SV Titania Kruge e.V.
Stolz & Treu

30. Spieltag: SV Titania Kruge - SG Minerva Zerpenschleuse 1:4 (0:2)



Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !






Aufstellung

 


Durchschnittsalter:  28,4 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Franke <-> J. Papenfuß, 64. Min. Kurz <-> Gallert

im Kader:  Stiffel, Wirt






Tore

0:1 Taubenheim (29. Min.), 0:2 O. Schwarz (39. Min.), 0:3 Taubenheim (71. Min.), 1:3 Schwarz (77. Min.), 1:4 Taubenheim (90. Min.)






Schiedsrichter

Jeremy Menschner



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten)

Minerva:  Dettmann (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

71. Min. Miguel Weinknecht (SV Titania Kruge) hält Foulelfmeter von Ricardo Taubenheim (SG Minerva Zerpenschleuse)





 




 

 

29. Spieltag: Friedrichswalder SV - SV Titania Kruge 11:1 (6:0)



Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !






Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,5 Jahre


Auswechslungen:  39. Min. Franke <-> Gallert






Tore

1:0 Spann (7. Min.), 2:0 Spann (14. Min.), 3:0 Heidrich (15. Min.), 4:0 Spann (17. Min.), 5:0 Heidrich (Foulelfmeter, 25. Min.), 6:0 Spann (37. Min.), 7:0 Bertram (58. Min.), 8:0 Stiffel (Eigentor, 61. Min.), 9:0 Heidrich (Foulelfmeter, 65. Min.), 10:0 Bertram (66. Min.), 11:0 Borges (77. Min.), 11:1 Petzold (80. Min.)






Schiedsrichter

Jan Toron



Zuschauer

50



Gelbe Karten

Titania:  /

FSV:  /



Besondere Vorkommnisse

/

 


 


 




 

28. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Melchow/Grüntal 3:4 (3:3)


 

Spielbericht


Am 28. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Melchow/Grüntal mit 3:4. Eine vermeidbare Niederlage, da die Titanen aus einer zwischenzeitlichen 3:1 Führung kein Kapital schlagen konnten und im weiteren Spielverlauf gleich mehrere Gastgeschenke verteilten. Damit rückt das erneuerte Saisonziel der Prüßing-Elf vorerst wieder in die Ferne.


Ein Fussballtag wie gemalt ! So schlicht und einfach lässt sich rückblickend wohl das Hinspiel zwischen dem SVT und dem SV Melchow/Grüntal aus Kruger Sicht bezeichnen. Schließlich kämpften sich die Titanen nach einem frühen 0:2 Rückstand zurück in die Partie und glichen das Spiel noch vor der Halbzeitpause aus. Dieser unbändige Wille wurde in der Schlussminute mit dem immens wichtigen Siegtreffer zum 3:2 belohnt, sodass die Freude bei der Kruger Mannschaft nach Spielschluss kein Halten mehr kannte. Doch der Elf von Trainer Prüßing blieb vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit den Melchowern nicht die Zeit, um großartig in Erinnerungen zu schwelgen, denn es wurde für die verbleibenden drei Begegnungen ein neues Saisonziel ausgegeben. Dabei möchte das Team zwingend noch die 30-Punkte-Marke knacken und mindestens den 12. Tabellenplatz sichern. Somit war klar, dass die Titanen auch das Rückspiel gegen den SV unbedingt für sich entscheiden wollten.


Die Hausherren stellten bereits in den ersten Spielminuten eine enorme Präsenz unter Beweis, wobei man sich scheinbar von den letzten Siegen gegen den SV Tornow und den FSV Lok Eberswalde gestärkt zeigte. Diese Strahlkraft konnten die Titanen auch direkt in Torgefahr ummünzen. Das erste offensive Achtungszeichen setzte Angreifer Rau in der 5. Spielminute. Nach Zuspiel von D. Wieland tankte sich Kruges Youngster auf der linken Außenbahn bis zur Grundlinie durch, wo er den Ball allerdings aus spitzem Winkel über den Querbalken beförderte. Auch in der Folge ließ der SVT die Gäste nur gelegentlich zur Entfaltung kommen und drückte auf der Gegenseite weiterhin auf den Führungstreffer. Diesen markierte die Mannschaft um Spielführer Schwarz schließlich in der 10. Spielminute. Wiederum wurde der auffällige Rau durch einen mustergültigen Pass von Groh freigespielt und befand sich im Anschluss allein auf weiter Flur. Vor dem gegnerischen Tor behielt der Kruger Stürmer dieses Mal jedoch die Nerven und vollendete aus Nahdistanz zum 1:0. Doch trotz großer Freude währte die Führung der Heimelf nicht lange. Bereits im direkten Gegenzug setzte sich Melchows Angreifer Zuz im Alleingang gleich gegen mehrere Gegenspieler durch. Erst Libero Derwanz konnte den Sololauf von Zuz stoppen, wobei sich der Verteidiger allerdings nur durch ein Foulspiel unmittelbar an der Strafraumgrenze zu helfen wusste. Den fälligen Freistoß brachte Dietloff flach und scharf auf das Kruger Gehäuse, wo die Kugel im rechten unteren Toreck zum 1:1 einschlug. Doch wenngleich die Führung der Hausherren direkt wieder egalisiert wurde, setzten die Titanen ihre starke Anfangsphase unverändert fort und blieben auch im weiteren Verlauf zunächst das spielbestimmende Team. Dabei behielt man insbesondere bei den entscheidenden Zweikämpfen im Mittelfeld stets die Oberhand und wirkte gegenüber den Gästen deutlich aggressiver. Lohn dessen, war der erneute Führungstreffer zum 2:1 durch Neumann in der 22. Spielminute. In dieser Szene war es D. Wieland, der seinen Mitspieler E. Papenfuß mit einem gut getimten Pass auf dem linken Flügel auf die Reise schickte. Titanias Linksaußen behielt im Nachgang die Übersicht und legte das Leder per Flachpass quer ins Sturmzentrum zu Neumann. Dieser war der kompletten gegnerischen Hintermannschaft enteilt und schob die Kugel entgegen der Laufrichtung von Keeper Schulze ins Netz. Melchow schien sichtlich geschockt. Im Spielaufbau wirkte der SV nun teilweise völlig überfordert, wobei man kaum noch den Weg aus der eigenen Spielhälfte fand. Diesen Umstand machte sich der SVT wiederum zu Nutze und erhöhte in der 24. Spielminute auf 3:1. Dabei kam man erneut über die Außenbahn zum Erfolg. Wieder war es der agile Neumann, der die gegnerische Defensive schwindelig spielte und bis in den Sechzehner der Melchower durchdrang. Sein abschließendes Zuspiel auf Rau konnte von der gegnerischen Verteidigung nur ungenügend geklärt werden, sodass sich dem aufgerückten Groh schließlich aus der zweiten Reihe die Schusschance bot. Per Volleyschuss setzte Groh das Spielgerät an den Querbalken. Doch auch der anschließende Abpraller landete bei einem Kruger Spieler. Stegemann hatte im Anschluss nur wenig Mühe den Ball aus kurzer Distanz im Melchower Kasten unterzubringen. Die Prüßing-Elf wirkte jetzt komplett euphorisiert und verlor zu diesem Zeitpunkt wohl das Wesentliche aus den Augen. Die Körperspannung ließ offensichtlich nach, wovon nun die Gäste profitieren sollten. Der Anschlusstreffer vom SVM zum 3:2 kam jedoch unberechtigterweise zu Stande. Nach einem Eckball von Melchows Hitzel auf den langen Pfosten setzte die Kugel im Kruger Strafraum auf und sprang Neumann aus nächster Nähe an die nach unten geneigte Hand. Schiedsricher Hilbig, der in der Folgezeit mehrfach bewies, dass er kein Freund von Kommunikation ist, sondern vorwiegend die Gelbe Karte sprechen lässt, zeigte ohne großes Zögern auf den Punkt und entschied auf Strafstoß. Eine Fehlentscheidung, wie selbst einige Melchower Spieler im Anschluss befanden. Verteidiger Römmert war es egal. Sein Torschuss landete unhaltbar im Kruger Gehäuse und weckte die Hoffnungen der Gäste. Diese glaubten fortan weiter an sich und grenzten ihre Bemühungen keineswegs ein. Bei den Titanen zeigte der Anschlusstreffer seine Wirkung. Die Gastgeber wirkten jetzt stellenweise verunsichert, was gleich mehrere leichtfertige Ballverluste belegten. Einen dieser Fehler nutzte der SV in der 35. Spielminute eiskalt aus. Nach einem Abstimmungsfehler zwischen Rau und Derwanz in der eigenen Defensive setzte Dietloff energisch nach und behauptete das Leder an der Grundlinie. Seine anschließende Hereingabe fand in Harnaß einen Abnehmer, der den Ball per Kopf über die Torlinie drückte und den zwischenzeitlichen Ausgleich wieder herstellte. Ein wahres Offensivfeuerwerk und ein Spielstand von 3:3 zur Halbzeitpause.


