SV Titania Kruge e.V.
Stolz & Treu

5. Spieltag: FSV Basdorf - SV Titania Kruge 2:2 (2:1)



Spielbericht

 

Spielbericht folgt !






Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  55. Min. Derwanz <-> Kurz, 64. Min. Riethling <-> E. Papenfuß, 88. Min. Schwarz <-> Weinknecht

im Kader:  Wirt






Tore

0:1 Rau (11. Min.), 1:1 Ahrendt (13. Min.), 2:1 Mieck (39. Min.), 2:2 J. Papenfuß (85. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

45


 

Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten), Rau (Unsportliches Verhalten)

Basdorf:  Burs (Foulspiel), Stenzel (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

/


 


 

 

 






 

 

4. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Grün-Weiß Ahrensfelde III 1:0 (0:0)



Spielbericht

 

Am 4. Spieltag setzte sich die Kruger Männermannschaft mit 1:0 gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde III durch und verbuchte somit zeitgleich den ersten Saisonsieg. Dabei machte die Prüßing-Elf aus der Personalnot eine Tugend und überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei Verteidiger Petzold am Ende zum Matchwinner avancierte.


Mit der 8:0 Auswärtsniederlage bei der SG Einheit Zepernick II in der Vorwoche war der Fehlstart des SVT endgültig perfekt. Null Punkte und ein katastrophales Torverhältnis sind das Ergebnis der schwachen Kruger Spiele zu Saisonbeginn. Dabei versagten die Titanen allerdings nicht nur in fussballerischer Hinsicht. Mittlerweile ließ auch das eigene Engagement und die Disziplin zu wünschen übrig, sodass vor dem Ahrensfelde-Spiel nochmals eine klare Ansprache von Nöten war, um eine Wiederholung solcher Auftritte zwingend zu vermeiden.

Der erste Kruger Saisonerfolg schien jedoch auch gegen die Randberliner nur schwer umsetzbar zu sein. Schließlich standen Trainer Prüßing vor der Partie lediglich 11 einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Dabei musste man mit Plein, Müller und Gallert unter anderem auf alle drei etatmäßigen Torhüter verzichten, sodass abermals Weinknecht zwischen die Pfosten des SVT-Tores rückte und für sein Team in die Bresche sprang.


Doch bereits in der Anfangsphase der Begegnung war zu erkennen, dass die Titanen an diesem Tag, trotz der vorhandenen Personalprobleme, um Wiedergutmachung bemüht waren. Die Mannschaft um Spielführer Schwarz ging von Beginn an mit viel Herzblut zu Werke und wusste dabei vor allem durch ein engagiertes Zweikampfverhalten zu überzeugen. Gegenüber taten sich die Gäste sichtlich schwer ins Spiel zu finden, sodass die Elf von Coach Greth kaum Nutzen aus dem eigenen hohen Ballbesitzanteil ziehen konnte und nur selten Lücken in der gegnerischen Defensive fand. Zudem leistete man sich auf Ahrensfelder Seite immer wieder Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die wiederum zu leichtfertigen Ballverlusten führten. Die sich bietenden Kontermöglichkeiten konnten von den Hausherren jedoch auf der Gegenseite nicht genutzt werden, da man bei den Tempogegenstößen oftmals zu übereifrig agierte und es verpasste, seine Stürmer entscheidend in Szene zu setzen. Somit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld und die Partie gestaltete sich bis dato weitesgehend ereignisarm. Nach 25 Spielminuten breiteten sich dann die ersten Sorgenfalten bei den Krugern aus. Bei einem Kopfballduell zwischen SVT-Spieler Wirt und Ahrensfeldes Dobslaff verletzte sich Titanias Routinier am Rücken. Die Verletzung zwang ihn dazu, das Spielfeld vorerst zu verlassen, sodass es für die Heimelf vorübergehend nur in Unterzahl weiterging. Doch der 51-jährige kehrte nach kurzer Behandlungspause auf den Platz zurück und setzte das Spiel trotz großer Schmerzen fort. In der 30. Spielminute gelang es schließlich den Gastgebern, das erste offensive Achtungszeichen der Begegnung zu setzen. Nach einem Ballgewinn durch Franke in Höhe der Mittellinie schalteten die Hausherren schnell ins Angriffsspiel um und drängten über rechtsaußen bis in den gegnerischen Sechzehner vor. Dort wurde Stegemann abschließend von seinem Mitspieler Rau bedient und prüfte Gästekeeper Heise per Drehschuss. Doch der Schlussmann zeigte sich wachsam und klärte die Situation zur Ecke. Es sollte einer der wenigen fussballerischen Höhepunkte der ersten Halbzeit bleiben. Die nächste Szene sorgte dann wiederum für sorgenvolle Blicke auf Kruger Seite. Dabei wurde Rau an der gegnerischen Strafraumgrenze durch ein rüdes Foulspiel von seinem Gegenspieler Müller zu Fall gebracht, wodurch er sich am Knöchel verletzte. Während Müller mit der gelben Karte noch gut bedient war, musste Rau das Spielfeld ebenfalls vorübergehend verletzungsbedingt verlassen. Er kehrte erst zum zweiten Durchgang auf den Platz zurück, sodass die Titanen bis zur Halbzeitpause erneut in Unterzahl agierten. Es lief bereits die Nachspielzeit, als die Grün-Weißen den vermeintlichen Führungstreffer markierten. Nach einem Freistoß prallte Kruges Torwart Weinknecht mit einem Gegenspieler zusammen, sodass er den hohen Ball nicht entscheidend kontrollieren konnte. Ahrensfeldes Böttcher reagierte am schnellsten und drückte die Kugel zum scheinbaren 0:1 über die Torlinie. Allerdings wertete der Unparteiische Giese den vorherigen Zusammenprall als Foulspiel am Kruger Schlussmann, sodass er in der Folge auf Freistoß für den SVT entschied und den Treffer nicht anerkannte. Glück für die Gastgeber, da es sich hierbei wohl um eine Fehlentscheidung handelte. Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 0:0 den Gang in die Halbzeitpause an.

