mehrmaliger Ermahnung des Unparteiischen kurz vor einem Platzverweis stand und man für die verbleibende Spielzeit nicht in Unterzahl agieren wollte. Trainer Prüßing sah sich somit zum Handeln gezwungen und brachte mit Weinknecht einen weiteren Ersatzspieler in die Partie. Die Gäste versuchten die knappe Führung in der Folge mit aller Macht zu verteidigen, wobei Torhüter Gallert mehr und mehr zum Mann des Tages avancierte. Gleich mehrfach parierte er die Schussversuche der gegnerischen Offensivakteure und hielt die Führung für sein Team fest. In der 75. Spielminute setzten die Titanen wiederum einen ihrer wenigen offensiven Nadelstiche und rückten nach einer Kontersituation in die Spielhälfte der Blau-Weißen vor. Dort behauptete Stegemann die Kugel auf dem rechten Flügel und legte den Ball an der Strafraumgrenze auf Neumann ab. Dieser konnte von der Ladeburger Hintermannschaft erneut nicht gestoppt werden. Auch im Eins-gegen-Eins Duell mit Torwart Tietz blieb Neumann Sieger und markierte abschließend den Treffer zum 2:4. Der Kruger Auswärtssieg schien nun zum Greifen nah zu sein. Allerdings gaben sich die Hausherren längst noch nicht geschlagen. Es lief die 79. Spielminute als Stürmer Knoll vor dem SVT-Tor auftauchte und seine ganze Stärke unter Beweis stellte. Dieses Mal ließ er Keeper Gallert keine Abwehrchance. Sein Torschuss landete im linken unteren Toreck, wodurch Knoll den Spielstand nochmals auf 3:4 verkürzte. Damit war die heiße Schlussphase endgültig eingeläutet. Die Titanen reagierten mit einer weiteren Auswechslung. Für die verbleibende Spielzeit wurde Kurz durch Stiffel ersetzt. Die Gäste mussten dem temporeichen Spiel jetzt offensichtlich Tribut zollen, denn die Mannschaft von Trainer Prüßing fand in den Schlussminuten nur noch selten den Weg aus der eigenen Spielhälfte. Geschlossen warf man sich auf Kruger Seite in die Zweikämpfe, wobei man leidenschaftlich um jeden Ball kämpfte. Stürmer Stegemann tat das in der 87. Spielminute leider etwas zu intensiv. Nach dem er bereits in der ersten Halbzeit für ein Foulspiel die gelbe Karte gesehen hatte, verwies ihn Schiedsrichter Conrad nach einem weiteren Foul an Ladeburgs Dziemballa des Feldes, sodass die Titanen die eigene Führung nun in Unterzahl über die Zeit bringen mussten. Die Anspannung bei der Gästemannschaft war jetzt förmlich greifbar. Jeder gewonnene Zweikampf wurde mittlerweile wie ein Torerfolg gefeiert. Es lief bereits die zweite Minute der Nachspielzeit, als sich die Gastgeber ein letztes Mal um den Ausgleichstreffer bemühten. Dabei konnte der SVT eine Situation im eigenen Strafraum nicht entscheidend klären. Letztendlich landete der Ball an der Strafraumgrenze bei Dziemballa, der einfach mal draufhielt und die Kugel in den linken oberen Torwinkel zum 4:4 setzte. Schockstarre und Entsetzen im Kruger Lager. Damit schien das Unentschieden besiegelt und ein Kruger Erfolg Geschichte zu sein. Doch entgegen aller Erwartungen trieb Neumann das Leder nach dem Anstoß nochmals in die gegnerische Spielhälfte. Abschließend flankte er den Ball aus dem Halbfeld vor das gegnerische Tor, wo Rau am langen Pfosten goldrichtig stand und zum 4:5 Siegtreffer einköpfte. Im Anschluss spielten sich turbulente Szenen ab, wobei die Freude beim SVT natürlich ins Unermessliche stieg. Danach beendete der Unparteiische Conrad endlich diese verrückte Begegnung und die Titanen durften den ersten Auswärtssieg der Saison feiern.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Schwarz <-> E. Papenfuß, 61. Min. Groh <-> Weinknecht, 78. Min. Kurz <-> Stiffel

im Kader:  Plein, Wirt






Tore

1:0 Herrfurth (7. Min.), 1:1 Neumann (31. Min.), 2:1 Knoll (Foulelfmeter, 35. Min.), 2:2 Stegemann (55. Min.), 2:3 Groh (59. Min.), 2:4 Neumann (75. Min.), 3:4 Knoll (79. Min.), 4:4 Dziemballa (90+2. Min.), 4:5 Rau (90+3. Min.)






Schiedsrichter

Tim Conrad



Zuschauer

38



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Foulspiel), Rau (Foulspiel)

Ladeburg:  Rzeczinski (Foulspiel), Dziemballa (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Marcel Stegemann (SV Titania Kruge, 87. Min.) wegen wiederholtem Foulspiel



 





 

 

 

6. Spieltag: SV Titania Kruge - OSV Eberswalde 1:4 (0:3)



Spielbericht

 

Am 6. Spieltag hatte die Kruger Männermannschaft gegen den OSV Eberswalde das Nachsehen und unterlag mit 1:4. Dabei fand die Prüßing-Elf erst in der zweiten Halbzeit in die Partie und konnte die schwache Leistung des ersten Durchganges letztendlich nicht mehr wettmachen.

 

Vor der Begegnung gegen den OSV Eberswalde mussten sich die Titanen die Charakterfrage stellen. Wird man nach den jüngsten Erfolgserlebnissen einen Gang zurückschalten und sich auf dem Geleisteten ausruhen oder wird man auch das Spiel gegen die Ostender mit viel Engagement und Leistungsbereitschaft angehen ?

 

Die Hausherren schienen bereits in den ersten Spielminuten eine Antwort auf diese Frage zu liefern, denn der SVT schaffte es in der Anfangsphase keineswegs an die letzten Auftritte anzuknüpfen. Dem Kruger Spiel mangelte es ganz offensichtlich an Willenskraft und Einsatzbereitschaft. Zudem gelang es der Mannschaft um Spielführer Schwarz zu keinem Zeitpunkt, eine defensive Grundordnung herzustellen, sodass die Gäste das Spielgeschehen nach Belieben kontrollierten und sich nahezu im Minutentakt Chancen erspielten. Folgerichtig markierte der OSV in der 11. Spielminute den frühen Führungstreffer zum 0:1. Bei einem weiten Einwurf in den Kruger Strafraum fehlte den Titanen erneut die Zuordnung. Libero Derwanz versuchte den Fehler seiner Vorderleute in höchster Not zu bereinigen und erzwang im Zentrum einen Pressschlag mit seinem Gegenspieler. Der nachfolgende Abpraller landete schließlich an der Strafraumgrenze bei Eberswaldes Pubanz, der die Kugel im Anschluss mit einem wuchtigen Schuss in die Maschen beförderte und Torhüter Plein keine Abwehrchance ließ. Bei den Gastgebern hoffte man, dass dieser Gegentreffer der notwendige Weckruf war, doch die Kruger präsentierten sich auch im weiteren Verlauf vollkommen lethargisch und mutlos. Somit konnten die Ostender der Partie weiterhin ihren Stempel aufdrücken und den eigenen druckvollen Offensivfussball ungefährdet fortsetzen. Dabei tauchten die Angreifer der Gäste immer wieder vor dem gegnerischen Gehäuse auf und besaßen gleich mehrfach die Gelegenheit, einen weiteren Treffer zu erzielen. Lediglich im Torabschluss wies die Elf von Trainer Rauch bis dato große Schwächen auf, sodass die knappe Führung vorerst weiterhin Bestand hatte. In der 20. Spielminute fanden dann schließlich auch die Titanen erstmals den Weg vor das gegnerische Tor. Doch Stegemann scheiterte nach Vorarbeit von Schwarz freistehend an Gästekeeper Falz und vergab, die sich bietende Tormöglichkeit, kläglich. Besser machte es dagegen der OSV, der seine Überlegenheit in der 25. Spielminute wiederum nutzte und auf 0:2 erhöhte. Dabei fand ein Diagonalball von Huwe den agilen Tokaji. Dieser enteilte im Anschluss der kompletten Kruger Defensive und traf abschließend aus Nahdistanz ins linke untere Toreck. Auf Kruger Seite mussten nun Veränderungen her. Mit den Einwechslungen vom angeschlagenen Neumann und L. Wieland für Riethling und Franke sollte fortan endlich ein Ruck durch die Titania Elf gehen. Doch auch darauf hoffte man zunächst vergebens. Zwar gelang es dem SVT, sich in der Folge ein wenig vom gegnerischen Angriffsdruck zu lösen und den eigenen Spielaufbau ballsicherer zu gestalten, aber wirklich zwingend war das am Ende nicht. Als dann bereits alle Beteiligten mit dem Halbzeitpfiff rechneten, machten sich die Gäste nochmals eine Standardsituation zu Nutze und trafen mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 0:3.