Vor Wiederbeginn sah sich Trainer Prüßing auf Kruger Seite zu seinem ersten Wechsel gezwungen. Die scheinbar auskurierte Rippenprellung von Groh brach erneut auf, sodass er das Spielfeld vorzeitig verlassen musste. Für ihn kam J. Papenfuß in die Partie. Beiden Mannschaften war nach dem Seitenwechsel anzumerken, dass man den zweiten Spielabschnitt mit deutlich weniger Risiko angehen wollte und der nächste Treffer wohlmöglich spielentscheidend sein kann. Folgerichtig blieben nennenswerte Torraumszenen lange Zeit Mangelware. Einzig und allein der Zufall sorgte auf beiden Seiten hin und wieder für Gefahr. So war es unter anderem eine missglückte Flanke von E. Papenfuß, welche beinahe den Weg ins gegnerische Tor fand. Doch Melchows Torhüter Schulze bewies ein gutes Stellungsspiel und konnte die Situation in höchster Not bereinigen. Zwei weitere Auswechslungen sollten das Kruger Spiel wieder beleben. Dabei wurden E. Papenfuß und Schwarz für die verbleibende Spielzeit durch L. Wieland und Kurz ersetzt. Doch auch in der Folge neutralisierten sich beide Teams weitesgehend und ließen in der Spieleröffnung die nötige Spielidee vermissen. Mittlerweile schienen insbesondere Einzelaktionen ein probates Mittel zu sein, um zumindest vereinzelt Torgefahr ausstrahlen zu können. Hierbei machten beim SVT vor allem J. Papenfuß und Neumann auf sich aufmerksam, die sich in der Schlussviertelstunde jeweils stark in Szene setzten und dennoch aus Nahdistanz das gegnerische Tor denkbar knapp verfehlten. Zu diesem Zeitpunkt wurden unter den Zuschauern bereits die ersten Gedanken laut, ob es heute nicht vielleicht eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt und dieses Mal die Melchower die Begegnung nach einem Zwei-Tore-Rückstand für sich entscheiden ? Genauso sollte es letztendlich kommen. Nach dem die Gäste an der Kruger Strafraumgrenze wiederum einen fragwürdigen Freistoß zugesprochen bekamen, legte sich abermals Standardspezialist Dietloff die Kugel zurecht. Bei seinem Schussversuch musste er jedoch wenig Können beweisen, denn was die Mauer der Titanen in dieser Situation fabrizierte, ließ nahezu alle Beteiligten verstummen. Die Mauer löste sich komplett auf, sodass dem Torschuss von Dietloff Tür und Tor geöffnet wurde und er keine Mühe hatte das spielentscheidende 3:4 zu erzielen. Zwar versuchten es die Hausherren in der Nachspielzeit nochmals mit der Brechstange. Der durchaus verdiente Ausgleich blieb ihnen dabei allerdings vergönnt. Somit besiegelte der Schlusspfiff vom Unparteiischen Hilbig schließlich den Melchower Auswärtserfolg.






Aufstellung

 


Durchschnittsalter:  28,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Groh <-> J. Papenfuß, 59. Min. E. Papenfuß <-> L. Wieland, 66. Min. Schwarz <-> Kurz

im Kader:  Weinknecht, Garreis






Tore

1:0 Rau (10. Min.), 1:1 Dietloff (11. Min.), 2:1 Neumann (22. Min.), 3:1 Stegemann (24. Min.), 3:2 Römmert (Handelfmeter, 30. Min.), 3:3 Harnaß (35. Min.), 3:4 Dietloff (89. Min.)






Schiedsrichter

Klaus-Peter Hilbig



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Foulspiel), Stegemann (Foulspiel), D. Wieland (Foulspiel), Derwanz (Foulspiel)

Melchow:  Beier (Foulspiel), Hitzel (Unsportliches Verhalten), Stegmann (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/


 






 

 

 

27. Spieltag: FSV Lok Eberswalde II - SV Titania Kruge 1:2 (0:2)



Spielbericht

 

Am 27. Spieltag gewann die Kruger Männermannschaft ihr Auswärtsspiel beim FSV Lok Eberswalde II mit 2:1. Letztendlich war es ein durchaus glücklicher Sieg, da die Titanen im zweiten Durchgang zu wenig für den eigenen Erfolg taten und es nicht schafften, an die gute Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Dennoch war die Freude der Prüßing-Elf, über den zweiten Sieg in Serie, nach Spielschluss groß.

 

Die Erleichterung auf Kruger Seite war nach dem 2:1 Heimerfolg gegen den SV Tornow deutlich spürbar. Endlich war der Klassenerhalt unter Dach und Fach und die ewige Rechnerei hatte ein jähes Ende. Damit verspürte die Mannschaft von Trainer Prüßing in den verbleibenden 4 Partien keinen Druck mehr und konnte nun zumindest theoretisch völlig befreit aufspielen. Für viele Beteiligte stellte sich allerdings die Frage: Werden die Titanen nach dem erreichten Saisonziel die Zügel schleifen lassen oder weiterhin mit voller Konzentration um den nächsten Sieg ringen ? Eine erste Antwort darauf sollte das Auswärtsspiel beim FSV Lok Eberswalde II liefern.

 

Nach den ersten absolvierten Spielminuten ließ sich vermuten, dass diese Antwort durchaus positiv ausfallen könnte. Die Gäste starteten offensiv ausgerichtet und angriffslustig in die Partie, wobei man stets gezielt den Weg zum gegnerischen Tor suchte. Dieses Engagement war bereits in der 8. Spielminute von Erfolg gekrönt. Nach starker Kruger Spieleröffnung war es Linksverteidiger Petzold, der den aufgerückten Groh per Außenristpass im gegnerischen Sechzehner bediente. Titanias Mittelfeldmotor ließ anschließend seinen Gegenspieler aussteigen und vollendete trocken ins kurze Eck zum 0:1. Somit markierte Groh endlich seinen zweiten Saisontreffer von dem er, so beteuerte Groh mehrfach, in der Nacht zuvor geträumt hatte. Doch wenngleich sich das Angriffsspiel des SVT sehr ansehnlich darstellte, offenbarten die Titanen in der Defensive immer wieder Schwachstellen. Insbesondere in der eigenen Rückwärtsbewegung agierten die Gäste zu behebig, sodass Lok vor allem über Kontersituationen gefährlich vor das Kruger Gehäuse kam. Dabei vergab Stürmer Höse gleich zwei Hochkaräter und scheiterte jeweils aus Nahdistanz am Aluminium. Die Führung der Prüßing-Elf schien nun mehr und mehr ins Wanken zu geraten, als der SVT unerwartet durch eine Standardsituation auf 0:2 erhöhte und den aktuellen Spielverlauf somit ein wenig auf den Kopf stellte. Nach dem D. Wieland in Höhe der Mittellinie regelwidrig zu Fall gebracht wurde, legte sich Libero Derwanz die Kugel zurecht. Derwanz trat den fälligen Freistoß hoch in den gegnerischen Strafraum, wo FSV-Torhüter Freund die Hereingabe nur unzureichend klären konnte. Der aufgerückte Petzold zeigte sich nach diesem Patzer handlungsschnell und drückte den Abpraller anschließend über die Torlinie. Ein enorm wichtiger Treffer, denn die Gäste bekamen nun endlich mehr Ruhe ins eigene Spiel. Die Mannschaft um Spielführer Schwarz machte sich fortan das große Spielfeld zu Nutze und ließ Ball und Gegner laufen. Auf diesem Weg suchte man unvermindert nach Lücken in der gegnerischen Hintermannschaft, welche die Räume jedoch geschickt zustellte. Somit gelang es den Titanen trotz einem hohen Ballbesitzanteil nur selten, das Leder entscheidend in die Tiefe zu bringen und sich nennenswerte Tormöglichkeiten zu erarbeiten. In der 30. Spielminute kombinierten sich die Kruger dann allerdings ein weiteres Mal erfolgreich durch das gegnerische Mittelfeld und drangen über die linke Außenbahn bis in den Sechzehner der Hausherren vor. Dort kam Angreifer Rau völlig freistehend zum Torschuss. Titanias Youngster setzte seinen Schussversuch jedoch über den Querbalken und verpasste es somit, die Führung seiner Elf weiter auszubauen. Mittlerweile machten sich auch die tropischen Temperaturen auf beiden Seiten bemerkbar, sodass beide Teams dem temporeichen Spiel der ersten Halbzeit allmählich Tribut zollen mussten. Titanias Garreis fiel der Hitze in der 39. Spielminute als Erster zum Opfer. L. Wieland kam für ihn in die Partie und agierte für die verbleibende Spielzeit im defensiven Mittelfeld. Der Halbzeitpfiff vom Unparteiischen Pissarius wirkte für die Spieler dann wenig später fast wie eine Erlösung. 