 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild der Partie zunächst unverändert. Während die Grün-Weißen versuchten den Druck auf das Kruger Gehäuse zu erhöhen, verteidigten die Titanen unermüdlich und warfen sich in nahezu jeden Zweikampf. Dem Ahrensfelder Spiel fehlte es dabei allerdings auch deutlich an Zielstrebigkeit, sodass Torraumszenen weiterhin absolute Mangelware blieben. Mit zunehmender Spieldauer wurden jedoch auch die Hausherren mutiger in ihren Angriffsaktionen, wodurch man im weiteren Verlauf vermehrt in die gegnerische Spielhälfte vorrückte. Dort strahlten die abschließenden Schussversuche aber nur wenig Gefahr aus und fanden letztendlich nicht den erhofften Weg ins Tor. Das Spielgeschehen wurde in der Folge immer umkämpfter, da mittlerweile wohl beiden Teams klar war, dass der erste Treffer der Begegnung an diesem Tag spielentscheidend sein kann. Somit wurde der Spielfluss desöfteren durch Foulspiele und kleinere Nickligkeiten unterbrochen, was dazu führte, dass die Partie für die Zuschauer im weiteren Verlauf immer unansehnlicher wurde. Einzig und allein die aufkommende Spannung hielt die Begegnung am Leben. Nach dem 70 Spielminuten absolviert waren, richteten die Gäste ihre Formation zunehmend offensiver aus, da die Grün-Weißen die Heimreise zwingend mit drei Punkten im Gepäck antreten wollten. Auf der Gegenseite bekamen die Titanen dadurch nun vermehrt Freiräume geboten. Diese wusste man durchaus zu nutzen, denn man brachte sich jetzt gleich mehrfach in eine gute Torabschlussposition. Doch die Schussversuche von Stegemann und Franke strichen knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei, sodass dem SVT ein Torerfolg vorerst verwehrt blieb. Dieser gelang den Gastgebern schließlich in der 77. Spielminute. Durch frühes Pressing konnte Titanias Angreifer Rau einen Eckball erzwingen. Den nachfolgenden Eckstoß brachte Spielmacher Groh hoch in den gegnerischen Strafraum, wo sich die Ahrensfelder Hintermannschaft zu zögerlich präsentierte. SVT-Spieler Petzold nutzte die Gunst der Stunde und köpfte das Leder per Aufsetzer zum 1:0 in die Maschen. Der anschließende Jubel zeigte, welche große Last mit diesem Treffer von der Kruger Mannschaft abfiel. Mittlerweile lief bereits die Schlussphase und die Grün-Weißen warfen nochmals alles in die Waagschale. Dabei boten sich den Gästen durchaus guten Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen. Doch entweder verfehlten die Ahrensfelder Schussversuche ihr Ziel denkbar knapp oder Titanias Schlussmann Weinknecht, der während der kompletten Partie enorm viel Ruhe ausstrahlte, war zur Stelle und hielt die Kruger Führung fest. Diese brachten die Titanen am Ende mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung über Zeit, sodass man nach dem Schlusspfiff den ersten Saisonsieg feiern durfte.


 




Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,9 Jahre


Auswechslungen:  /






Tore

1:0 Petzold (77. Min.)






Schiedsrichter

Berthold Giese



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten)

Ahrensfelde:  Müller (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

/



 






 

 

3. Spieltag: SG Einheit Zepernick II - SV Titania Kruge 8:0 (5:0)

 


Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !






Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  35. Min. E. Papenfuß <-> Siewert, 57. Min. Schwarz <-> Belack, 61. Min. Stegemann <-> Franke

im Kader:  Weinknecht, Riethling, Wirt






Tore

1:0 Kähms (6. Min.), 2:0 Tschanter (20. Min.), 3:0 Tschanter (21. Min.), 4:0 Pieper (33. Min.), 5:0 Kähms (38. Min.), 6:0 Elgt (49. Min.), 7:0 Tschanter (Foulelfmeter, 78. Min.), 8:0 Elgt (90. Min.)






Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Zepernick:  /

Titania:  L. Wieland (Foulspiel), Rau (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Unsportliches Verhalten), Franke (Unsportliches Verhalten)


 

Besondere Vorkommnisse 

/




 

 




 

 

2. Spieltag: SV Biesenthal II - SV Titania Kruge 2:1 (0:1)



Spielbericht

 

Am 2. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Biesenthal II mit 2:1. Nach der desolaten Vorstellung aus der Vorwoche präsentierte sich die Prüßing-Elf deutlich verbessert und zeigte ein komplett anderes Gesicht. Eine Leistungssteigerung, die man jedoch nicht über die volle Spielzeit abrufen konnte.


Der Saisonstart der Kruger Männermannschaft konnte nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen den Eberswalder SC gelinde gesagt, als misslungen bezeichnet werden. Zwar plagen den SVT derzeit arge Personalsorgen, dennoch konnte dieser Umstand nicht als Ausrede für den katastrophalen Auftritt im ersten Saisonspiel herhalten. Dabei überraschte insbesondere die leidenschaftslose Spielweise der Prüßing-Elf. Auch wenn die schwache Vorstellung auf Kruger Seite durchaus zum Nachdenken anregen sollte, wollten die Titanen den Blick schnellstmöglich wieder nach vorn richten. Dementsprechend klar war die Vorgabe von Trainer Prüßing: "Die Saison beginnt für uns am 2. Spieltag !"