 

Erneut waren auf Kruger Seite während der Halbzeitpause klare Worte nötig, um das schwache Auftreten im ersten Spielabschnitt deutlich zu analysieren. Diese schienen auch ihre Wirkung zu erzielen, denn nach dem Seitenwechsel zeigte die Prüßing-Elf ein komplett anderes Gesicht. Die Titanen präsentierten sich nun endlich voller Engagement und mit breiter Brust, so wie man es in einem Heimspiel erwartet. Für diese Leistungssteigerung wurde man bereits in der 49. Spielminute mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 belohnt. Nach dem die OSV-Hintermannschaft eine Kruger Offensivaktion lediglich per Befreiungsschlag klären konnte, leitete Titanias Neumann mit einem Kopfball an der Mittellinie einen erneuten Kruger Angriff ein. Neumann köpfte den Ball zu Spielmacher Groh, der das Leder direkt in den Lauf von Rau legte. Rau suchte im Anschluss den sofortigen Torabschluss und setzte seinen Torschuss kraftvoll unter die Querlatte ins gegnerische Tor. Der SVT schöpfte in der Folge wieder Hoffnung und bäumte sich jetzt noch einmal auf. Während die Gäste scheinbar noch nicht zurück auf dem Platz waren, trugen die Hausherren unvermindert ihre Angriffe vor. Doch beim letztlich entscheidenden Abschluss agierte man oftmals zu ungenau, sodass es den Gastgebern vorerst nicht gelang, den Spielstand weiter zu verkürzen. In der 60. Spielminute sorgte dann eine Schiedsrichterentscheidung für großen Unmut bei den Krugern und minutenlange Diskussionen mit dem Unparteiischen. Zudem lieferte diese Szene auch nach Spielende noch reichlich Gesprächsstoff. Bei einem hohen Flankenball des SVT in den Eberswalder Sechzehner gingen sowohl Torhüter Falz, als auch OSV-Verteidiger Brandt zum Ball. Dabei kollidierten beide Akteure miteinander, wodurch Schlussmann Falz die Kugel aus den Händen rutschte. Nutznießer war Titanias Stürmer Stegemann, der prompt zur Stelle war und den Ball ins Zentrum auf Wieland querlegte. Doch bevor Wieland das Leder ins verwaiste Gehäuse schieben konnte, ertönte plötzlich und zur Verwunderung aller Beteiligten ein Pfiff vom Unparteiischen Blum. Er entschied auf Schiedsrichterball, da er der Meinung war, dass er das Wohl der verletzten Spieler schützen müsse, die nach dem internen Zweikampf am Boden lagen. Prinzipiell richtig, aber nicht drei Sekunden bevor eine Mannschaft einen Treffer erzielt. Eine fatale Fehlentscheidung, die einen weiteren Kruger Torerfolg verhinderte. Für die beiden OSV-Spieler ging es im Übrigen im Anschluss nach kurzer Behandlungspause weiter. Während die Hausherren immer noch mit der Schiedsrichterentscheidung haderten, markierten die Gäste im direkten Gegenzug den spielentscheidenden Treffer zum 1:4. Dabei konnte Jahnke einen weiten Abschlag seines Torhüters erlaufen und den Ball aus spitzem Winkel über SVT-Keeper Plein hinweg ins Tor heben. In der verbleibenden Spielzeit geschah dann nur noch wenig nennenswertes. Die Eberswalder taten nur noch das nötigste und die Titanen liefen zwar unermüdlich an, konnten den Ball aber letztendlich nicht mehr im gegnerischen Kasten unterbringen, sodass es am Ende beim verdienten 4:1 Auswärtserfolg für den OSV blieb.






Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  29,6 Jahre

 

Auswechslungen:  33. Min. Riethling <-> Neumann, 39. Min. Franke <-> L. Wieland, 86. Min. Kurz <-> Wirt

im Kader:  Weinknecht






Tore

0:1 Pubanz (11. Min.), 0:2 Tokaji (25. Min.), 0:3 K. Brandt (45. Min.), 1:3 Rau (49. Min.), 1:4 Jahnke (61. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

30


 

Gelbe Karten

Titania:  L. Wieland (Foulspiel)

OSV:  Schanz (Foulspiel), Ostermann (Foulspiel), Tokaji (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/



 

 

 




 

 

5. Spieltag: FSV Basdorf - SV Titania Kruge 2:2 (2:1)



Spielbericht

 

Am 5. Spieltag konnte die Kruger Männermannschaft im Auswärtsspiel beim Kreisliga Absteiger FSV Basdorf ein 2:2 Unentschieden erringen. Dabei ließen sich die Titanen auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht beirren und konnten kurz vor Spielende schließlich den viel umjubelten Ausgleich erzielen.

 

Das die Erleichterung auf Kruger Seite nach dem ersten Saisonsieg gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde III groß war, war offensichtlich. Nach drei erfolglosen Partien konnte man endlich die ersten Punkte auf der Habenseite verbuchen. Dabei trat die Mannschaft sehr geschlossen auf. Zudem wusste man stellenweise auch fussballerisch zu überzeugen, sodass eine Steigerung gegenüber den vorherigen Begegnungen deutlich erkennbar war. Dementsprechend befreit konnte man im kommenden Auswärtsspiel gegen den FSV Basdorf aufspielen.

Die blau-weißen Gastgeber, die nach dem Abstieg in der vergangenen Saison den Gang von der Kreisliga in die 1. Kreisklasse antreten mussten, gelten als enorm heimstark. Diesen Fakt konnte das Team von Trainer Steinhagen in den bisherigen zwei Saisonheimspielen nochmals unterstreichen, denn mit dem Friedrichswalder SV und dem Eberswalder SC konnte man gleich zwei Schwergewichte der Liga auf eigenem Platz bezwingen.

 

Auch wenn der FSV in diesem Spiel eindeutig die Favoritenrolle einnahm, war es die Prüßing-Elf, die nach dem Anpfiff zunächst besser in die Partie fand. Dabei boten sich den Gästen in der Anfangsphase gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten, um den frühen Führungstreffer zu erzielen. Doch sowohl Neumann, als auch Rau scheiterten in aussichtsreicher Position am Basdorfer Schlussmann Brose. Allerdings trauerte der SVT den vergebenen Gelegenheiten nicht lange nach und hielt den Angriffsdruck auch in der Folgezeit hoch. Lohn dafür war der Torerfolg zum 0:1 in der 11. Spielminute. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld setzte Spielmacher Groh seinen Mitspieler Rau mit einem feinen Pass gekonnt in Szene. Rau behielt vor dem gegnerischen Tor die Nerven und schob aus Nahdistanz überlegt zur Kruger Führung ein. Ein starker Spielzug der beiden Offensivakteure. Die Freude der Gäste währte jedoch nur kurz, denn bereits in der 13. Spielminute konnten die Hausherren prompt den Ausgleich markieren. Dabei machten sich die Basdorfer eine Standardsituation zu Nutze. Einen Freistoß aus 25 Metern brachte FSV-Verteidiger Ahrendt direkt auf das Kruger Gehäuse, wobei der Ball entscheidend von Titanias Groh abgefälscht wurde. Auch Torhüter Plein, dem das Leder im Anschluss durch die Hände rutschte, konnte das Gegentor zum 1:1 letztendlich nicht mehr verhindern. Dieser Treffer schien den Gastgebern als Weckruf zu dienen. Wirkte das Basdorfer Offensivspiel bis dato wenig ideenreich, trat der FSV im weiteren Verlauf wesentlich aggressiver und zielstrebiger auf. Folgerichtig rückte die Heimmannschaft nun vermehrt bis ins letzte Angriffsdrittel vor und brachte sich dort immer wieder in eine entscheidende Torabschlussposition. Zwar strahlten die Schussversuche der Hausherren am Ende oftmals nur wenig Gefahr aus, dennoch wurde dadurch deutlich, dass die Mannschaft um Kapitän Schmelzer mittlerweile eindeutig das Spielgeschehen bestimmte. Auf der Gegenseite hatte der Ausgleichstreffer den Titanen scheinbar das Genick gebrochen. Die Gäste fanden jetzt kaum noch in die Zweikämpfe, sodass man dem FSV in der Folge lediglich Geleitschutz bot und ein weiterer Gegentreffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Dieser Verdacht sollte sich schließlich bestätigen. In der 39. Spielminute sorgte erneut eine Standardsituation für den Basdorfer Führungstreffer. Dabei trat Routinier Teske einen ruhenden Ball aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, wo sein Sturmpartner Mieck freistehend zum 2:1 einköpfte und für großen Jubel auf Seiten der Gastgeber sorgte. Auch wenn dieser Treffer kurz vor der Halbzeitpause ein weiterer Rückschlag für die Prüßing-Elf war, bäumte man sich noch einmal auf und so sollte die letzte Chance des ersten Durchganges den Titanen vorbehalten bleiben. Erneut setzte der agile Neumann, der an diesem Tag wieder eine enorme Laufarbeit leistete, zu einem Dribbling an. Als die Kruger bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, strich sein abschließender Torschuss nur denkbar knapp am linken Pfosten vorbei. Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 2:1 für die Heimelf den Gang in die Halbzeitpause an.