 

Nach Wiederanpfiff taten sich die Gäste sichtlich schwer zu ihrem gewohnten Spiel zurückzufinden. Im Spielaufbau lief der Ball jetzt nur noch selten über mehrere Stationen durch die eigenen Reihen. Zu oft schenkte man das Spielgerät leichtfertig her und ließ auch läuferisch den nötigen Willen vermissen. Ganz anders präsentierten sich hingegen die Gastgeber. Lok spielte weiterhin unbekümmert auf, wobei insbesondere der agile Schneider ein stetiger Unruheherd war. Lohn dieser Bemühungen war der Anschlusstreffer zum 1:2 in der 50. Spielminute. In dieser Situation waren es die Titanen, die eine Standardsituation aus dem Halbfeld nicht entscheidend klären konnten. Über Umwege landete das Leder schließlich an der Strafraumgrenze bei FSV-Kapitän Rütz, der sich ein Herz fasste und die Kugel per Volleyschuss im Kruger Tor unterbrachte. Dieser Treffer hatte seine Wirkung nicht verfehlt. Die Kruger waren nun drauf und dran die Partie aus der Hand zu geben. Zwar motivierte man sich unaufhörlich, doch der entscheidende Funke wollte zunächst nicht auf die Mannschaft überspringen. Zwei weitere Auswechslungen sollten der Prüßing-Elf letztendlich neues Leben einhauchen. Dabei wurden E. Papenfuß und Stiffel fortan durch Franke und Stegemann ersetzt. Zudem stellte man seine Formation auf einigen Positionen um. Dennoch gelang es dem SVT nur vereinzelt in der Offensive für Entlastung zu sorgen. In der 70. Spielminute war es dann wiederum eine Standardsituation, die dafür sorgte, dass die Kruger Führung ins Wanken geriet. Einen Freistoß unmittelbar an der Strafraumgrenze trat Lok-Spieler Schneider direkt auf das Tor der Titanen, wo Keeper Weinknecht allerdings sein ganzes Können unter Beweis stellte und seine Mannschaft mit einer starken Parade vor dem drohenden Ausgleich bewahrte. Für die Gäste schien diese Szene der Weckruf zum richtigen Zeitpunkt zu sein. Der SVT wurde in der Spieleröffnung jetzt wieder deutlich präziser und fand somit im weiteren Verlauf auch wieder im Angriffsspiel statt. Zusätzlich profitierten die Kruger von der taktisch offensiveren Ausrichtung der Hausherren, die in der Schlussviertelstunde alles in die Waagschale warfen und zwingend das 2:2 markieren wollten. Doch auf der Gegenseite setzte die Prüßing-Elf über die schnellen Sturmspitzen Neumann und Rau stets Nadelstiche. Lediglich im Torabschluss fehlte den beiden Akteuren das nötige Quäntchen Glück, um mit dem dritten Kruger Tor für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Entweder scheiterte man an FSV-Schlussmann Freund oder die jeweiligen Schussversuche strichen denkbar knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei. Auch wenn es in den Schlussminuten nochmals mehrfach lichterloh im Strafraum der Gäste brannte, überstand der SVT auch diese Phase und durfte nach dem Schlusspfiff endlich den hart erarbeiteten Auswärtssieg gebührend feiern.




 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,6 Jahre


Auswechslungen:  39. Min. Garreis <-> L. Wieland, 56. Min. E. Papenfuß <-> Franke, 62. Min. Stiffel <-> Stegemann

im Kader:  Gallert, Wirt






Tore

0:1 Groh (8. Min.), 0:2 Petzold (19. Min.), 1:2 Rütz (50. Min.)






Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Spielverzögerung)

Lok:  /



Besondere Vorkommnisse

/

 





 




 

26. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Tornow 2:1 (1:1)

 

 

Spielbericht

 

Am 26. Spieltag feierte die Kruger Männermannschaft einen 2:1 Heimerfolg gegen den SV Tornow. Das der Sieg der Prüßing-Elf gegen den direkten Abstiegskonkurrenten nicht deutlich höher ausfiel und zum Ende der Partie sogar noch einmal ins Wanken geriet, war einzig und allein der mangelnden Kruger Chancenverwertung geschuldet. Dennoch durften sich die Titanen nach Spielschluss über wichtige drei Punkte freuen, die den SVT in Sachen Abstiegskampf wohl endgültig ins sichere Fahrwasser brachten.


Nach der deutlichen Auswärtsniederlage beim SV Rüdnitz/Lobetal II in der Vorwoche wollten die Titanen schnellstmöglich Wiedergutmachung leisten. Da kam die, für Mittwoch angesetzte, Nachholpartie gegen den SV Biesenthal II gerade recht und dementsprechend motiviert zeigte sich die Prüßing-Elf im Vorfeld der Begegnung. Doch bereits Anfang der Woche wurde Gewissheit, was die Spatzen bereits seit geraumer Zeit von den Dächern pfiffen. Der SV Biesenthal zog seine Reservemannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurück, sodass das geplante Heimspiel der Kruger vorzeitig abgesagt wurde. Die Abmeldung der Biesenthaler Elf und die Annullierung ihrer bis dato ausgetragenen Partien sorgten zudem dafür, dass die Mannschaften im Tabellenkeller der 1. Kreisklasse Ost wieder enger zusammenrückten und der SVT mit einem möglichen Erfolg über den SV Tornow wohl den vorzeitigen Klassenerhalt feiern durfte.


Wie schwer diese Last auf den Schultern der Hausherren wog, wurde bereits in den ersten Spielminuten der Begegnung deutlich. Die Angst auf Seiten der Gastgeber vor eigenen Fehlern im Spielaufbau war förmlich greifbar. Dementsprechend zögerlich starteten die Titanen in die Partie und fanden dabei nur selten in die Zweikämpfe. Ganz anders präsentierten sich hingegen die Gäste. Die Mannschaft von Trainer Wrobel spielte von Beginn an befreit auf, wobei man stets den agilen Rechtsaußen Schkurpat suchte, der die Kruger Hintermannschaft in der Anfangsphase mehrfach schwindelig spielte und immer wieder offensive Akzente setzte. Seine gut getimten Flanken fanden im Sturmzentrum allerdings zumeist keinen Abnehmer, sodass der SVT von einem frühen Rückstand vorerst verschont blieb. In der Folge stellten die Gastgeber ihre Formation um. Riethling und Petzold nahmen auf der linken Außenbahn einen Positionswechsel vor. Trainer Prüßing wollte die eigene Defensive dadurch stabilisieren und die Umstellung schien durchaus zu fruchten. Die Titanen traten im Mittelfeld fortan deutlich ballsicherer auf. Zudem passte die Abstimmung zwischen Riethling und Petzold nun wesentlich besser. Lohn dessen, waren die ersten Kruger Tormöglichkeiten, die man sich nach teilweise starken Ballstaffetten erarbeitete. Doch sowohl Franke, als auch Stegemann vergaben zunächst in aussichtsreicher Position und verpassten somit die Kruger Führung. Gegenüber agierten die Tornower jedoch weiterhin auf Augenhöhe und waren ebenfalls, um den Führungstreffer bemüht. Ein Distanzschuss von N. Thiemann in der 20. Spielminute stellte Torhüter Weinknecht erneut vor eine ernsthafte Herausforderung. Doch Titanias Schlussmann ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und parierte den 25-Meter-Hammer sicher zur Ecke. Diese Szene diente den Krugern scheinbar endgültig als Weckruf, denn im weiteren Verlauf kontrollierten eindeutig die Gastgeber das Spielgeschehen. Folgerichtig markierte die Mannschaft um Spielführer Schwarz in der 26. Spielminute das überfällige 1:0. Franke behielt nach der eigenen Balleroberung die Übersicht und legte das Leder quer ins Zentrum zu Wieland, der erneut auf der Spielmacherposition die Fäden zog. Wieland wurde seiner Rolle in dieser Situation absolut gerecht und bediente abschließend Neumann mit einem mustergültigen Pass. Kruges Angreifer zeigte sich gewohnt nervenstark und überwand Torwart M. Thiemann gekonnt per Heber. Großer Jubel beim SVT und seinem Anhang ! Der Führungstreffer brachte allerdings kaum Ruhe ins Spiel der Gastgeber. Im Gegenteil, denn insbesondere in der Defensivarbeit leistete man sich weiterhin eine Vielzahl an vermeidbaren Fehlern, die in der 30. Spielminute letztendlich bestraft wurden. Nach einem Fehlpass von Petzold in der Vorwärtsbewegung schalteten die Gäste schnell ins eigene Angriffsspiel um, wobei man abermals den schnellen Schkurpat in Szene setzte. Dieser drang schließlich bis zur Grundlinie durch und legte die Kugel in den Rücken der Titania Abwehr. Dort wurde der abschlussstarke Gast sträflich allein gelassen. Tornows Nummer 12 nutzte den sich bietenden Freiraum und traf per Dropkick ins kurze Ecke zum 1:1. Trotz des Gegentreffers bewahrten die Hausherren einen kühlen Kopf und agierten im weiteren Verlauf nicht übermütig. In der 36. Spielminute entschied sich Titanias Coach für die erste Auswechslung. Dabei wurde Riethling durch Groh ersetzt, der für die verbleibende Spielzeit die Rolle des Linksverteidigers bekleidete. Bis zum Halbzeitpfiff hielt die Prüßing-Elf das Zepter weiterhin in der Hand und trat gegenüber den Tornowern deutlich ballsicherer auf. Diesen Vorteil konnte man in der 40. Spielminute ein weiteres Mal in eine Torchance ummünzen. In dieser Situation war es Topscorer Rau, der aus Nahdistanz am starken Keeper M. Thiemann scheiterte. Dieser war erneut per Fußabwehr zur Stelle und hielt das 1:1 damit bis zur Halbzeitpause fest.