Das seine Mannschaft das verinnerlicht hatte, wurde bereits in den ersten Spielminuten der Partie deutlich. Große Laufbereitschaft und Einsatzwillen prägten das Kruger Spiel in der Anfangsphase, sodass sich auf dem Sportplatz am Heideberg schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine intensive Begegnung entwickelte. Doch trotz großem Engagement wussten sowohl die Hausherren, als auch die Gäste in fussballerischer Hinsicht kaum zu überzeugen. Immer wieder leisteten sich beide Teams Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die anschließend zu leichtfertigen Ballverlusten führten. Infolgedessen blieben Torraumszenen eine Seltenheit und Chancen waren dementsprechend rar gesät. Das eine verunglückte Flanke von Kruges Rau für das erste offensive Achtungszeichen des Spiels sorgte, hatte dann auch Symbolcharakter. Bei seiner hohen Hereingabe, die auf den langen Pfosten gezogen wurde, hatten die Titanen den Torschrei bereits auf den Lippen, aber SVB-Keeper Hellas war im letzten Moment zur Stelle und lenkte das Leder über den Querbalken. Auch im weiteren Verlauf gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich aus dem Spiel heraus in eine entscheidende Torabschlussposition zu bringen. So entwickelten sich Standardsituationen immer mehr zum probaten Mittel und sorgten auf beiden Seiten für mehr Torgefahr. Dabei waren es zunächst wiederum die Kruger, die das 1:0 auf dem Fuß hatten. Nach einem Freistoß von Derwanz kam Wieland am kurzen Pfosten lediglich einen Schritt zu spät und verpasste die Führung für seine Elf nur denkbar knapp. Und auch auf der Gegenseite war es ein Freistoß, der viel Unruhe stiftete. Hierbei scheiterte Biesenthals Felsberg mit einem ruhenden Ball von der Strafraumgrenze an Titanias Schlussmann Müller, der die Kugel per Faustabwehr über die Latte beförderte. Somit blieb es vorerst weiterhin beim torlosen Unentschieden. Doch auch wenn die Begegnung nur wenige Höhepunkte zu bieten hatte, wog das Spielgeschehen stets zwischen den Strafräumen hin und her und gestaltete sich dadurch durchaus temporeich. In der 39. Spielminute war es schließlich eine Angriffsaktion der Kruger, die der Mannschaft von Trainer Prüßing den Führungstreffer bescherte. Bei einer Kontersituation behauptete Neumann die Kugel auf der rechten Außenbahn und bewies im Anschluss viel Übersicht. Mit einem Diagonalball bediente er Rau im gegnerischen Sechzehner, der die Hereingabe mustergültig verarbeitete und den direkten Weg zum Tor suchte. Bevor er jedoch zum Torabschluss kam, wurde er von seinem Gegenspieler regelwidrig zu Fall gebracht, sodass dem Unparteiischen Kreutel nichts anderes übrig blieb, als auf Strafstoß für den SVT zu entscheiden. Diesen verwandelte Routinier Wirt eiskalt zum 0:1, wobei er mit seinen 51 Jahren wohl zu den ältesten Torschützen der 1. Kreisklasse zählt. Der Torerfolg sorgte auf Kruger Seite für zusätzliches Selbstvertrauen, welches für die verbleibende Spielzeit der ersten Halbzeit durchaus nötig war. Nach dem die Gastgeber ins Hintertreffen geraten waren, warfen sie in der Schlussphase des ersten Durchgangs nochmals alles nach vorne und waren dabei sichtlich bemüht, vor dem Seitenwechsel den wichtigen Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch die Titanen hielten dem gegnerischen Angriffsdruck mit geschlossener Defensivarbeit stand und retteten die Führung auf diesem Weg vorerst in die Halbzeitpause.

 