 

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie zunehmend zerfahrener. Dabei führten Foulspiele und Schiedsrichterdiskussionen immer wieder zu Spielunterbrechungen, wodurch kaum ein wirklicher Spielfluss zu Stande kam. Es dauerte eine ganze Weile bis der Fussball wieder in den Blickpunkt des Geschehens rückte. Während sich die Kruger sichtlich schwer taten im Spielaufbau Ideen zu entwickeln, setzten die Gastgeber gegenüber immer wieder offensive Nadelstiche und brachten die Hintermannschaft des SVT dabei gleich mehrfach in Bedrängnis. Die Gäste konnten sich durchaus glücklich schätzen, dass die Basdorfer zu leichtfertig mit ihren Torgelegenheiten umgingen und es verpassten, mit einem weiteren Torerfolg für die mögliche Vorentscheidung in diesem Spiel zu sorgen. Dennoch mussten die Titanen in der 60. Spielminute eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen. Abwehrakteur Derwanz, der bereits in der Halbzeitpause über Schmerzen im Sprunggelenk klagte, musste das Spielfeld frühzeitig verletzungsbedingt verlassen. Für ihn kam Kurz, der somit seine ersten Einsatzminuten in dieser Saison absolvierte, in die Partie. Die Rolle des Liberos wurde nun von Groh bekleidet. Er gab seine Spielmacherposition auf und schob sich für die verbleibende Spielzeit in die Verteidigung zurück. Zudem wollte man mit der Einwechslung von E. Papenfuß für Riethling nochmals frische Kräfte mobilisieren. Trotz aller Mühen gelang dem SVT im Spiel nach vorn jedoch weiterhin nur wenig. Außerdem musste man in der eigenen Defensive jederzeit Obacht geben, dass man nicht in einen womöglich spielentscheidenden Konter läuft. Schließlich strahlten die Angriffsaktionen der Basdorfer stets viel Gefahr aus. Doch mit viel Einsatzwillen und großer Leidenschaft konnten die Titanen verhindern, dass die Heimelf ihre Führung weiter ausbaut. Allerdings war klar, dass wenn die Kruger an diesem Tag noch etwas zählbares mitnehmen wollten, mussten sie selbst noch einmal aktiv werden und einen weiteren Treffer erzielen. In der Folge richtete SVT-Trainer Prüßing seine Formation deutlich offensiver aus. Nach der taktischen Umstellung rückte J. Papenfuß als dritter Angreifer ins Sturmzentrum vor. Damit setzten die Kruger alles auf eine Karte, wofür man in der 85. Spielminute schließlich belohnt wurde. Nach der Balleroberung im Mittelfeld schalteten die Gäste schnell um und leiteten den direkten Gegenangriff ein. Der abschließende Diagonalball von Franke landete an der gegnerischen Strafraumgrenze beim aufgerückten Rau. Bevor dieser den Ball erreichen konnte, war allerdings FSV-Keeper Brose zur Stelle und schien die Situation per Fußabwehr zu bereinigen. Doch sein Klärungsversuch landete genau vor den Füßen von J. Papenfuß, der im Anschluss viel Übersicht bewies. Nach der Ballannahme hob Papenfuß die Kugel aus 20 Metern gefühlvoll über alle Gegenspieler hinweg ins Tor und bescherte seinem Team somit den wichtigen Ausgleichstreffer. Großer Jubel beim SVT und seinem Anhang ! Die Titanen wollten das Unentschieden nun zwingend über die Zeit retten. Dabei sollte in der Schlussphase auch Weinknecht helfen, der anschließend für Schwarz in die Partie kam. In den letzten Spielminuten entwickelte sich dann eine wahre Abwehrschlacht, wobei die Basdorfer jetzt alles nach vorn warfen und mit der Brechstange agierten. Allerdings fand man im Kruger Schlussmann Plein seinen Meister. Er parierte gleich mehrere Torabschlüsse der Gastgeber und hielt am Ende das Unentschieden für seine Elf fest.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  55. Min. Derwanz <-> Kurz, 64. Min. Riethling <-> E. Papenfuß, 88. Min. Schwarz <-> Weinknecht

im Kader:  Wirt






Tore

0:1 Rau (11. Min.), 1:1 Ahrendt (13. Min.), 2:1 Mieck (39. Min.), 2:2 J. Papenfuß (85. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

45


 

Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten), Rau (Unsportliches Verhalten)

Basdorf:  Burs (Foulspiel), Stenzel (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

/


 


 






 

4. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Grün-Weiß Ahrensfelde III 1:0 (0:0)



Spielbericht

 

Am 4. Spieltag setzte sich die Kruger Männermannschaft mit 1:0 gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde III durch und verbuchte somit zeitgleich den ersten Saisonsieg. Dabei machte die Prüßing-Elf aus der Personalnot eine Tugend und überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei Verteidiger Petzold am Ende zum Matchwinner avancierte.


Mit der 8:0 Auswärtsniederlage bei der SG Einheit Zepernick II in der Vorwoche war der Fehlstart des SVT endgültig perfekt. Null Punkte und ein katastrophales Torverhältnis sind das Ergebnis der schwachen Kruger Spiele zu Saisonbeginn. Dabei versagten die Titanen allerdings nicht nur in fussballerischer Hinsicht. Mittlerweile ließ auch das eigene Engagement und die Disziplin zu wünschen übrig, sodass vor dem Ahrensfelde-Spiel nochmals eine klare Ansprache von Nöten war, um eine Wiederholung solcher Auftritte zwingend zu vermeiden.

Der erste Kruger Saisonerfolg schien jedoch auch gegen die Randberliner nur schwer umsetzbar zu sein. Schließlich standen Trainer Prüßing vor der Partie lediglich 11 einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Dabei musste man mit Plein, Müller und Gallert unter anderem auf alle drei etatmäßigen Torhüter verzichten, sodass abermals Weinknecht zwischen die Pfosten des SVT-Tores rückte und für sein Team in die Bresche sprang.