Während der Halbzeitpause herrschte in der Kruger Kabine eine absolute Aufbruchstimmung vor. Die Mannschaft heizte sich nochmals ein und war sichtlich gewillt den Platz, nach fünf sieglosen Partien, endlich wieder als Gewinner zu verlassen und den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Diese Einstellung konnte man direkt nach Wiederanpfiff auch auf den Platz übertragen. Ein hohes Tempo und direkte Pässe in die Spitze bestimmten das Spiel der Titanen in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Mit dieser Spielweise drückte man die Gäste weit in die eigene Spielhälfte und erarbeitete sich gleich mehrere Torgelegenheiten. Die größte Möglichkeit zur Kruger Führung vergab Stegemann nach einer Doppelchance in der 50. Spielminute. Dabei scheiterte der SVT-Stürmer zunächst am Tornower Keeper M. Thiemann. Der anschließende Nachschuss wurde letztendlich von einem gegnerischen Verteidiger auf der Torlinie geblockt, der mit dieser Abwehraktion das Unentschieden vorerst aufrecht erhielt. Doch der Angriffsdruck der Hausherren ebbte auch in der Folge nicht ab. Nach 55 Spielminuten klatschte ein Schussversuch von Petzold aus spitzem Winkel lediglich an den linken Pfosten. Der SVT haderte nun immer wieder mit der eigenen Chancenverwertung. Zu diesem Zeitpunkt schien es jedoch nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Kruger Führungstreffer fällt. Dabei sollte jetzt auch der eingewechselte Kurz helfen. Titanias Defensivallrounder rückte fortan für Schwarz ins zentrale Mittelfeld. In der 65. Spielminute waren es dann die Tornower, die nach langer Zeit erstmals wieder den Weg in die gegnerische Spielhälfte fanden. Diesen Ausflug sollten die Gäste allerdings bitterböse bereuen. Der erarbeitete Tornower Eckstoß wurde am kurzen Pfosten durch Titanias Libero Derwanz geklärt. Sein Befreiungsschlag wurde durch Stegemann erlaufen, der im Anschluss über den halben Platz eilte und somit die weit aufgerückte Gästeverteidigung düpierte. An der gegnerischen Strafraumgrenze bediente Stegemann schließlich den besser postierten Neumann, der sich wiederum eiskalt zeigte und das Leder erneut im Tornower Gehäuse unterbrachte. Damit schnürte Neumann seinen zweiten Doppelpack in dieser Saison und markierte das enorm wichtige 2:1 ! In der Folgezeit mussten beide Mannschaften bei tropischen Temperaturen ihre letzten Kraftreserven mobilisieren, um dem gegnerischen Angriffsspiel standzuhalten. Dabei waren es weiterhin die Gastgeber, die einen deutlich höheren Ballbesitzanteil besaßen und das Spielgeschehen mehr und mehr kontrollierten. Lediglich in der Chancenverwertung wiesen die Titanen immer noch eklatante Schwächen auf. Insbesondere Stürmer Stegemann vergab eine Vielzahl an hochkarätigen Tormöglichkeiten und verpasste es somit frühzeitig für eine Vorentscheidung zu sorgen. Mittlerweile lief bereits die Schlussphase und Kruges Trainer Prüßing zog seine letzte Wechseloption. Routinier Wirt ersetzte für die verbleibende Spielzeit den heute laufstarken Wieland. In den letzten Spielminuten setzten die Tornower nochmal alles auf eine Karte und versuchten mit der Brechstange doch noch den glücklichen Ausgleich zu erzielen. Allerdings hielt die Kruger Hintermannschaft dem gegnerischen Angriffsdruck bis zum Schlusspfiff stand, sodass der SVT im Anschluss den vorzeitigen Ligaverbleib feiern durfte.






Aufstellung

 


Durchschnittsalter:  27,6 Jahre


Auswechslungen:  36. Min. Riethling <-> Groh, 63. Min. Schwarz <-> Kurz, 84. Min. D. Wieland <-> Wirt






Tore

1:0 Neumann (26. Min.), 1:1 Gast (30. Min.), 2:1 Neumann (65. Min.)


 


 

 

Schiedsrichter

Bernd Riedel



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten), Groh (Foulspiel)

Tornow:  Gast (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

/

 





 

 

 


 

 

25. Spieltag: SV Rüdnitz/Lobetal II - SV Titania Kruge 6:0 (3:0)



Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !






Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,5 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Riethling <-> Neumann, 53. Min. Garreis <-> Kurz, 80. Min. Derwanz <-> Wirt






Tore

1:0 Schuelke (3. Min.), 2:0 Klimke (32. Min.), 3:0 Gedenk (37. Min.), 4:0 Gedenk (74. Min.), 5:0 Gedenk (77. Min.), 6:0 Kröll (85. Min.)






Schiedsrichter

Karl-Heinz Eberwein



Zuschauer

34



Gelbe Karten

Titania:  Petzold (Foulspiel), Franke (Foulspiel)

Rüdnitz:  Schuelke (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/

 




 





24. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Rot-Weiß Werneuchen 2:4 (2:2)



Spielbericht

 

Am 24. Spieltag verlor die Kruger Männermannschaft ihr Heimspiel gegen den SV Rot-Weiß Werneuchen mit 2:4. Eine scheinbar vermeidbare Niederlage, denn das Chancenplus befand sich nach einem engen Spielverlauf eindeutig auf Seiten der Hausherren. Doch der Fussballgott schien an diesem Tag kein Titane zu sein.


Wenngleich Kruges Trainer Prüßing mit Groh (Rippenprellung) und Stegemann (5. Gelbe Karte) auf zwei Leistungsträger gegenüber dem Finow/Lichterfelde-Spiel verzichten musste, gestalteten sich seine Personalsorgen vor der Partie gegen den SV Rot-Weiß Werneuchen weitaus geringer. Der Kader der Titanen war an diesem Tag wesentlich breiter besetzt, sodass man gleich 5 Wechselspieler aufbieten konnte. Im Tor erhielt Weinknecht erneut den Vorzug vor den etablierten Schlussmännern Plein und Gallert. Die Ausfälle von Groh und Stegemann wurden durch die Rückkehrer E. Papenfuß und Wieland kompensiert.