Direkt nach Wiederanpfiff offenbarten die Titanen dann abermals eine ihrer derzeit größten Baustellen. Trotz gegenseitiger Motivation und gezielten Absprachen verschlief die Prüßing-Elf den Start in die Halbzeit und musste bereits in der 46. Spielminute den frühen Ausgleichstreffer, welchen man zwingend vermeiden wollte, hinnehmen. Dabei bot man den Biesenthalern im Mittelfeld lediglich Geleitschutz und agierte nicht entschlossen genug. Dieses zögerliche Abwehrverhalten machten sich die Gastgeber zu Nutze und drängten über die linke Außenbahn bis in den Kruger Strafraum vor. Dort landete ein Flankenball am langen Pfosten bei SVB-Angreifer Brömer, der die Kugel überlegt zum 1:1 einschob. In dieser Szene gab der SVT die eigene Führung sehr leichtfertig aus der Hand, was zur Folge hatte, dass das Kruger Spiel im weiteren Verlauf deutlich an Stabilität verlor. Den Titanen fehlte es nun an Ballsicherheit, sodass die Hausherren mittlerweile die Oberhand im Mittelfeld besaßen und immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor fanden. Dort rückte Titanias Torhüter Müller jetzt vermehrt in den Blickpunkt. Er bewahrte sein Team gleich mit mehreren starken Paraden vor einem Rückstand und hielt das 1:1 vorerst fest. Nach 58 Spielminuten vollzogen die Titanen dann ihren ersten Spielerwechsel. Dabei wurde Wirt fortan durch Gallert ersetzt. Trainer Prüßing nahm zudem einige Umstellungen in seiner Formation vor. Die Kruger traten in der Folge wieder mutiger auf und erspielten sich ebenfalls Tormöglichkeiten, um die erneute Führung zu erzielen. Doch Stürmer Stegemann fand in SVB-Keeper Hellas seinen Meister. Dieser blieb in den Eins-gegen-Eins Situationen stets Sieger und wehrte Stegemanns Schussversuche per Fußabwehr ab, sodass das Unentschieden weiterhin Bestand hatte. Das sollte sich in der 75. Spielminute ändern. Wiederum rückten die Biesenthaler mit hohem Tempo bis zur gegnerischen Grundlinie vor. Die abschließende Hereingabe fand im Zentrum Spielführer Felsberg, der mit einem artistischen Seitfallzieher das 2:1 markierte. Ein weiterer Dämpfer für die Moral der Kruger. Doch die Gäste steckten trotz des unglücklichen Rückstandes noch nicht auf und mobilisierten in der Schlussphase die letzten Kraftreserven. Auch wenn nun kein geordneter Spielaufbau mehr zustande kam und der SVT jetzt ausschließlich mit langen Bällen agierte, ergaben sich in den verbleibenden Spielminuten nochmals Gelegenheiten, um den erhofften Ausgleich zu erzielen. Zunächst war es Riethling, der sich nach einem Sololauf nicht zielstrebig genug zeigte und in aussichtsreicher Position vergab. Wenig später keimte dann bei einem Volleyschuss von Gallert nochmals Hoffnung auf. Doch sein Schussversuch strich am langen Pfosten vorbei und sorgte ebenfalls nicht für den gewünschten Ausgleichstreffer. Die Zeit lief den Titanen nun allmählich davon. Aufgrund des engen Spielstandes war die Partie natürlich weiterhin hart umkämpft, sodass es in der Schlussphase auf dem Spielfeld zunehmend hektischer zuging. In der 88. Spielminute kochten die Emotionen dann endgültig über. Als Kruges Schlussmann Müller das Spiel schnell machen und einen Abschlag ausführen wollte, wurde er von Biesenthals Edel durch ein unsportliches Foulspiel zu Fall gebracht. Infolgedessen gerieten Edel und SVT-Spieler Groh in einem Wortgefecht aneinander, wobei Edel bei der Diskussion wohl einen Kopfstoß andeutete. Während Groh von Schiedsrichter Kreutel mit der Gelben Karte verwarnt wurde, erhielt Edel einen Platzverweis und musste das Spielfeld frühzeitig verlassen. Die letzten Spielminuten waren angebrochen und die Mannschaft von Trainer Prüßing warf offensiv nochmal alles in die Waagschale. Ein weiterer Torerfolg blieb dem SVT dabei allerdings vergönnt, sodass die Hausherren die Begegnung am Ende mit 2:1 für sich entschieden und die drei Punkte in Biesenthal blieben.




 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,7 Jahre


Auswechslungen:  58. Min. Wirt <-> Gallert

im Kader:  Weinknecht






Tore

0:1 Wirt (Foulelfmeter, 39. Min.), 1:1 Brömer (46. Min.), 2:1 Felsberg (75. Min.)






Schiedsrichter

Lutz Kreutel



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Neumann (Handspiel), Groh (Unsportliches Verhalten)

Biesenthal:  /



Besondere Vorkommnisse

88. Min. Rote Karte Deniz Edel (SV Biesenthal II) wegen Tätlichkeit


 

 






 

 

1. Spieltag: SV Titania Kruge - Eberswalder SC 1:9 (0:6)


 

Spielbericht

 

Das Ergebnis spricht für sich. Trotz zahlreicher Spielerausfälle war der Auftritt der Kruger Männermannschaft absolut inakzeptabel. Nach einer schwachen Anfangsphase, in der man durch individuelle Fehler früh in Rückstand geriet, ließ die Prüßing-Elf ein Aufbäumen vermissen und fand zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Hinzu kam, dass den Gästen in dieser Begegnung scheinbar alles gelang und nahezu jeder Torabschluss zum Torerfolg führte.

Hier findet ihr die Highlights der Partie in der Video-Zusammenfassung:

https://www.fupa.net/tv/match/sv-titania-kruge-eberswalder-sc-5112324-50464/  






Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Weinknecht <-> Gallert






Tore

0:1 Schwalm (3. Min.), 0:2 Jendrzeyewski (6. Min.), 0:3 Mechelke (9. Min.), 0:4 Schwalm (19. Min.), 0:5 Deutsch (30. Min.), 0:6 Ninnemann (36. Min.), 0:7 Safi (49. Min.), 0:8 Ziemann (66. Min.), 0:9 Schwalm (76. Min.), 1:9 Rau (81. Min.)






Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten), Stegemann (Foulspiel), Neumann (Foulspiel)

ESC:  /



Besondere Vorkommnisse

/




 

 



 

 

 

Saison-Vorschau 2017/18

 

 

Die Spielzeit 2016/17 zählt für die Kruger Männermannschaft rückblickend wohl zu den lehrreichsten der jüngeren Vereinsgeschichte. Am Ende war es eine Saison mit zahlreichen Höhen und Tiefen, die für die Titanen viele neue Erkenntnisse hervor brachte und mit dem erreichten Klassenerhalt absolut gewinnbringend war.

Somit bestreitet der SVT nun sein zweites Jahr in Folge in der 1. Kreisklasse. Wir wollen einen Ausblick auf die kommende Spielzeit wagen.

 


Die Gegner

 

Gleich 6 neue Gegner erwarten die Titanen in der Saison 2017/18.