Doch bereits in der Anfangsphase der Begegnung war zu erkennen, dass die Titanen an diesem Tag, trotz der vorhandenen Personalprobleme, um Wiedergutmachung bemüht waren. Die Mannschaft um Spielführer Schwarz ging von Beginn an mit viel Herzblut zu Werke und wusste dabei vor allem durch ein engagiertes Zweikampfverhalten zu überzeugen. Gegenüber taten sich die Gäste sichtlich schwer ins Spiel zu finden, sodass die Elf von Coach Greth kaum Nutzen aus dem eigenen hohen Ballbesitzanteil ziehen konnte und nur selten Lücken in der gegnerischen Defensive fand. Zudem leistete man sich auf Ahrensfelder Seite immer wieder Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die wiederum zu leichtfertigen Ballverlusten führten. Die sich bietenden Kontermöglichkeiten konnten von den Hausherren jedoch auf der Gegenseite nicht genutzt werden, da man bei den Tempogegenstößen oftmals zu übereifrig agierte und es verpasste, seine Stürmer entscheidend in Szene zu setzen. Somit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld und die Partie gestaltete sich bis dato weitesgehend ereignisarm. Nach 25 Spielminuten breiteten sich dann die ersten Sorgenfalten bei den Krugern aus. Bei einem Kopfballduell zwischen SVT-Spieler Wirt und Ahrensfeldes Dobslaff verletzte sich Titanias Routinier am Rücken. Die Verletzung zwang ihn dazu, das Spielfeld vorerst zu verlassen, sodass es für die Heimelf vorübergehend nur in Unterzahl weiterging. Doch der 51-jährige kehrte nach kurzer Behandlungspause auf den Platz zurück und setzte das Spiel trotz großer Schmerzen fort. In der 30. Spielminute gelang es schließlich den Gastgebern, das erste offensive Achtungszeichen der Begegnung zu setzen. Nach einem Ballgewinn durch Franke in Höhe der Mittellinie schalteten die Hausherren schnell ins Angriffsspiel um und drängten über rechtsaußen bis in den gegnerischen Sechzehner vor. Dort wurde Stegemann abschließend von seinem Mitspieler Rau bedient und prüfte Gästekeeper Heise per Drehschuss. Doch der Schlussmann zeigte sich wachsam und klärte die Situation zur Ecke. Es sollte einer der wenigen fussballerischen Höhepunkte der ersten Halbzeit bleiben. Die nächste Szene sorgte dann wiederum für sorgenvolle Blicke auf Kruger Seite. Dabei wurde Rau an der gegnerischen Strafraumgrenze durch ein rüdes Foulspiel von seinem Gegenspieler Müller zu Fall gebracht, wodurch er sich am Knöchel verletzte. Während Müller mit der gelben Karte noch gut bedient war, musste Rau das Spielfeld ebenfalls vorübergehend verletzungsbedingt verlassen. Er kehrte erst zum zweiten Durchgang auf den Platz zurück, sodass die Titanen bis zur Halbzeitpause erneut in Unterzahl agierten. Es lief bereits die Nachspielzeit, als die Grün-Weißen den vermeintlichen Führungstreffer markierten. Nach einem Freistoß prallte Kruges Torwart Weinknecht mit einem Gegenspieler zusammen, sodass er den hohen Ball nicht entscheidend kontrollieren konnte. Ahrensfeldes Böttcher reagierte am schnellsten und drückte die Kugel zum scheinbaren 0:1 über die Torlinie. Allerdings wertete der Unparteiische Giese den vorherigen Zusammenprall als Foulspiel am Kruger Schlussmann, sodass er in der Folge auf Freistoß für den SVT entschied und den Treffer nicht anerkannte. Glück für die Gastgeber, da es sich hierbei wohl um eine Fehlentscheidung handelte. Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 0:0 den Gang in die Halbzeitpause an.

 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild der Partie zunächst unverändert. Während die Grün-Weißen versuchten den Druck auf das Kruger Gehäuse zu erhöhen, verteidigten die Titanen unermüdlich und warfen sich in nahezu jeden Zweikampf. Dem Ahrensfelder Spiel fehlte es dabei allerdings auch deutlich an Zielstrebigkeit, sodass Torraumszenen weiterhin absolute Mangelware blieben. Mit zunehmender Spieldauer wurden jedoch auch die Hausherren mutiger in ihren Angriffsaktionen, wodurch man im weiteren Verlauf vermehrt in die gegnerische Spielhälfte vorrückte. Dort strahlten die abschließenden Schussversuche aber nur wenig Gefahr aus und fanden letztendlich nicht den erhofften Weg ins Tor. Das Spielgeschehen wurde in der Folge immer umkämpfter, da mittlerweile wohl beiden Teams klar war, dass der erste Treffer der Begegnung an diesem Tag spielentscheidend sein kann. Somit wurde der Spielfluss desöfteren durch Foulspiele und kleinere Nickligkeiten unterbrochen, was dazu führte, dass die Partie für die Zuschauer im weiteren Verlauf immer unansehnlicher wurde. Einzig und allein die aufkommende Spannung hielt die Begegnung am Leben. Nach dem 70 Spielminuten absolviert waren, richteten die Gäste ihre Formation zunehmend offensiver aus, da die Grün-Weißen die Heimreise zwingend mit drei Punkten im Gepäck antreten wollten. Auf der Gegenseite bekamen die Titanen dadurch nun vermehrt Freiräume geboten. Diese wusste man durchaus zu nutzen, denn man brachte sich jetzt gleich mehrfach in eine gute Torabschlussposition. Doch die Schussversuche von Stegemann und Franke strichen knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei, sodass dem SVT ein Torerfolg vorerst verwehrt blieb. Dieser gelang den Gastgebern schließlich in der 77. Spielminute. Durch frühes Pressing konnte Titanias Angreifer Rau einen Eckball erzwingen. Den nachfolgenden Eckstoß brachte Spielmacher Groh hoch in den gegnerischen Strafraum, wo sich die Ahrensfelder Hintermannschaft zu zögerlich präsentierte. SVT-Spieler Petzold nutzte die Gunst der Stunde und köpfte das Leder per Aufsetzer zum 1:0 in die Maschen. Der anschließende Jubel zeigte, welche große Last mit diesem Treffer von der Kruger Mannschaft abfiel. Mittlerweile lief bereits die Schlussphase und die Grün-Weißen warfen nochmals alles in die Waagschale. Dabei boten sich den Gästen durchaus gute Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen. Doch entweder verfehlten die Ahrensfelder Schussversuche ihr Ziel denkbar knapp oder Titanias Schlussmann Weinknecht, der während der kompletten Partie enorm viel Ruhe ausstrahlte, war zur Stelle und hielt die Kruger Führung fest. Diese brachten die Titanen am Ende mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung über Zeit, sodass man nach dem Schlusspfiff den ersten Saisonsieg feiern durfte.


 




Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,9 Jahre


Auswechslungen:  /






Tore

1:0 Petzold (77. Min.)






Schiedsrichter

Berthold Giese



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten)

Ahrensfelde:  Müller (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

/



 






 

 

3. Spieltag: SG Einheit Zepernick II - SV Titania Kruge 8:0 (5:0)

 


Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !






Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  35. Min. E. Papenfuß <-> Siewert, 57. Min. Schwarz <-> Belack, 61. Min. Stegemann <-> Franke

im Kader:  Weinknecht, Riethling, Wirt






Tore

1:0 Kähms (6. Min.), 2:0 Tschanter (20. Min.), 3:0 Tschanter (21. Min.), 4:0 Pieper (33. Min.), 5:0 Kähms (38. Min.), 6:0 Elgt (49. Min.), 7:0 Tschanter (Foulelfmeter, 78. Min.), 8:0 Elgt (90. Min.)






Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Zepernick:  /

Titania:  L. Wieland (Foulspiel), Rau (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Unsportliches Verhalten), Franke (Unsportliches Verhalten)


 

Besondere Vorkommnisse 

/




 

 




 

 

2. Spieltag: SV Biesenthal II - SV Titania Kruge 2:1 (0:1)



Spielbericht

 

Am 2. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Biesenthal II mit 2:1. Nach der desolaten Vorstellung aus der Vorwoche präsentierte sich die Prüßing-Elf deutlich verbessert und zeigte ein komplett anderes Gesicht. Eine Leistungssteigerung, die man jedoch nicht über die volle Spielzeit abrufen konnte.


Der Saisonstart der Kruger Männermannschaft konnte nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen den Eberswalder SC gelinde gesagt, als misslungen bezeichnet werden. Zwar plagen den SVT derzeit arge Personalsorgen, dennoch konnte dieser Umstand nicht als Ausrede für den katastrophalen Auftritt im ersten Saisonspiel herhalten. Dabei überraschte insbesondere die leidenschaftslose Spielweise der Prüßing-Elf. Auch wenn die schwache Vorstellung auf Kruger Seite durchaus zum Nachdenken anregen sollte, wollten die Titanen den Blick schnellstmöglich wieder nach vorn richten. Dementsprechend klar war die Vorgabe von Trainer Prüßing: "Die Saison beginnt für uns am 2. Spieltag !"