Knapp 50 Zuschauer fanden sich auf dem Kruger Sportplatz ein und sahen von Beginn an eine abwechslungs- und temporeiche Begegnung. Dabei taten sich die Titanen in der Anfangsphase sichtlich schwer eine defensive Grundordnung herzustellen, wobei der SVT in den ersten Spielminuten insbesondere Probleme mit der gegnerischen Viererkette hatte, die sich immer wieder mit ins Angriffsspiel einschaltete. Die breit aufgestellte Spieleröffnung der Gäste wussten die Hausherren vorerst nicht zu verteidigen. Folgerichtig markierten die Werneuchener bereits in der 3. Spielminute den Führungstreffer zum 0:1. Nach dem die Rot-Weißen den Kruger Spielaufbau früh störten, schaltete man nach der eigenen Balleroberung umgehend ins Offensivspiel um. Spielführer Winkelmann behauptete das Leder auf der rechten Außenbahn und bediente abschließend den aufgerückten Adam, der den Angriff aus Nahdistanz vollendete. Trotz des frühen Rückstandes wirkte die Moral der Gastgeber keinesfalls gebrochen. Die Prüßing-Elf hielt ihre taktische Formation aufrecht, stand dicht gestaffelt in der eigenen Spielhälfte und richtete das eigene Angriffsspiel vor allem auf Konterfussball aus. Dabei wurde früh deutlich, dass die Werneuchener Hintermannschaft stets in Schwierigkeiten kam, wenn die Titanen das Spiel schnell machten und ihre agilen Stürmer in Szene setzten. Somit besaßen die Gäste auf der Gegenseite weiterhin einen hohen Ballbesitzanteil und suchten unvermindert Lücken in der gegnerischen Defensive, wobei man sich allerdings zunehmend schwerer tat. Gegenüber wurden die Titanen in der Folgezeit immer mutiger im Spiel nach vorn, sodass der SVT gleich mehrfach gefährlich vor das Tor der Rot-Weißen kam. Klatschte ein Freistoß von Libero Derwanz zunächst lediglich an den Querbalken, war es wenig später Gästekeeper Karbe, der einen Kopfball von Petzold glänzend parierte und in höchster Not von der Torlinie kratzte. Doch die Hausherren blieben auch im weiteren Verlauf am Drücker und wurden in der 38. Spielminute schließlich für ihren unermüdlichen Einsatzwillen belohnt. Nach dem Franke die Kugel auf der rechten Außenbahn bis an die gegnerische Strafraumgrenze getrieben hatte, landete der Ball über Umwege bei Wieland. Dieser behielt im Anschluss die Übersicht und legte das Leder auf den aufgerückten Petzold ab. Titanias Rechtsverteidiger suchte sein Glück im Torabschluss und schloss den Angriff aus 20 Metern per Außenristschuss ab. Dabei hob er den Ball über Torhüter Karbe hinweg, der sich vergeblich streckte und das Ausgleichstor zum 1:1 trotz aller Mühen nicht verhindern konnte. Nach diesem sehenswerten Treffer waren die Gastgeber zurück im Spiel. Der Kruger Jubel war gerade erst verstummt, da reckten die Titanen und ihr Anhang erneut die Arme in die Luft. In dieser Szene war es abermals Wieland, der ein weiteres offensives Achtungszeichen setzte und nach einem Dribbling die Kugel auf Neumann durchsteckte. Der SVT-Stürmer behielt vor dem gegnerischen Gehäuse die Nerven und traf trocken ins lange Eck zum 2:1. Im Anschluss verteidigten die Kruger die eigene Führung clever und ließen die Gäste nur selten offensiv zur Entfaltung kommen. Als dann bereits alle Beteiligten mit dem Halbzeitpfiff rechneten, trugen die Werneuchener den letzten Angriff des ersten Spielabschnitts vor. Dabei konnte die Titania Hintermannschaft den agilen Bauer nicht vom Ball trennen. Dieser tankte sich bis zur Grundlinie durch und erzielte abschließend aus spitzem Winkel das 2:2. Ein absolut vermeidbarer Gegentreffer, der die Kruger Spieler noch lange beschäftigen sollte. Direkt danach beendete Schiedsrichter Schönwetter den ersten Durchgang und bat beide Mannschaften zur Halbzeitpause.


Nach dem Seitenwechsel ließ die Prüßing-Elf die geistige Frische zunächst vermissen. Folgerichtig kassierte man in der 50. Spielminute den erneuten Rückstand. Einen Freistoß aus dem Halbfeld verteidigten die Titanen nicht konsequent genug, sodass Werneuchens Kapitän Winkelmann im Sechzehner freistehend zum Kopfball kam und sicher zum 2:3 einnickte. Ein Doppelwechsel sollte auf Kruger Seite etwas bewegen und wieder mehr Stabilität ins eigene Spiel bringen. Dabei wurden die Mittelfeldakteure Kurz und Franke fortan durch Stiffel und Belack ersetzt. Und das Offensivspiel des SVT schien durchaus nochmal Fahrt aufzunehmen. Doch das Glück sollte den Hausherren in der zweiten Spielhälfte nicht mehr hold sein. Beispielhaft dafür steht die Kruger Doppelchance in der 60. Spielminute. Nach einem kurz ausgeführten Eckball von Rau war es der aufgerückte Libero Derwanz, der sich vom linken Strafraumeck ein Herz fasste und den direkten Torabschluss suchte. Sein Schussversuch konnte von Torhüter Karbe jedoch im letzten Moment an die Oberkante der Latte gelenkt und zur nächsten Ecke geklärt werden. Auch dieser Eckstoß wurde von Rau ausgeführt, der das Leder nun aber auf den langen Pfosten trat. Dort war erneut Derwanz zur Stelle, dessen nachfolgender Kopfball allerdings ebenfalls am Aluminium landete und wiederum den Ausgleich verpasste. Die Titanen befanden sich nun scheinbar wieder auf Kurs, wobei ein weiterer Treffer der Gastgeber nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Doch die Rot-Weißen bestraften auf der Gegenseite jeden einzelnen Kruger Fehler weiterhin eiskalt und so nutzte Angreifer Winkelmann eine Unachtsamkeit der gegnerischen Verteidigung in der 63. Spielminute zum wohlmöglich vorentscheidenden 2:4. Allerdings war die Prüßing-Elf noch nicht gewillt die Partie vollständig abzuschenken. Während sich die Gäste in der Folgezeit deutlich defensiver ausrichteten, setzten die Titanen jetzt alles auf eine Karte und stellten ihre Formation auf ein 3-4-3 um. Diese Umstellung zeigte umgehend seine Wirkung, denn die Hausherren konnten in der Offensive nun immer wieder eine Überzahl herstellen, wodurch man gleich mehrfach den Weg vor das gegnerische Gehäuse fand. Dort entwickelte sich in der Schlussphase ein Privatduell zwischen Kruges Stürmer Rau und Werneuchens Schlussmann Karbe, welches der Torhüter letztendlich für sich entschied. Zunächst scheiterte der junge SVT-Angreifer zweimal in einer Eins-gegen-Eins Situation am starken Keeper, der die Schussversuche von Rau jeweils per Fußabwehr parierte. In der 75. Spielminute bekamen die Titanen nach einem Foul von Gästespieler Seiffert an Neumann einen Foulelfmeter zugesprochen. Den nachfolgenden Strafstoß von Rau entschärfte Torwart Karbe ebenfalls. Damit rettete Karbe seiner Mannschaft endgültig den 2:4 Auswärtssieg, der durch den Schlusspfiff vom guten Unparteiischen Schönwetter besiegelt wurde.






Aufstellung

 


Durchschnittsalter:  27,3 Jahre


Auswechslungen:  53. Min. Kurz <-> Stiffel, 57. Min. Franke <-> Belack, 88. Min. Schwarz <-> Gallert

im Kader:  Plein, Wirt






Tore

0:1 Adam (3. Min.), 1:1 Petzold (38. Min.), 2:1 Neumann (39. Min.), 2:2 Bauer (45. Min.), 2:3 Winkelmann (50. Min.), 2:4 Winkelmann (63. Min.)


 



 

 

Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

47



Gelbe Karten

Titania:  Kurz (Unsportliches Verhalten), Stiffel (Foulspiel)

Werneuchen:  /



Besondere Vorkommnisse

75. Min. Oliver Rau (SV Titania Kruge) verschießt Foulelfmeter


 


 

 



 

 


 

23. Spieltag: SpG Finow/Lichterfelde II - SV Titania Kruge 3:3 (2:1)



Spielbericht

 

Am 23. Spieltag erkämpfte die Kruger Männermannschaft im Auswärtsspiel bei der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde II ein 3:3 Unentschieden. Dieses Ergebnis, welches angesichts der Tabellenkonstellation und der aktuellen Kruger Personallage nahezu undenkbar schien, fühlte sich für die Titanen nach Spielschluss allerdings fast wie eine Niederlage an. Dennoch gewann die Prüßing-Elf neben dem Punkt eine viel wichtigere Erkenntnis: In Teilen der Mannschaft scheint doch noch Leben zu stecken !