 

Dazu zählt neben den vier ambitionierten Aufsteigern aus der 2. Kreisklasse und dem Absteiger aus der Kreisliga, auch die neu gegründete Spielgemeinschaft SG Finow/Lichterfelde II, die sich aus den Teams des 1. FV Stahl Finow und des SV Lichterfelde formiert hat. Auch wenn die Spielgemeinschaft in ihrer Zusammensetzung sicher eine gewisse Findungsphase benötigen wird, kann die Mannschaft von Trainer Schön im Saisonverlauf sicher das ein oder andere Achtungszeichen setzen, wobei man am Saisonende wohl ein Kandidat für das gesicherte Mittelfeld sein wird.

 

Mit dem FSV Basdorf kehrt in diesem Jahr ein Absteiger aus der Kreisliga in die 1. Kreisklasse Ost zurück. Die Mannschaft von Dan Steinhagen und Marcel Teske musste in der Sommerpause zwar zahlreiche Spielerabgänge verkraften, dennoch zählt das Team wohl zu den eingespieltesten der Liga und wird vor allem von seinen Routiniers profitieren. Ein direkter Wiederaufstieg ist allerdings wohl nur schwer umsetzbar.

 

Der heißeste Kandidat für den Aufstieg in die Kreisliga dürfte wohl der SV Rot-Weiß Werneuchen sein, denn die Mannschaft um Spielführer Kiesewetter kommt nicht als typischer Aufsteiger daher. Kickte man doch bis vor einem Jahr noch in der Kreisoberliga, ehe ein kurzfristiger Rückzug der 1. Männermannschaft aus dem Spielbetrieb den Verein dazu zwang, in der 2. Kreisklasse einen Neustart zu wagen. Dort gab man sich wie erwartet keine Blöße und meisterte den Aufstieg nahezu problemlos.

 

Ärgster Verfolger der Werneuchener in der vergangenen Saison war die SG Minerva Zerpenschleuse, die sich zwar letztendlich nicht den Staffelsieg sichern konnte, aber dennoch verdient in die höhere Spielklasse aufstieg und dabei nur wenige Schwächen offenbarte. Größter Garant für den Triumphzug der SG war der Ex-Zepernicker Ricardo Taubenheim, der seine Mannschaft quasi im Alleingang in die 1. Kreisklasse schoss und sich mit 35 Treffern die Torjägerkrone der 2. Kreisklasse Ost sicherte. Mit ihm wird Zerpenschleuse wohl ohne weiteres im gesicherten Mittelfeld der Tabelle landen.

 

Dritter Aufsteiger aus der 2. Kreisklasse Ost ist der SV Blau-Weiß Ladeburg. Der Aufstieg der Blau-Weißen stand letztendlich erst nach dem Ende der vergangenen Saison fest, wobei man vom Umdenken des FSV Forst Borgsdorf profitierte, der seine 2. Mannschaft nach Meldeschluss aus der Kreisliga zurückzog. Dadurch konnten andere Verein nach oben nachrücken, was auch den Ladeburgern zu Gute kam. Sie nahmen die Situation dankbar an und konnten sich während der Sommerpause weiter verstärken. Namhaftester Neuzugang ist dabei sicher Christopher Knoll, der vom Kreisoberligisten BSV Rot-Weiß Schönow nach Ladeburg kam und mit seiner Torgefahr ein entscheidender Schlüsselspieler im Abstiegskampf sein kann.

 

Letzter Aufsteiger im Bunde ist der SV Grün-Weiß Ahrensfelde III. Die Randberliner konnten sich in der Mitte-Staffel der 2. Kreisklasse den Meistertitel sichern und feierten dort ebenfalls einen souveränen Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Grün-Weißen werden als dritte Vertretung ihres Vereins eventuell ihr Nutzen aus einigen "Kaderspringern" der anderen beiden Mannschaften ziehen. Mit dieser Qualität zählt man sicher zu den Kandidaten für einen Platz in der oberen Tabellenregion.

 

Doch nicht nur die Neulinge der Staffel stellen eine große Konkurrenz für die Kruger Männermannschaft dar. Auch die Teams, die sich bereits in der abgelaufenen Saison mit der Prüßing-Elf duellierten, stellten ihr Können in den jeweiligen Aufeinandertreffen immer wieder unter Beweis und sie werden den Titanen auch in dieser Spielzeit wieder alles abverlangen.

 

 

 

Die Mannschaft

 

Nur wenig Bewegung gab es während der Sommerpause im Spielerkader der Titanen.

Immens wichtig war, dass der Kern der Mannschaft erhalten bleibt und die vielen Leistungsträger weiterhin an den Verein gebunden werden konnten.

Mit Martin Reichow hatte man nach Saisonende lediglich einen Abgang zu verzeichnen, wobei dieser wohl nicht allzu schwer ins Gewicht fallen wird.

Desweiteren konnte das Team auch einen Neuzugang für sich gewinnen. Mit Lukas Wieland wechselt ein ballsicherer Spieler, der in der Fussballjugend des Falkenberger SV ausgebildet wurde, nach Kruge.

Auch die Rückkehr des langzeitverletzten Stürmers Stegemann kann als Gewinn bezeichnet werden. Schließlich zählte Stegemann in der Aufstiegssaison mit seinen Toren zu den großen Stützen des SVT und gehört mittlerweile zu den erfahrensten Spielern des Teams.

Bleibt zu hoffen, dass nicht nur Stegemann, sondern auch die übrigen Spieler im Saisonverlauf von schweren Verletzungen verschont bleiben.