Das seine Mannschaft das verinnerlicht hatte, wurde bereits in den ersten Spielminuten der Partie deutlich. Große Laufbereitschaft und Einsatzwillen prägten das Kruger Spiel in der Anfangsphase, sodass sich auf dem Sportplatz am Heideberg schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine intensive Begegnung entwickelte. Doch trotz großem Engagement wussten sowohl die Hausherren, als auch die Gäste in fussballerischer Hinsicht kaum zu überzeugen. Immer wieder leisteten sich beide Teams Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die anschließend zu leichtfertigen Ballverlusten führten. Infolgedessen blieben Torraumszenen eine Seltenheit und Chancen waren dementsprechend rar gesät. Das eine verunglückte Flanke von Kruges Rau für das erste offensive Achtungszeichen des Spiels sorgte, hatte dann auch Symbolcharakter. Bei seiner hohen Hereingabe, die auf den langen Pfosten gezogen wurde, hatten die Titanen den Torschrei bereits auf den Lippen, aber SVB-Keeper Hellas war im letzten Moment zur Stelle und lenkte das Leder über den Querbalken. Auch im weiteren Verlauf gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich aus dem Spiel heraus in eine entscheidende Torabschlussposition zu bringen. So entwickelten sich Standardsituationen immer mehr zum probaten Mittel und sorgten auf beiden Seiten für mehr Torgefahr. Dabei waren es zunächst wiederum die Kruger, die das 1:0 auf dem Fuß hatten. Nach einem Freistoß von Derwanz kam Wieland am kurzen Pfosten lediglich einen Schritt zu spät und verpasste die Führung für seine Elf nur denkbar knapp. Und auch auf der Gegenseite war es ein Freistoß, der viel Unruhe stiftete. Hierbei scheiterte Biesenthals Felsberg mit einem ruhenden Ball von der Strafraumgrenze an Titanias Schlussmann Müller, der die Kugel per Faustabwehr über die Latte beförderte. Somit blieb es vorerst weiterhin beim torlosen Unentschieden. Doch auch wenn die Begegnung nur wenige Höhepunkte zu bieten hatte, wog das Spielgeschehen stets zwischen den Strafräumen hin und her und gestaltete sich dadurch durchaus temporeich. In der 39. Spielminute war es schließlich eine Angriffsaktion der Kruger, die der Mannschaft von Trainer Prüßing den Führungstreffer bescherte. Bei einer Kontersituation behauptete Neumann die Kugel auf der rechten Außenbahn und bewies im Anschluss viel Übersicht. Mit einem Diagonalball bediente er Rau im gegnerischen Sechzehner, der die Hereingabe mustergültig verarbeitete und den direkten Weg zum Tor suchte. Bevor er jedoch zum Torabschluss kam, wurde er von seinem Gegenspieler regelwidrig zu Fall gebracht, sodass dem Unparteiischen Kreutel nichts anderes übrig blieb, als auf Strafstoß für den SVT zu entscheiden. Diesen verwandelte Routinier Wirt eiskalt zum 0:1, wobei er mit seinen 51 Jahren wohl zu den ältesten Torschützen der 1. Kreisklasse zählt. Der Torerfolg sorgte auf Kruger Seite für zusätzliches Selbstvertrauen, welches für die verbleibende Spielzeit der ersten Halbzeit durchaus nötig war. Nach dem die Gastgeber ins Hintertreffen geraten waren, warfen sie in der Schlussphase des ersten Durchgangs nochmals alles nach vorne und waren dabei sichtlich bemüht, vor dem Seitenwechsel den wichtigen Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch die Titanen hielten dem gegnerischen Angriffsdruck mit geschlossener Defensivarbeit stand und retteten die Führung auf diesem Weg vorerst in die Halbzeitpause.

 

Direkt nach Wiederanpfiff offenbarten die Titanen dann abermals eine ihrer derzeit größten Baustellen. Trotz gegenseitiger Motivation und gezielten Absprachen verschlief die Prüßing-Elf den Start in die Halbzeit und musste bereits in der 46. Spielminute den frühen Ausgleichstreffer, welchen man zwingend vermeiden wollte, hinnehmen. Dabei bot man den Biesenthalern im Mittelfeld lediglich Geleitschutz und agierte nicht entschlossen genug. Dieses zögerliche Abwehrverhalten machten sich die Gastgeber zu Nutze und drängten über die linke Außenbahn bis in den Kruger Strafraum vor. Dort landete ein Flankenball am langen Pfosten bei SVB-Angreifer Brömer, der die Kugel überlegt zum 1:1 einschob. In dieser Szene gab der SVT die eigene Führung sehr leichtfertig aus der Hand, was zur Folge hatte, dass das Kruger Spiel im weiteren Verlauf deutlich an Stabilität verlor. Den Titanen fehlte es nun an Ballsicherheit, sodass die Hausherren mittlerweile die Oberhand im Mittelfeld besaßen und immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor fanden. Dort rückte Titanias Torhüter Müller jetzt vermehrt in den Blickpunkt. Er bewahrte sein Team gleich mit mehreren starken Paraden vor einem Rückstand und hielt das 1:1 vorerst fest. Nach 58 Spielminuten vollzogen die Titanen dann ihren ersten Spielerwechsel. Dabei wurde Wirt fortan durch Gallert ersetzt. Trainer Prüßing nahm zudem einige Umstellungen in seiner Formation vor. Die Kruger traten in der Folge wieder mutiger auf und erspielten sich ebenfalls Tormöglichkeiten, um die erneute Führung zu erzielen. Doch Stürmer Stegemann fand in SVB-Keeper Hellas seinen Meister. Dieser blieb in den Eins-gegen-Eins Situationen stets Sieger und wehrte Stegemanns Schussversuche per Fußabwehr ab, sodass das Unentschieden weiterhin Bestand hatte. Das sollte sich in der 75. Spielminute ändern. Wiederum rückten die Biesenthaler mit hohem Tempo bis zur gegnerischen Grundlinie vor. Die abschließende Hereingabe fand im Zentrum Spielführer Felsberg, der mit einem artistischen Seitfallzieher das 2:1 markierte. Ein weiterer Dämpfer für die Moral der Kruger. Doch die Gäste steckten trotz des unglücklichen Rückstandes noch nicht auf und mobilisierten in der Schlussphase die letzten Kraftreserven. Auch wenn nun kein geordneter Spielaufbau mehr zustande kam und der SVT jetzt ausschließlich mit langen Bällen agierte, ergaben sich in den verbleibenden Spielminuten nochmals Gelegenheiten, um den erhofften Ausgleich zu erzielen. Zunächst war es Riethling, der sich nach einem Sololauf nicht zielstrebig genug zeigte und in aussichtsreicher Position vergab. Wenig später keimte dann bei einem Volleyschuss von Gallert nochmals Hoffnung auf. Doch sein Schussversuch strich am langen Pfosten vorbei und sorgte ebenfalls nicht für den gewünschten Ausgleichstreffer. Die Zeit lief den Titanen nun allmählich davon. Aufgrund des engen Spielstandes war die Partie natürlich weiterhin hart umkämpft, sodass es in der Schlussphase auf dem Spielfeld zunehmend hektischer zuging. In der 88. Spielminute kochten die Emotionen dann endgültig über. Als Kruges Schlussmann Müller das Spiel schnell machen und einen Abschlag ausführen wollte, wurde er von Biesenthals Edel durch ein unsportliches Foulspiel zu Fall gebracht. Infolgedessen gerieten Edel und SVT-Spieler Groh in einem Wortgefecht aneinander, wobei Edel bei der Diskussion wohl einen Kopfstoß andeutete. Während Groh von Schiedsrichter Kreutel mit der Gelben Karte verwarnt wurde, erhielt Edel einen Platzverweis und musste das Spielfeld frühzeitig verlassen. Die letzten Spielminuten waren angebrochen und die Mannschaft von Trainer Prüßing warf offensiv nochmal alles in die Waagschale. Ein weiterer Torerfolg blieb dem SVT dabei allerdings vergönnt, sodass die Hausherren die Begegnung am Ende mit 2:1 für sich entschieden und die drei Punkte in Biesenthal blieben.




 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,7 Jahre


Auswechslungen:  58. Min. Wirt <-> Gallert

im Kader:  Weinknecht






Tore

0:1 Wirt (Foulelfmeter, 39. Min.), 1:1 Brömer (46. Min.), 2:1 Felsberg (75. Min.)