 

Auch wenn es mittlerweile mühsig ist es zu erwähnen und viele Amateur Mannschaften dieses Leid teilen, begann für die Titanen auch dieser Spieltag aufgrund von Personalproblemen mit großen Sorgenfalten. Erneut fanden sich, nach teilweise abenteuerlichen Absagen, lediglich 12 Spieler am Treffpunkt ein, wobei man ein weiteres Mal auf den 51-jährigen Wirt als einzigen Wechselspieler setzen musste. Glücklicherweise besteht die SVT-Elf weiterhin aus einem harten Kern und man hat Spieler wie Weinknecht und Wirt in seinen Reihen, die auch die ungewohnteste Rolle annehmen und wohl auch mit 40 Grad Fieber für diesen Verein auflaufen würden. Somit waren die Erwartungen auf Kruger Seite durchaus verhalten. Doch angespannte Personalsituation hin oder her, das grundsätzliche Auftreten der Titanen in Punkto Einstellung musste sich, gegenüber den vergangenen Begegnungen, zwingend ändern.

 

Das die Mannschaft von Trainer Prüßing etwas bewegen wollte, war schon kurz nach Anpfiff der Partie zu erkennen. Es war erst eine Spielminute absolviert, da konnten die Gäste bereits die erste Tormöglichkeit des Spiels verzeichnen. Nach einer Balleroberung durch Neumann schalteten die Titanen direkt ins Angriffsspiel um. Abschließend wurde Stürmer Rau von seinem Mitspieler Groh per Steilpass bedient. Rau behauptete sich anschließend im Zweikampf mit seinem Gegenspieler und lief ungehindert auf das gegnerische Gehäuse zu. Beim Torabschluss versagten Kruges Goalgetter jedoch die Nerven, sodass er das Leder am langen Pfosten vorbei schob und den frühen Führungstreffer verpasste. Diesen markierten wenig später die Hausherren. Nach dem der SVT eine Angriffssituation der Spielgemeinschaft nicht entscheidend klären konnte, verschaffte sich A. Beierlein an der Strafraumgrenze Platz und zog trocken ab. Sein Schussversuch wurde durch Franke entscheidend abgefälscht, wodurch Schlussmann Weinknecht keine Chance hatte den Ball abzuwehren und folgerichtig das 1:0 kassierte. Trotz des Gegentreffers knüpften die Gäste im weiteren Verlauf an die gute Anfangsphase an, wobei man weiterhin enorm viel Präsenz zeigte und in der Offensive immer wieder Nadelstiche setzte. Eine dieser Offensivaktionen wurde in der 12. Spielminute mit dem Torerfolg zum 1:1 belohnt. Dabei nutzten die Kruger wiederum eine Kontersituation und rückten durch einen schnellen Tempogegenstoß in die gegnerische Spielhälfte vor. Nach dem Schwarz die Kugel in den Lauf von Stegemann legte, leitete Titanias Routinier den Ball direkt auf Rau weiter. Im Anschluss befand sich der junge Angreifer erneut auf weiter Flur, behielt nun allerdings gekonnt die Übersicht und vollendete aus Nahdistanz. Damit hatte die Prüßing-Elf den Spielstand vorerst wieder egalisiert. In der Folgezeit agierte der SVT im Abwehrverbund jedoch nicht mehr entschlossen genug, sodass man kaum noch in die Zweikämpfe kam und in der Defensive mehr und mehr in Bedrängnis geriet. Auf der Gegenseite ließ die Spielgemeinschaft jetzt Ball und Gegner laufen. Dabei zog die Mannschaft um Kapitän Czirr das Spiel stets in die Breite und nutzte die sich bietenden Räume konsequent. Im letzten Angriffsdrittel ließ man jedoch die nötige Zielstrebigkeit vermissen, sodass die finalen Torabschlüsse nur selten eine wirkliche Gefahr ausstrahlten. Eine Schauspieleinlage bescherte den Gastgebern in der 31. Spielminute dann allerdings die erneute Führung. Nach dem Kruges Schwarz im Zweikampf mit Gegenspieler A. Beierlein lediglich den Ball traf, fiel dieser im Strafraum theatralisch zu Boden und spekulierte auf den möglichen Strafstoß. Zum Leidwesen der Titanen bewertete der Unparteiische Kreutel die Szene völlig falsch und deutete direkt nach dem Zweikampf auf den Punkt. Daran änderten auch die massiven Kruger Proteste nichts. Spielmacher Döbel nahm das Geschenk gerne an und vollendete sicher zum 2:1. Frei nach dem Motto "Jetzt erst recht" kämpften die SVT-Spieler nun verbissen um jeden Ball. Speziell in der Offensive offenbarten sich nun deutliche Tempovorteile, die man stets versuchte zu nutzen, wobei man aber stellenweise etwas glücklos agierte. Insbesondere Titanias Stegemann avancierte bereits in dieser Phase zum tragischen Helden der Partie. Wie gewohnt, warf sich der SVT-Stürmer leidenschaftlich in jeden Zweikampf und gab keinen Ball verloren. Doch vor dem gegnerischen Tor fehlte dem Angreifer an diesem Tag das nötige Quäntchen Glück. Somit blieb es bis zur Halbzeitpause vorerst beim knappen 2:1 Rückstand.

 

Während der Halbzeitpause vergrößerten sich die Sorgenfalten auf der Stirn des Kruger Trainers. Spielmacher Groh klagte nach einem Zweikampf über starke Schmerzen im Rippenbereich, sodass die Titanen mit Wirt scheinbar frühzeitig die einzige mögliche Wechseloption ziehen mussten. Doch Groh biss weiter auf die Zähne und stellte sich auch im zweiten Spielabschnitt in den Dienst der Mannschaft. Diese Entscheidung trug bereits in der 52. Spielminute Früchte. Nach dem der agile Neumann an der Mittellinie von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht wurde, zeigte sich Groh handlungsschnell und führte den nachfolgenden Freistoß sofort aus. Dabei bediente er wiederum Neumann, der im Anschluss mit Libero J. Beierlein ins Laufduell ging. Dieses Duell zog sich letztendlich bis in den Sechzehner der Hausherren, wo Neumann ein weiteres Mal nur per Foulspiel gestoppt werden konnte. Auch hier zögerte Schiedsrichter Kreutel nicht lange und entschied auf Foulelfmeter. Nach dem die Titanen die letzten drei Strafstöße allesamt verschossen hatten, legte sich nun Angreifer Rau die Kugel zurecht. Titanias Youngster behielt die Nerven und traf sicher zum 2:2. Da war das entscheidende Momentum, das den SVT fortan an einen möglichen Punktgewinn glauben ließ. Die Gäste spielten nun wie entfesselt und setzten die gegnerische Hintermannschaft unvermindert unter Druck. Ließ man zunächst zahlreiche Torchancen ungenutzt, war in der 74. Spielminute Rechtsverteidiger Petzold zur Stelle und markierte erstmals die Kruger Führung in dieser Begegnung. Ein Eckball von Rau wurde am kurzen Pfosten durch Neumann verlängert. Sein Kopfball landete im Zentrum bei Petzold, der Torhüter Wrobel aus Nahdistanz tunnelte und das 2:3 erzielte. Was vor Spielbeginn noch utopisch zu sein schien, war nun zum Greifen nah. Resultierend aus dem eigenen Rückstand lösten die Gastgeber ihre Defensive im weiteren Verlauf mehr und mehr auf und setzten in der Schlussviertelstunde alles auf eine Karte. Diesen Umstand wussten die Titanen durchaus zu nutzen. Dabei setzte man weiterhin konsequent auf ein schnelles Umschaltspiel nach der eigenen Balleroberung. Allerdings spielte der SVT die sich bietenden Kontersituationen schlecht aus und vergab immer wieder beste Einschussmöglichkeiten in aussichtsreicher Position, sodass die mögliche Vorentscheidung gleich mehrfach verpasst wurde. Somit blieb es weiterhin eine Partie auf Messers Schneide. In der 85. Spielminute musste Doppeltorschütze Rau von Krämpfen geplagt schließlich das Spielfeld verlassen. Für ihn rückte Routinier Wirt für die verbleibende Spielzeit ins defensive Mittelfeld. Das Kruger Abwehrbollwerk sollte bis zur 90. Spielminute standhalten. Dann trug die Spielgemeinschaft einen ihrer letzten Angriffe über die rechte Außenbahn vor. Nach dem die SVT-Verteidigung den abschließenden Flankenball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone befördern konnte, kam Stürmer Glinga an den Ball und vollendete per Volleyschuss ins lange Eck zum 3:3 Endstand.

 



 


Aufstellung

 


Durchschnittsalter:  28,5 Jahre


Auswechslungen:  85. Min. Rau <-> Wirt






Tore

1:0 A. Beierlein (3. Min.), 1:1 Rau (12. Min.), 2:1 Döbel (Foulelfmeter, 31. Min.), 2:2 Rau (Foulelfmeter, 52. Min.), 2:3 Petzold (74. Min.), 3:3 Glinga (90. Min.)