 

Für die Elf von Trainer Prüßing wird es im kommenden Fussballjahr insbesondere darum gehen, aus den gemachten Fehlern der letzten Spielzeit zu lernen und diese zu minimieren. Fussballerisch steckt dabei definitiv noch großes Potential in der Mannschaft, welches sich jedoch nur mit großer Bereitschaft aller Beteiligten hervorrufen lässt und in diesem Punkt besteht auf Kruger Seite teilweise noch Nachholbedarf.

 

Das große Plus kann für die Titanen auch in der neuen Saison der starke Teamgeist sein. Gerade in der Rückserie der vergangenen Spielzeit konnte man daraus viel Kraft ziehen und sich letztendlich gemeinsam aus der misslichen Lage des drohenden Abstiegs befreien. Ein Punkt, der durchaus entscheidend sein kann und den es weiterhin zu erhalten gilt.

 

 

 

Das Saisonziel

 

Für die Titanen ist das vorrangige Ziel auch in diesem Jahr wieder der Klassenerhalt, der im Endeffekt nur über gute Resultate in den Spielen zu erreichen ist. Dennoch geht es beim SVT neben dem Ergebnisfussball natürlich auch darum, die Mannschaft in fussballerischer Hinsicht weiterzuentwickeln und den vielen Wegbegleitern eine weitere Leistungssteigerung gegenüber der letzten Saison aufzuzeigen.

In gut 10 Monaten wissen wir, wohin die Reise unserer Titanen geht. Auf eine erfolgreiche Saison 2017/18 !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Runde Kreispokal: SV Titania Kruge - 1. FC Finowfurt 2:4 (1:3)



Spielbericht

 

In der 1. Runde des Kreispokals unterlag die Kruger Männermannschaft dem 1. FC Finowfurt mit 2:4 (1:3). Nach einer misslungenen Anfangsphase fand die Elf von Trainer Prüßing im weiteren Verlauf zunehmend besser in die Partie und setzte den Favoriten vermehrt unter Druck. Doch trotz aller Mühen blieb die Pokalüberraschung am Ende aus.


Das vielzitierte Duell "David gegen Goliath" erwartete die Zuschauer beim Aufeinandertreffen des SV Titania Kruge mit dem 1. FC Finowfurt. Als ranghöherer Kreisligist hatten die Schorfheider in dieser Partie eindeutig die Favoritenrolle inne, wodurch das ambitionierte Team um Spielführer Hörnicke bereits im Vorfeld der Begegnung zum Siegen verdammt war. Gegenüber wollten die Titanen das erste Pflichtspiel der Saison vor allem als weitere Standortbestimmung vor dem kommenden Ligastart nutzen. Dabei wollte man jedoch nicht nur die Rolle des Sparringspartners einnehmen, sondern nach Spielschluss eventuell auch eine kleinere Pokalüberraschung für sich verbuchen.