Schiedsrichter

Lutz Kreutel



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Neumann (Handspiel), Groh (Unsportliches Verhalten)

Biesenthal:  /



Besondere Vorkommnisse

88. Min. Rote Karte Deniz Edel (SV Biesenthal II) wegen Tätlichkeit


 

 






 

 

1. Spieltag: SV Titania Kruge - Eberswalder SC 1:9 (0:6)


 

Spielbericht

 

Das Ergebnis spricht für sich. Trotz zahlreicher Spielerausfälle war der Auftritt der Kruger Männermannschaft absolut inakzeptabel. Nach einer schwachen Anfangsphase, in der man durch individuelle Fehler früh in Rückstand geriet, ließ die Prüßing-Elf ein Aufbäumen vermissen und fand zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Hinzu kam, dass den Gästen in dieser Begegnung scheinbar alles gelang und nahezu jeder Torabschluss zum Torerfolg führte.

Hier findet ihr die Highlights der Partie in der Video-Zusammenfassung:

https://www.fupa.net/tv/match/sv-titania-kruge-eberswalder-sc-5112324-50464/  






Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Weinknecht <-> Gallert






Tore

0:1 Schwalm (3. Min.), 0:2 Jendrzeyewski (6. Min.), 0:3 Mechelke (9. Min.), 0:4 Schwalm (19. Min.), 0:5 Deutsch (30. Min.), 0:6 Ninnemann (36. Min.), 0:7 Safi (49. Min.), 0:8 Ziemann (66. Min.), 0:9 Schwalm (76. Min.), 1:9 Rau (81. Min.)






Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten), Stegemann (Foulspiel), Neumann (Foulspiel)

ESC:  /



Besondere Vorkommnisse

/




 

 



 

 

 

Saison-Vorschau 2017/18

 

 

Die Spielzeit 2016/17 zählt für die Kruger Männermannschaft rückblickend wohl zu den lehrreichsten der jüngeren Vereinsgeschichte. Am Ende war es eine Saison mit zahlreichen Höhen und Tiefen, die für die Titanen viele neue Erkenntnisse hervor brachte und mit dem erreichten Klassenerhalt absolut gewinnbringend war.

Somit bestreitet der SVT nun sein zweites Jahr in Folge in der 1. Kreisklasse. Wir wollen einen Ausblick auf die kommende Spielzeit wagen.

 


Die Gegner

 

Gleich 6 neue Gegner erwarten die Titanen in der Saison 2017/18.

 

Dazu zählt neben den vier ambitionierten Aufsteigern aus der 2. Kreisklasse und dem Absteiger aus der Kreisliga, auch die neu gegründete Spielgemeinschaft SG Finow/Lichterfelde II, die sich aus den Teams des 1. FV Stahl Finow und des SV Lichterfelde formiert hat. Auch wenn die Spielgemeinschaft in ihrer Zusammensetzung sicher eine gewisse Findungsphase benötigen wird, kann die Mannschaft von Trainer Schön im Saisonverlauf sicher das ein oder andere Achtungszeichen setzen, wobei man am Saisonende wohl ein Kandidat für das gesicherte Mittelfeld sein wird.

 

Mit dem FSV Basdorf kehrt in diesem Jahr ein Absteiger aus der Kreisliga in die 1. Kreisklasse Ost zurück. Die Mannschaft von Dan Steinhagen und Marcel Teske musste in der Sommerpause zwar zahlreiche Spielerabgänge verkraften, dennoch zählt das Team wohl zu den eingespieltesten der Liga und wird vor allem von seinen Routiniers profitieren. Ein direkter Wiederaufstieg ist allerdings wohl nur schwer umsetzbar.

 

Der heißeste Kandidat für den Aufstieg in die Kreisliga dürfte wohl der SV Rot-Weiß Werneuchen sein, denn die Mannschaft um Spielführer Kiesewetter kommt nicht als typischer Aufsteiger daher. Kickte man doch bis vor einem Jahr noch in der Kreisoberliga, ehe ein kurzfristiger Rückzug der 1. Männermannschaft aus dem Spielbetrieb den Verein dazu zwang, in der 2. Kreisklasse einen Neustart zu wagen. Dort gab man sich wie erwartet keine Blöße und meisterte den Aufstieg nahezu problemlos.

 

Ärgster Verfolger der Werneuchener in der vergangenen Saison war die SG Minerva Zerpenschleuse, die sich zwar letztendlich nicht den Staffelsieg sichern konnte, aber dennoch verdient in die höhere Spielklasse aufstieg und dabei nur wenige Schwächen offenbarte. Größter Garant für den Triumphzug der SG war der Ex-Zepernicker Ricardo Taubenheim, der seine Mannschaft quasi im Alleingang in die 1. Kreisklasse schoss und sich mit 35 Treffern die Torjägerkrone der 2. Kreisklasse Ost sicherte. Mit ihm wird Zerpenschleuse wohl ohne weiteres im gesicherten Mittelfeld der Tabelle landen.

 

Dritter Aufsteiger aus der 2. Kreisklasse Ost ist der SV Blau-Weiß Ladeburg. Der Aufstieg der Blau-Weißen stand letztendlich erst nach dem Ende der vergangenen Saison fest, wobei man vom Umdenken des FSV Forst Borgsdorf profitierte, der seine 2. Mannschaft nach Meldeschluss aus der Kreisliga zurückzog. Dadurch konnten andere Verein nach oben nachrücken, was auch den Ladeburgern zu Gute kam. Sie nahmen die Situation dankbar an und konnten sich während der Sommerpause weiter verstärken. Namhaftester Neuzugang ist dabei sicher Christopher Knoll, der vom Kreisoberligisten BSV Rot-Weiß Schönow nach Ladeburg kam und mit seiner Torgefahr ein entscheidender Schlüsselspieler im Abstiegskampf sein kann.

 

Letzter Aufsteiger im Bunde ist der SV Grün-Weiß Ahrensfelde III. Die Randberliner konnten sich in der Mitte-Staffel der 2. Kreisklasse den Meistertitel sichern und feierten dort ebenfalls einen souveränen Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Grün-Weißen werden als dritte Vertretung ihres Vereins eventuell ihr Nutzen aus einigen "Kaderspringern" der anderen beiden Mannschaften ziehen. Mit dieser Qualität zählt man sicher zu den Kandidaten für einen Platz in der oberen Tabellenregion.

 

Doch nicht nur die Neulinge der Staffel stellen eine große Konkurrenz für die Kruger Männermannschaft dar. Auch die Teams, die sich bereits in der abgelaufenen Saison mit der Prüßing-Elf duellierten, stellten ihr Können in den jeweiligen Aufeinandertreffen immer wieder unter Beweis und sie werden den Titanen auch in dieser Spielzeit wieder alles abverlangen.

 

 

 

Die Mannschaft

 

Nur wenig Bewegung gab es während der Sommerpause im Spielerkader der Titanen.

Immens wichtig war, dass der Kern der Mannschaft erhalten bleibt und die vielen Leistungsträger weiterhin an den Verein gebunden werden konnten.

Mit Martin Reichow hatte man nach Saisonende lediglich einen Abgang zu verzeichnen, wobei dieser wohl nicht allzu schwer ins Gewicht fallen wird.

Desweiteren konnte das Team auch einen Neuzugang für sich gewinnen. Mit Lukas Wieland wechselt ein ballsicherer Spieler, der in der Fussballjugend des Falkenberger SV ausgebildet wurde, nach Kruge.

Auch die Rückkehr des langzeitverletzten Stürmers Stegemann kann als Gewinn bezeichnet werden. Schließlich zählte Stegemann in der Aufstiegssaison mit seinen Toren zu den großen Stützen des SVT und gehört mittlerweile zu den erfahrensten Spielern des Teams.

Bleibt zu hoffen, dass nicht nur Stegemann, sondern auch die übrigen Spieler im Saisonverlauf von schweren Verletzungen verschont bleiben.

 

Für die Elf von Trainer Prüßing wird es im kommenden Fussballjahr insbesondere darum gehen, aus den gemachten Fehlern der letzten Spielzeit zu lernen und diese zu minimieren. Fussballerisch steckt dabei definitiv noch großes Potential in der Mannschaft, welches sich jedoch nur mit großer Bereitschaft aller Beteiligten hervorrufen lässt und in diesem Punkt besteht auf Kruger Seite teilweise noch Nachholbedarf.