Schiedsrichter

Lutz Kreutel



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Petzold (Foulspiel), Stegemann (Unsportliches Verhalten)

Finow/Lichterfelde:  Czirr (Foulspiel), A. Beierlein (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

/


 


 


 




22. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Blau-Weiß Ladeburg 0:2 (0:1)



Spielbericht

 

Am 22. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Blau-Weiß Ladeburg verdient mit 0:2. Die Elf um Spielführer Schwarz zeigte einen leblosen Auftritt und ließ das nötige Engagement im Abstiegskampf völlig vermissen. Stellt sich die Frage: Gelingt den Titanen in den verbleibenden 9 Partien nochmal die Kehrtwende ?

 

Für den SV Titania Kruge war es wohl eine der nervenaufreibendsten Partien der jüngeren Vereinsgeschichte. Im Hinspiel gegen den SV Blau-Weiß Ladeburg lief bereits die Nachspielzeit. Der SVT wollte die erarbeitete 4:3 Führung zwingend über die Zeit retten und endlich den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren, als die Gastgeber mit einem Distanzschuss doch noch den Ausgleich zum 4:4 erzielten. Während sich alle Beteiligten scheinbar mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, trieben die Titanen den Ball im Anschluss ein letztes Mal in die gegnerische Spielhälfte und markierten mit dem Schlusspfiff doch noch den viel umjubelten Siegtreffer. Eine wunderbare Geschichte, die mittlerweile allerdings längst der Vergangenheit angehört. Aktuell geht es für die Mannschaft von Trainer Prüßing um nichts geringeres als den Ligaverbleib und dafür benötigen die Kruger weiterhin jeden Punkt. Am 22. Spieltag stand nun erneut das Aufeinandertreffen mit dem SV Blau-Weiß Ladeburg an, wobei die Titanen insbesondere in fussballerischer Hinsicht zwingend in die Erfolgsspur zurückfinden wollten.

 

Wie schwer sich dieses Unterfangen gestaltet, wurde jedoch bereits in der Anfangsphase der Begegnung deutlich. Während die Gäste aus Ladeburg völlig befreit aufspielten und in den ersten Spielminuten stets gezielt den Weg zum gegnerischen Tor suchten, wirkte der SVT von Beginn an gehemmt. Dabei konnte man auf Kruger Seite im Auftreten kaum einen Unterschied gegenüber dem schwachen OSV-Spiel aus der Vorwoche erkennen. Erneut wirkte das Spiel der Titanen konzept- und mutlos. Einzig und allein Libero Derwanz versuchte immer wieder seine Vorderleute wachzurütteln, stieß dabei allerdings auf taube Ohren, sodass vorerst keine Veränderung herbeigeführt werden konnte. Folgerichtig bestimmten zunächst die Blau-Weißen das Spielgeschehen und erarbeiteten sich dabei deutliche Feldvorteile. Mangelte es den ersten Ladeburger Angriffsversuchen noch an Präzision, wurde das Angriffsspiel der Gäste im weiteren Verlauf wesentlich druckvoller. Das Resultat dieser Leistungssteigerung war der Führungstreffer zum 0:1 in der 21. Spielminute. Auch in dieser Szene zeigten sich die Hausherren im Abwehrverbund und in der Zweikampfführung nicht entschlossen genug, sodass die Ladeburger bis an die Kruger Strafraumgrenze vorrücken konnten. Dort fasste sich der aufgerückte defensive Mittelfeldspieler Lutze ein Herz und traf mit seinem Schussversuch platziert ins rechte untere Toreck. Der Gegentreffer sorgte bei den Gastgebern in der Folge zumindest für einen kurzen Hallo-Wach-Effekt. Der SVT war nun sichtlich bemüht, das eigene Offensivspiel mit Leben zu füllen, wobei insbesondere Routinier Stegemann in typischer Manier mit starken Einzelaktionen auf sich aufmerksam machte. Doch auch wenn man nun vermehrt bis ins letzte Angriffsdrittel vordringen konnte, fehlte es den finalen Kruger Torabschlüssen oftmals an Durchschlagskraft. So verpassten sowohl Groh als auch J. Papenfuß aus Nahdistanz den möglichen Ausgleichstreffer, wodurch der knappe Rückstand bis zur Halbzeitpause Bestand hatte. 

 

Die Hausherren nutzten die Unterbrechung, um die erste Auswechslung zu vollziehen. Kurz kam zum zweiten Spielabschnitt in die Partie und rückte fortan für Wirt ins defensive Mittelfeld. Dieser Wechsel schien vorerst gewinnbringend zu sein, denn nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Kruger, die zielstrebiger aus der Kabine kamen und jetzt mehr Spielanteile besaßen. Dabei boten sich den Titanen gleich zwei große Tormöglichkeiten, um den ersehnten Ausgleich zu erzielen. Nach einem abgefälschten Flankenball von Neumann kam Stegemann im Sturmzentrum an den Ball. Der SVT-Angreifer behielt die Übersicht und legte das Leder auf seinen Mitspieler Rau ab, dessen Direktabnahme allerdings am linken Pfosten vorbei strich und den vorzeitigen Kruger Torjubel verstummen ließ. Wenig später war es dann Groh, der aus Nahdistanz verzog. Ein weiter Einwurf in den Ladeburger Strafraum wurde von J. Papenfuß per Kopf verlängert, der damit die Hintermannschaft der Gäste aushebelte und Groh in Schussposition brachte. Doch Titanias Spielmacher setzte die Kugel knapp über den Querbalken und verpasste es somit ebenfalls, den Spielstand zu egalisieren. Leider gelang es den Hausherren nicht, sich an diesen durchaus guten Aktionen hochzuziehen und weitere gelungene Offensivaktionen zu kreieren. Im Gegenteil, das Zepter wanderte im weiteren Verlauf wieder mehr und mehr in die Hände der blau-weißen Gäste. Um dem entgegenzuwirken, stellte Coach Prüßing seine Angriffsformation für die verbleibende Spielzeit auf drei Stürmer um. Dafür löste er mit Schwarz einen defensiven Mittelfeldspieler auf und brachte mit Franke einen weiteren Offensivakteur in die Partie. Doch ein wirkliches Aufbäumen war auf Seiten der Gastgeber nicht mehr zu erkennen. Zu harmlos und unentschlossen präsentierte man sich in den Zweikämpfen. Zudem mangelte es dem Kruger Angriffsspiel an Ideen. Die Ladeburger nutzten diesen Umstand und die sich bietenden Räume geschickt, wodurch Topscorer Knoll in der 75. Spielminute den spielentscheidenden Treffer zum 0:2 markieren konnte, wenngleich dieser aus abseitsverdächtiger Position erzielt wurde. Damit schien die Kruger Niederlage besiegelt zu sein. Zwar warf der SVT in der Schlussphase nochmals alles in die Waagschale und brachte mit Gallert einen weiteren frischen Wechselspieler in die Partie, aber eine Ergebniskorrektur sollte den Gastgebern bis zum Schlusspfiff nicht mehr gelingen.




 


Aufstellung

 


Durchschnittsalter:  30,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Wirt <-> Kurz, 60. Min. Schwarz <-> Franke, 86. Min. J. Papenfuß <-> Gallert






Tore

0:1 Lutze (21. Min.), 0:2 Knoll (75. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Benkendorff



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  Wirt (Unsportliches Verhalten), Stiffel (Foulspiel)

Ladeburg:  P. Noack (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

/






 

 

 

 

 

21. Spieltag: OSV Eberswalde - SV Titania Kruge 2:2 (0:0)



Spielbericht

 

Am 21. Spieltag trennten sich die Kruger Männermannschaft und der OSV Eberswalde 2:2 Unentschieden. Ein leistungsgerechtes Remis, da beide Mannschaften in der niveauarmen Partie nur selten ihr fussballerisches Potential abriefen. Dennoch war man sich bei den Titanen nach Spielende unschlüssig, ob man in dieser Begegnung einen Punkt gewonnen oder zwei verloren hatte.


Auch nach 19 bestrittenen Spielen und 20 eingefahrenen Punkten hat sich die Zielstellung der Kruger Elf keineswegs verändert. Für das Team von Trainer Prüßing hat der Klassenerhalt weiterhin oberste Priorität. Aufgrund der zahlreichen Nachholspiele, die einige Mannschaften in der 1. Kreisklasse Ost noch zu absolvieren haben, gibt die Tabelle derzeit kein eindeutiges Bild ab und die aktuelle Situation des SVT ist schwer zu beurteilen. Klar ist allerdings, dass die Titanen sich noch lange nicht im sicheren Fahrwasser befinden und weiterhin jeden Punkt benötigen, um das gesteckte Ziel abermals zu erreichen.