Allerdings erwischten die Hausherren einen katastrophalen Start, denn bereits in der 4. Spielminute konnte der FCF das frühe 0:1 erzielen. Bei einem Eckball kam Kruges Schwarz gegen seinen Gegenspieler Wehde den entscheidenden Schritt zu spät, sodass Wehde ungehindert zum Kopfball kam und aus Nahdistanz den Führungstreffer markieren konnte. Damit gestaltete sich das Vorhaben der Titanen natürlich deutlich schwieriger. Doch die Elf von Trainer Prüßing zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und hatte bereits in der 10. Spielminute die Gelegenheit, den Spielstand wiederum zu egalisieren. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte L. Wieland seinen Mitspieler Stegemann auf die Reise. Dieser konnte mit seinem anschließenden Torschuss zwar FC-Keeper Burghause überwinden, aber bevor der Ball die Torlinie überquerte, rettete ein gegnerischer Verteidiger in höchster Not und kratzte das Leder noch von der Linie. Auch wenn die Gastgeber in der Folge weiterhin Achtungszeichen im eigenen Angriffsspiel setzen konnten, ging die defensive Grundordnung im Kruger Spiel immer wieder verloren. Dadurch ergaben sich für die Gäste insbesondere bei Kontersituationen vermehrt Freiräume, die sie zumeist konsequent nutzten. Einen dieser Tempogegenstöße verwertete der FCF in der 23. Spielminute zum 0:2. Nach dem J. Papenfuß den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze vertändelte und es verpasste das taktische Foul zu ziehen, leiteten die Finowfurter den direkten Gegenangriff ein. Über die linke Außenbahn rückten sie schließlich bis in den Sechzehner der Gastgeber vor, wo Wegner die Kugel abschließend über die Torlinie drückte und somit die Führung für sein Team ausbaute. Der SVT ließ sich jedoch auch davon nicht beirren und steckte auch in der Folgezeit nicht auf. Lohn dafür war der Anschlusstreffer zum 1:2 in der 30. Spielminute. Nach einem Einwurf behauptete Stegemann den Ball in Höhe der Mittellinie und legte ihn direkt in den Lauf von J. Papenfuß. Dieser behielt vor dem gegnerischen Tor die Nerven und traf platziert ins rechte untere Toreck. Damit keimte auf Seiten der Hausherren wieder Hoffnung auf. Mittlerweile hatte sich eine intensive Partie entwickelt, die ein enormes Tempo zu bieten hatte. Daran hatten vor allem die Gäste ihren Anteil. Die Elf um Spielführer Hörnicke suchte nach der Balleroberung stets den direkten Weg zum gegnerischen Tor und setzte die SVT-Hintermannschaft mit einer hohen Laufbereitschaft unermüdlich unter Druck. Diesem konnte die Kruger Verteidigung letztendlich nur bis zur 37. Spielminute Stand halten. Dann war Finowfurts Mittelfeldakteur Diezel zur Stelle und traf per sehenswertem Heber in den rechten oberen Torwinkel. 1:3 - mit diesem Spielstand ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Zur Halbzeit nahm Coach Prüßing auf Kruger Seite gleich zwei Auswechslungen vor. Im Mittelfeld wurde Franke fortan durch Siewert ersetzt. Zudem musste Groh das Spielfeld aufgrund einer Oberschenkelverletzung frühzeitig verlassen. Für ihn rückte Routinier Wirt auf die Rechtsverteidigerposition. Und auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Titanen trotz der Umstellungen ein unverändertes Gesicht. Die Hausherren traten weiterhin mit großer Moral auf und ergaben sich noch lange nicht ihrem Schicksal. Dabei stand die Hintermannschaft jetzt wesentlich stabiler und im Angriff versuchte man unvermindert Nadelstiche zu setzen. Diese Mühen waren in der 55. Spielminute schließlich von Erfolg gekrönt. Einen Ballverlust der weit aufgerückten Finowfurter Defensive machte sich J. Papenfuß zu Nutze. Per Steilpass bediente er Stegemann, der im Anschluss ungehindert auf das Gästetor zulaufen konnte. Stegemann zeigte sich vor dem gegnerischen Gehäuse eiskalt und markierte mit dem 2:3 den erneuten Anschlusstreffer. In der Folgezeit schien das Spielgeschehen dann doch noch zu kippen. Während der FCF mit seinem eigenen Auftreten haderte und sich nun im Spielaufbau viele Ungenauigkeiten leistete, wuchs das Selbstvertrauen der Titanen und das Kruger Spiel gewann deutlich an Sicherheit. Dennoch konnte man in der Offensive letztendlich nicht die entscheidende Durchschlagskraft entwickeln, um in der aufkommenden Drangphase einen weiteren Treffer zu erzielen. Dabei fanden sowohl die Torabschlüsse von Neumann, als auch ein Kopfball von E. Papenfuß nicht den erhofften Weg ins Tor. Die Partie neigte sich nun allmählich dem Ende entgegen und das Geschehen auf dem Spielfeld wurde jetzt immer umkämpfter. Dem Unparteiischen Dauhs stellte das offensichtlich zunehmend vor Probleme. Ihm glitt die Spielleitung jetzt mehr und mehr aus den Händen, da er es auf beiden Seiten verpasste, strafbare Vergehen rechtzeitig mit Gelben Karten zu sanktionieren. Folgerichtig wurden die Zweikämpfe in der Schlussphase immer ruppiger. Höhepunkt war eine Rudelbildung nach einem harten Foulspiel an J. Papenfuß, der das Spielfeld im Anschluss ebenfalls verletzungsbedingt verlassen musste. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Riethling ersetzt. Mittlerweile liefen bereits die letzten Spielminuten und der SVT warf noch einmal alles in die Waagschale. Doch die Titanen mussten dem laufintensiven Spiel nun immer mehr Tribut zollen und konnten nur noch selten ins letzte Angriffsdrittel vorrücken. Auf der Gegenseite ergaben sich für die Gäste, aufgrund der Kruger Schlussoffensive, nun große Freiräume. Konnte SVT-Schlussmann Plein eine vorzeitige Entscheidung zunächst noch mit mehreren starken Paraden verhindern, war in der 85. Spielminute auch er machtlos, als Finowfurts Stoßstürmer Rohrbeck aus Nahdistanz zum 2:4 traf und somit zeitgleich den Endstand herstellte.




 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,1 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Franke <-> Siewert, 46. Min. Groh <-> Wirt, 84. Min. J. Papenfuß <-> Riethling

im Kader: Müller, Weinknecht






Tore

0:1 Wehde (4. Min.), 0:2 Wegner (23. Min.), 1:2 J. Papenfuß (30. Min.), 1:3 Diezel (37. Min.), 2:3 Stegemann (55. Min.), 2:4 Rohrbeck (85. Min.)






Schiedsrichter

Guido Dauhs



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  /

Finowfurt:  Wehde (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/


 


 



 




Testspiel: SG Einheit Krewelin - SV Titania Kruge 2:3 (2:1)

 


Spielbericht

 

Das Testspiel der Vorwoche gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow diente den Titanen nicht nur als Start in die Saisonvorbereitung, sondern auch als Bestandsanalyse. Hierbei offenbarte sich auf Kruger Seite ein deutlicher Trainingsrückstand, sodass in diesem Punkt akuter Handlungsbedarf bestand. Unter der Woche konnte Coach Prüßing schließlich auf einen Kader von 13 Spielern zurückgreifen, wobei man in der Trainingsarbeit das Hauptaugenmerk sowohl auf Kraft- und Koordinationsübungen, als auch auf spielerische Elemente legte.


Die ersten Ergebnisse daraus sollte das Testspiel gegen die SG Einheit Krewelin liefern. Dabei zeigten sich die Kruger bereits in der Anfangsphase, gegenüber dem Niederfinow-Spiel, fussballerisch stark verbessert. Infolgedessen drückten die Titanen schon in den ersten Spielminuten auf den Führungstreffer. Doch der glücklose J. Papenfuß scheiterte entweder am Aluminium oder an SG-Keeper Gundel. Trotz der Anfangsoffensive des SVT blieben auch die Gastgeber jederzeit präsent. Die Mannschaft um Spielführer Neuendorff strahlte insbesondere bei Kontersituationen viel Gefahr aus und setzte auf diesem Wege immer wieder Nadelstiche. Einen dieser Tempogegenstöße konnte Krewelins Spielmacher Hilgert in der 17. Spielminute zum 1:0 verwerten. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Letztendlich waren es die Titanen, die in der 34. Spielminute das nächste Ausrufezeichen setzen konnten. Nach Balleroberung durch Belack rückten die Kruger bis in den gegnerischen Strafraum vor, wo Neumann nach Vorlage von Schwarz zum 1:1 traf. Auch wenn das Offensivspiel der Prüßing-Elf in dieser Begegnung wesentlich lebendiger als zuletzt wirkte, leistete man sich in der eigenen Defensive immer noch zu viele Unachtsamkeiten. Diese wurden von den Hausherren letztendlich eiskalt bestraft und so war es in der 41. Spielminute wiederum Hilgert, der nach einem langen Ball zur Stelle war und mit seinem zweiten Tor zur erneuten Führung traf. Beim Spielstand von 2:1 ging es in die Halbzeitpause.