 

Das große Plus kann für die Titanen auch in der neuen Saison der starke Teamgeist sein. Gerade in der Rückserie der vergangenen Spielzeit konnte man daraus viel Kraft ziehen und sich letztendlich gemeinsam aus der misslichen Lage des drohenden Abstiegs befreien. Ein Punkt, der durchaus entscheidend sein kann und den es weiterhin zu erhalten gilt.

 

 

 

Das Saisonziel

 

Für die Titanen ist das vorrangige Ziel auch in diesem Jahr wieder der Klassenerhalt, der im Endeffekt nur über gute Resultate in den Spielen zu erreichen ist. Dennoch geht es beim SVT neben dem Ergebnisfussball natürlich auch darum, die Mannschaft in fussballerischer Hinsicht weiterzuentwickeln und den vielen Wegbegleitern eine weitere Leistungssteigerung gegenüber der letzten Saison aufzuzeigen.

In gut 10 Monaten wissen wir, wohin die Reise unserer Titanen geht. Auf eine erfolgreiche Saison 2017/18 !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Runde Kreispokal: SV Titania Kruge - 1. FC Finowfurt 2:4 (1:3)



Spielbericht

 

In der 1. Runde des Kreispokals unterlag die Kruger Männermannschaft dem 1. FC Finowfurt mit 2:4 (1:3). Nach einer misslungenen Anfangsphase fand die Elf von Trainer Prüßing im weiteren Verlauf zunehmend besser in die Partie und setzte den Favoriten vermehrt unter Druck. Doch trotz aller Mühen blieb die Pokalüberraschung am Ende aus.


Das vielzitierte Duell "David gegen Goliath" erwartete die Zuschauer beim Aufeinandertreffen des SV Titania Kruge mit dem 1. FC Finowfurt. Als ranghöherer Kreisligist hatten die Schorfheider in dieser Partie eindeutig die Favoritenrolle inne, wodurch das ambitionierte Team um Spielführer Hörnicke bereits im Vorfeld der Begegnung zum Siegen verdammt war. Gegenüber wollten die Titanen das erste Pflichtspiel der Saison vor allem als weitere Standortbestimmung vor dem kommenden Ligastart nutzen. Dabei wollte man jedoch nicht nur die Rolle des Sparringspartners einnehmen, sondern nach Spielschluss eventuell auch eine kleinere Pokalüberraschung für sich verbuchen.


Allerdings erwischten die Hausherren einen katastrophalen Start, denn bereits in der 4. Spielminute konnte der FCF das frühe 0:1 erzielen. Bei einem Eckball kam Kruges Schwarz gegen seinen Gegenspieler Wehde den entscheidenden Schritt zu spät, sodass Wehde ungehindert zum Kopfball kam und aus Nahdistanz den Führungstreffer markieren konnte. Damit gestaltete sich das Vorhaben der Titanen natürlich deutlich schwieriger. Doch die Elf von Trainer Prüßing zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und hatte bereits in der 10. Spielminute die Gelegenheit, den Spielstand wiederum zu egalisieren. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte L. Wieland seinen Mitspieler Stegemann auf die Reise. Dieser konnte mit seinem anschließenden Torschuss zwar FC-Keeper Burghause überwinden, aber bevor der Ball die Torlinie überquerte, rettete ein gegnerischer Verteidiger in höchster Not und kratzte das Leder noch von der Linie. Auch wenn die Gastgeber in der Folge weiterhin Achtungszeichen im eigenen Angriffsspiel setzen konnten, ging die defensive Grundordnung im Kruger Spiel immer wieder verloren. Dadurch ergaben sich für die Gäste insbesondere bei Kontersituationen vermehrt Freiräume, die sie zumeist konsequent nutzten. Einen dieser Tempogegenstöße verwertete der FCF in der 23. Spielminute zum 0:2. Nach dem J. Papenfuß den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze vertändelte und es verpasste das taktische Foul zu ziehen, leiteten die Finowfurter den direkten Gegenangriff ein. Über die linke Außenbahn rückten sie schließlich bis in den Sechzehner der Gastgeber vor, wo Wegner die Kugel abschließend über die Torlinie drückte und somit die Führung für sein Team ausbaute. Der SVT ließ sich jedoch auch davon nicht beirren und steckte auch in der Folgezeit nicht auf. Lohn dafür war der Anschlusstreffer zum 1:2 in der 30. Spielminute. Nach einem Einwurf behauptete Stegemann den Ball in Höhe der Mittellinie und legte ihn direkt in den Lauf von J. Papenfuß. Dieser behielt vor dem gegnerischen Tor die Nerven und traf platziert ins rechte untere Toreck. Damit keimte auf Seiten der Hausherren wieder Hoffnung auf. Mittlerweile hatte sich eine intensive Partie entwickelt, die ein enormes Tempo zu bieten hatte. Daran hatten vor allem die Gäste ihren Anteil. Die Elf um Spielführer Hörnicke suchte nach der Balleroberung stets den direkten Weg zum gegnerischen Tor und setzte die SVT-Hintermannschaft mit einer hohen Laufbereitschaft unermüdlich unter Druck. Diesem konnte die Kruger Verteidigung letztendlich nur bis zur 37. Spielminute Stand halten. Dann war Finowfurts Mittelfeldakteur Diezel zur Stelle und traf per sehenswertem Heber in den rechten oberen Torwinkel. 1:3 - mit diesem Spielstand ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Zur Halbzeit nahm Coach Prüßing auf Kruger Seite gleich zwei Auswechslungen vor. Im Mittelfeld wurde Franke fortan durch Siewert ersetzt. Zudem musste Groh das Spielfeld aufgrund einer Oberschenkelverletzung frühzeitig verlassen. Für ihn rückte Routinier Wirt auf die Rechtsverteidigerposition. Und auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Titanen trotz der Umstellungen ein unverändertes Gesicht. Die Hausherren traten weiterhin mit großer Moral auf und ergaben sich noch lange nicht ihrem Schicksal. Dabei stand die Hintermannschaft jetzt wesentlich stabiler und im Angriff versuchte man unvermindert Nadelstiche zu setzen. Diese Mühen waren in der 55. Spielminute schließlich von Erfolg gekrönt. Einen Ballverlust der weit aufgerückten Finowfurter Defensive machte sich J. Papenfuß zu Nutze. Per Steilpass bediente er Stegemann, der im Anschluss ungehindert auf das Gästetor zulaufen konnte. Stegemann zeigte sich vor dem gegnerischen Gehäuse eiskalt und markierte mit dem 2:3 den erneuten Anschlusstreffer. In der Folgezeit schien das Spielgeschehen dann doch noch zu kippen. Während der FCF mit seinem eigenen Auftreten haderte und sich nun im Spielaufbau viele Ungenauigkeiten leistete, wuchs das Selbstvertrauen der Titanen und das Kruger Spiel gewann deutlich an Sicherheit. Dennoch konnte man in der Offensive letztendlich nicht die entscheidende Durchschlagskraft entwickeln, um in der aufkommenden Drangphase einen weiteren Treffer zu erzielen. Dabei fanden sowohl die Torabschlüsse von Neumann, als auch ein Kopfball von E. Papenfuß nicht den erhofften Weg ins Tor. Die Partie neigte sich nun allmählich dem Ende entgegen und das Geschehen auf dem Spielfeld wurde jetzt immer umkämpfter. Dem Unparteiischen Dauhs stellte das offensichtlich zunehmend vor Probleme. Ihm glitt die Spielleitung jetzt mehr und mehr aus den Händen, da er es auf beiden Seiten verpasste, strafbare Vergehen rechtzeitig mit Gelben Karten zu sanktionieren. Folgerichtig wurden die Zweikämpfe in der Schlussphase immer ruppiger. Höhepunkt war eine Rudelbildung nach einem harten Foulspiel an J. Papenfuß, der das Spielfeld im Anschluss ebenfalls verletzungsbedingt verlassen musste. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Riethling ersetzt. Mittlerweile liefen bereits die letzten Spielminuten und der SVT warf noch einmal alles in die Waagschale. Doch die Titanen mussten dem laufintensiven Spiel nun immer mehr Tribut zollen und konnten nur noch selten ins letzte Angriffsdrittel vorrücken. Auf der Gegenseite ergaben sich für die Gäste, aufgrund der Kruger Schlussoffensive, nun große Freiräume. Konnte SVT-Schlussmann Plein eine vorzeitige Entscheidung zunächst noch mit mehreren starken Paraden verhindern, war in der 85. Spielminute auch er machtlos, als Finowfurts Stoßstürmer Rohrbeck aus Nahdistanz zum 2:4 traf und somit zeitgleich den Endstand herstellte.




 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,1 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Franke <-> Siewert, 46. Min. Groh <-> Wirt, 84. Min. J. Papenfuß <-> Riethling

im Kader: Müller, Weinknecht






Tore

0:1 Wehde (4. Min.), 0:2 Wegner (23. Min.), 1:2 J. Papenfuß (30. Min.), 1:3 Diezel (37. Min.), 2:3 Stegemann (55. Min.), 2:4 Rohrbeck (85. Min.)






Schiedsrichter

Guido Dauhs



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  /

Finowfurt:  Wehde (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/


 


 



 




Testspiel: SG Einheit Krewelin - SV Titania Kruge 2:3 (2:1)

 


Spielbericht

 

Das Testspiel der Vorwoche gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow diente den Titanen nicht nur als Start in die Saisonvorbereitung, sondern auch als Bestandsanalyse. Hierbei offenbarte sich auf Kruger Seite ein deutlicher Trainingsrückstand, sodass in diesem Punkt akuter Handlungsbedarf bestand. Unter der Woche konnte Coach Prüßing schließlich auf einen Kader von 13 Spielern zurückgreifen, wobei man in der Trainingsarbeit das Hauptaugenmerk sowohl auf Kraft- und Koordinationsübungen, als auch auf spielerische Elemente legte.


Die ersten Ergebnisse daraus sollte das Testspiel gegen die SG Einheit Krewelin liefern. Dabei zeigten sich die Kruger bereits in der Anfangsphase, gegenüber dem Niederfinow-Spiel, fussballerisch stark verbessert. Infolgedessen drückten die Titanen schon in den ersten Spielminuten auf den Führungstreffer. Doch der glücklose J. Papenfuß scheiterte entweder am Aluminium oder an SG-Keeper Gundel. Trotz der Anfangsoffensive des SVT blieben auch die Gastgeber jederzeit präsent. Die Mannschaft um Spielführer Neuendorff strahlte insbesondere bei Kontersituationen viel Gefahr aus und setzte auf diesem Wege immer wieder Nadelstiche. Einen dieser Tempogegenstöße konnte Krewelins Spielmacher Hilgert in der 17. Spielminute zum 1:0 verwerten. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Letztendlich waren es die Titanen, die in der 34. Spielminute das nächste Ausrufezeichen setzen konnten. Nach Balleroberung durch Belack rückten die Kruger bis in den gegnerischen Strafraum vor, wo Neumann nach Vorlage von Schwarz zum 1:1 traf. Auch wenn das Offensivspiel der Prüßing-Elf in dieser Begegnung wesentlich lebendiger als zuletzt wirkte, leistete man sich in der eigenen Defensive immer noch zu viele Unachtsamkeiten. Diese wurden von den Hausherren letztendlich eiskalt bestraft und so war es in der 41. Spielminute wiederum Hilgert, der nach einem langen Ball zur Stelle war und mit seinem zweiten Tor zur erneuten Führung traf. Beim Spielstand von 2:1 ging es in die Halbzeitpause.


Nach dem Seitenwechsel waren es dann von Beginn an die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten und den Angriffsdruck auf das gegnerische Gehäuse mit zunehmender Spieldauer erhöhten. Lediglich in der Chancenverwertung wies der SVT zu diesem Zeitpunkt Schwächen auf. Dabei ließen sowohl Stegemann, als auch Neumann beste Tormöglichkeiten ungenutzt und verpassten es somit, den erneuten Ausgleich zu markieren. Doch auch im weiteren Verlauf blieben die Kruger das dominantere Team, da die Gastgeber in der Offensive mittlerweile nur noch wenige Ideen entwickelten. Folgerichtig traf die Prüßing-Elf in der 73. Spielminute zum überfälligen 2:2. Am Ende eines mustergültigen Angriffs war es Riethling, der die Kugel in den gegnerischen Sechzehner flankte und dort in Wieland einen geeigneten Abnehmer fand. Dieser köpfte den Ball schließlich zum verdienten Ausgleich ins Netz. Die Titanen waren nun drauf und dran die Partie zu drehen, denn auf der Gegenseite fand Krewelin jetzt kaum noch in die Zweikämpfe, sodass sich den Gästen immer häufiger Freiräume boten. Klatschte ein Distanzschuss von Stegemann zunächst nur an den Querbalken, brachte sich Kruges Stürmer wenig später erneut in Position und stellte nach einem individuellen Fehler in der gegnerischen Defensive mit seinem Tor zum 3:2 den Endstand her.






Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  27,9 Jahre


Wechselspieler:  Stegemann, Derwanz, Wirt, L. Wieland, Prüßing (beide Mannschaften einigten sich im Vorfeld der Partie darauf, dass Spielerwechsel unbegrenzt möglich sind)






Tore

1:0 Hilgert (17. Min.), 1:1 Neumann (34. Min.), 2:1 Hilgert (41. Min.), 2:2 L. Wieland (73. Min.), 2:3 Stegemann (84. Min.)






Schiedsrichter

Reno Helm










Testspiel: SV Grün-Weiß Niederfinow - SV Titania Kruge 2:2 (1:0) 



Spielbericht 


Mit dem Testspiel gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow begann für die Kruger Männermannschaft die Vorbereitung auf die Saison 2017/18. Dabei war der Trainingsrückstand der Prüßing-Elf, gegenüber den Gastgebern, bereits in der Anfangsphase der Partie erkennbar. Die Grün-Weißen, die sich schon seit einigen Wochen im Trainingsbetrieb befinden und an diesem Wochenende ein Trainingslager auf eigenem Platz absolvierten, erspielten sich im ersten Durchgang deutliche Feldvorteile. Immer wieder ließ die Mannschaft um Spielführer Kostrikov Ball und Gegner laufen. Lediglich die Niederfinower Abschlussschwäche und Titanias Keeper Müller verhinderten vorerst einen Kruger Rückstand. Auf der Gegenseite hatten die Titanen, bei denen die Juniorenspieler Prüßing und Angres ebenfalls zum Einsatz kamen, nur wenig entgegen zu setzen. Die Angriffsversuche des SVT waren vorwiegend von Einzelaktionen geprägt, die jedoch stets erfolglos oder ohne Durchschlagskraft blieben. Nach 30 Minuten erzielte Niederfinows Arndt schließlich per Distanzschuss die überfällige Führung für die Hausherren. Mit dem schmeichelhaften 0:1 aus Kruger Sicht ging es in die Halbzeitpause.


Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SVT zunächst mutlos und ohne Spielideen. Folgerichtig baute der Gastgeber die eigene Führung aus und erhöhte nach Kopfball von Jelonek auf 2:0. Erst jetzt traten die Titanen engagierter auf und fanden allmählich zu ihrem Spiel. Lohn dafür war der 2:1 Anschlusstreffer durch Gallert, der die Kugel nach einem Flankenball von Rau unhaltbar in die Maschen köpfte. Die Gäste nahmen fortan das Zepter in die Hand und drückten im weiteren Verlauf auf den Ausgleichstreffer. Dabei profitierte man zudem von zahlreichen Ungenauigkeiten der gegnerischen Defensive, die dem intensiven Training der letzten Tage nun scheinbar Tribut zollen musste. Scheiterte Kruges Schwarz noch am Aluminium, war es wenig später Rau, der nach Balleroberung von Gallert mit einem sehenswerten Volleyschuss das 2:2 markierte. Auch wenn beide Mannschaften in der Schlussphase noch durchaus gute Möglichkeiten besaßen, um die Begegnung für sich zu entscheiden, blieb es letztendlich beim 2:2 Unentschieden.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Prüßing <-> Gallert, 46. Min. Wirt <-> Angres






Tore

1:0 Arndt (30. Min.), 2:0 Jelonek (50. Min.), 2:1 Gallert (60. Min.), 2:2 Rau (73. Min.)





Schiedsrichter

Henryk Maron