Nach dem Seitenwechsel waren es dann von Beginn an die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten und den Angriffsdruck auf das gegnerische Gehäuse mit zunehmender Spieldauer erhöhten. Lediglich in der Chancenverwertung wies der SVT zu diesem Zeitpunkt Schwächen auf. Dabei ließen sowohl Stegemann, als auch Neumann beste Tormöglichkeiten ungenutzt und verpassten es somit, den erneuten Ausgleich zu markieren. Doch auch im weiteren Verlauf blieben die Kruger das dominantere Team, da die Gastgeber in der Offensive mittlerweile nur noch wenige Ideen entwickelten. Folgerichtig traf die Prüßing-Elf in der 73. Spielminute zum überfälligen 2:2. Am Ende eines mustergültigen Angriffs war es Riethling, der die Kugel in den gegnerischen Sechzehner flankte und dort in Wieland einen geeigneten Abnehmer fand. Dieser köpfte den Ball schließlich zum verdienten Ausgleich ins Netz. Die Titanen waren nun drauf und dran die Partie zu drehen, denn auf der Gegenseite fand Krewelin jetzt kaum noch in die Zweikämpfe, sodass sich den Gästen immer häufiger Freiräume boten. Klatschte ein Distanzschuss von Stegemann zunächst nur an den Querbalken, brachte sich Kruges Stürmer wenig später erneut in Position und stellte nach einem individuellen Fehler in der gegnerischen Defensive mit seinem Tor zum 3:2 den Endstand her.






Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  27,9 Jahre


Wechselspieler:  Stegemann, Derwanz, Wirt, L. Wieland, Prüßing (beide Mannschaften einigten sich im Vorfeld der Partie darauf, dass Spielerwechsel unbegrenzt möglich sind)






Tore

1:0 Hilgert (17. Min.), 1:1 Neumann (34. Min.), 2:1 Hilgert (41. Min.), 2:2 L. Wieland (73. Min.), 2:3 Stegemann (84. Min.)






Schiedsrichter

Reno Helm










Testspiel: SV Grün-Weiß Niederfinow - SV Titania Kruge 2:2 (1:0) 



Spielbericht 


Mit dem Testspiel gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow begann für die Kruger Männermannschaft die Vorbereitung auf die Saison 2017/18. Dabei war der Trainingsrückstand der Prüßing-Elf, gegenüber den Gastgebern, bereits in der Anfangsphase der Partie erkennbar. Die Grün-Weißen, die sich schon seit einigen Wochen im Trainingsbetrieb befinden und an diesem Wochenende ein Trainingslager auf eigenem Platz absolvierten, erspielten sich im ersten Durchgang deutliche Feldvorteile. Immer wieder ließ die Mannschaft um Spielführer Kostrikov Ball und Gegner laufen. Lediglich die Niederfinower Abschlussschwäche und Titanias Keeper Müller verhinderten vorerst einen Kruger Rückstand. Auf der Gegenseite hatten die Titanen, bei denen die Juniorenspieler Prüßing und Angres ebenfalls zum Einsatz kamen, nur wenig entgegen zu setzen. Die Angriffsversuche des SVT waren vorwiegend von Einzelaktionen geprägt, die jedoch stets erfolglos oder ohne Durchschlagskraft blieben. Nach 30 Minuten erzielte Niederfinows Arndt schließlich per Distanzschuss die überfällige Führung für die Hausherren. Mit dem schmeichelhaften 0:1 aus Kruger Sicht ging es in die Halbzeitpause.


Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SVT zunächst mutlos und ohne Spielideen. Folgerichtig baute der Gastgeber die eigene Führung aus und erhöhte nach Kopfball von Jelonek auf 2:0. Erst jetzt traten die Titanen engagierter auf und fanden allmählich zu ihrem Spiel. Lohn dafür war der 2:1 Anschlusstreffer durch Gallert, der die Kugel nach einem Flankenball von Rau unhaltbar in die Maschen köpfte. Die Gäste nahmen fortan das Zepter in die Hand und drückten im weiteren Verlauf auf den Ausgleichstreffer. Dabei profitierte man zudem von zahlreichen Ungenauigkeiten der gegnerischen Defensive, die dem intensiven Training der letzten Tage nun scheinbar Tribut zollen musste. Scheiterte Kruges Schwarz noch am Aluminium, war es wenig später Rau, der nach Balleroberung von Gallert mit einem sehenswerten Volleyschuss das 2:2 markierte. Auch wenn beide Mannschaften in der Schlussphase noch durchaus gute Möglichkeiten besaßen, um die Begegnung für sich zu entscheiden, blieb es letztendlich beim 2:2 Unentschieden.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Prüßing <-> Gallert, 46. Min. Wirt <-> Angres






Tore

1:0 Arndt (30. Min.), 2:0 Jelonek (50. Min.), 2:1 Gallert (60. Min.), 2:2 Rau (73. Min.)





Schiedsrichter

Henryk Maron