Die nächste Möglichkeit zum Punktgewinn bot sich in der Auswärtspartie gegen den OSV Eberswalde. Die Ostender stecken in dieser Spielzeit ebenfalls mitten im Abstiegskampf und laufen den eigenen Erwartungen, nach einem 6. Tabellenplatz in der Vorsaison und diversen Verstärkungen im Sommer, wohl ein wenig hinterher. Jedoch zogen die Kruger in den bisherigen Pflichtspielen gegen den OSV stets den Kürzeren, sodass man den Gastgeber durchaus als Angstgegner bezeichnen konnte. Zudem plagten SVT-Trainer Prüßing vor der Begegnung große Personalsorgen, die dazu führten, dass das Durchschnittsalter der Kruger Startformation 30,1 Jahre betrug. Die älteste Elf, die in den letzten drei Jahren für Titania von Beginn an auflief.


Trotz dieser negativen Vorzeichen starteten die Gäste mit großem Elan in die Partie und konnten bereits in der 5. Spielminute die erste Torgelegenheit des Spiels verbuchen. Angreifer Rau behauptete den Ball im Zweikampf mit seinem Gegenspieler und drang über die linke Außenbahn in den gegnerischen Strafraum ein. Auch dort konnte die OSV-Defensive Rau nicht vom Ball trennen, sodass Titanias Stürmer aus spitzem Winkel zum Torabschluss kam. Sein Schussversuch strich jedoch denkbar knapp am rechten Pfosten vorbei, wodurch der SVT die frühe Führung verpasste. Doch auch in der Folgezeit präsentierten sich die Kruger zunächst als das aufmerksamere Team. Eine Ungenauigkeit im Eberswalder Spielaufbau machte sich die Prüßing-Elf zu Nutze und erarbeitete sich in der 12. Spielminute bereits die nächste Torchance. Dabei zeigte sich Neumann handlungsschnell und fing einen gegnerischen Pass bereits an der Strafraumgrenze ab. Bevor Titanias Nummer 9 die Kugel allerdings im OSV-Gehäuse unterbringen konnte, wurde er von Schlussmann Kastrau regelwidrig zu Fall gebracht. Schiedsrichter Dauhs bewertete die Situation vollkommen richtig und entschied auf Foulelfmeter für die Gäste. Nach dem sowohl Derwanz als auch Petzold in dieser Saison bereits einen Strafstoß verschossen hatten, legte sich dieses Mal Kurz das Leder zurecht, in der Hoffnung den Führungstreffer zu markieren. Doch auch ihm versagten die Nerven und er setzte den Ball flach neben das Tor, womit das torlose Unentschieden vorerst weiterhin Bestand hatte. Der vergebene Strafstoß sorgte für einen deutlichen Bruch im Kruger Spiel. Im weiteren Verlauf traten die Titanen völlig unorganisiert auf. Außerdem produzierte man in der Spieleröffnung immer wieder vermeidbare Fehler und ließ eine positive Körpersprache durchweg vermissen. Petzold wirkte auf der Spielmacherposition völlig verloren. Das defensive Mittelfeld um Kurz und Schwarz agierte ausschließlich mit langen Bällen, die zu keinem Zeitpunkt einen Abnehmer fanden. Desweiteren gelang es den Gästen nicht, die Flügelspieler Belack und Franke mit ins Offensivspiel einzubinden. Folgerichtig waren die Angreifer Rau und Neumann völlig auf sich allein gestellt und der SVT auf Einzelaktionen angewiesen, die jedoch mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr verpufften. Gegenüber profitierten die Hausherren von den vielen Kruger Unzulässigkeiten. Der OSV fand nun deutlich besser ins Spiel und rückte vermehrt ins letzte Angriffsdrittel vor. Dabei fungierte Stoßstürmer Pubanz stets als Ballverteiler und bediente immer wieder seine nachrückenden Mitspieler Path und Jahnke, deren finale Torabschlüsse jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren, sodass man letztendlich torlos die Seiten wechselte.


Zur Halbzeitpause mussten die Titanen schließlich die erste Auswechslung vollziehen. Belack hatte sich im Laufe der ersten Halbzeit am Oberschenkel verletzt und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen. Für ihn kam Stegemann, der nach mehrwöchiger Verletzungspause erstmals wieder im Kader stand, in die Partie. Auf Kruger Seite hatte man sich für den zweiten Spielabschnitt viel vorgenommen und dieses Vorhaben fruchtete bereits kurz nach Wiederanpfiff. Der SVT nutzte einen Ballverlust von Eberswaldes Rudolf in der Vorwärtsbewegung für einen schnellen Tempogegenstoß. Dabei trieb Rau den Ball in die gegnerische Spielhälfte und bediente abschließend seinen Sturmpartner Neumann per Diagonalpass. Dieser scheiterte im ersten Versuch noch an Torhüter Kastrau, setzte allerdings erfolgreich nach und verwertete den Abpraller aus Nahdistanz zum 0:1. Ziel sollte es sein, durch diesen Führungstreffer mehr Ruhe ins eigene Spiel zu bekommen. Doch den Gästen war das Glück im weiteren Verlauf nicht hold, sodass man in kürzester Zeit gleich mehrere Rückschläge hinnehmen musste. Zunächst verletzte sich Verteidiger Wirt nach einem Zweikampf mit OSV-Spieler Jahnke. Somit mussten die Kruger ihre letzte Wechseloption ziehen und Wirt wurde fortan durch Weinknecht ersetzt. Wenig später ereilte die Mannschaft von Trainer Prüßing dann die nächste Hiobsbotschaft. Auch Kurz blieb nach einem Zweikampf verletzt liegen und konnte nicht mehr weiterspielen. Da dem SVT kein weiterer Auswechselspieler zur Verfügung stand, musste man die verbleibenden 25 Spielminuten in Unterzahl bestreiten. Ein Unterfangen, welches zur wahren Mammutaufgabe werden sollte. Die Titanen verteidigten in der Folge mit aller Leidenschaft und konnten die eigene Führung bis zur 80. Spielminute aufrecht erhalten. Dann sorgte eine Standardsituation für den Ausgleichstreffer zum 1:1. Nach dem die Kruger Defensive einen Freistoß aus dem Halbfeld nicht entscheidend klären konnten, brachten die Hausherren das Leder nochmals hoch in den Strafraum, wo Angreifer Falz am langen Pfosten goldrichtig stand und den Ball per Kopf im Kruger Tor unterbrachte. Mittlerweile lief die Schlussphase und die Prüßing-Elf wollte in Unterzahl agierend nun zumindest das Unentschieden über die Zeit retten und einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen. Jedoch schienen die Ostender den Titanen einen weiteren Strich durch die Rechnung zu machen. In der 89. Spielminute trat Libero Ostermann abermals einen Freistoß vor das Gästetor. Doch seine Hereingabe fand keinen Abnehmer, sondern segelte an Freund und Feind vorbei und schlug wiederum im SVT-Gehäuse zum 2:1 ein. Großer Jubel bei den Gastgebern und die Niederlage für die Mannschaft um Spielführer Schwarz war scheinbar besiegelt. Den Krugern blieben nur noch vier Minuten Nachspielzeit. Daher versuchte man es nun mit der Brechstange und warf in der Schlussphase alles nach vorn. In der 92. Spielminute brachte Verteidiger Garreis nochmals einen weiten Einwurf an die gegnerische Strafraumgrenze, wo Schwarz den Ball direkt auf Stegemann weiterleitete. Dieser zeigte sich im Torabschluss nervenstark und hob die Kugel eiskalt über Keeper Kastrau hinweg ins Tor. Da war er doch noch, der viel umjubelte Treffer zum 2:2 und der hart erarbeitete Punktgewinn. Wenig später war dann endgültig Schluss und der Unparteiische Dauhs beendete diese umkämpfte Begegnung.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  30,1 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Belack <-> Stegemann, 64. Min. Wirt <-> Weinknecht




 

 

Tore

0:1 Neumann (54. Min.), 1:1 Falz (80. Min.), 2:1 Ostermann (89. Min.), 2:2 Stegemann (90+2. Min.)






Schiedsrichter

Guido Dauhs



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  Petzold (Foulspiel)

OSV:  Kastrau (Foulspiel), Pubanz (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

12. Min. Alexander Kurz (SV Titania Kruge) verschießt Foulelfmeter



 


 



 


 

16. Spieltag (Nachholspiel): Eberswalder SC - SV Titania Kruge 2:1 (1:1)



Spielbericht

 

Die Kruger Männermannschaft zeigte im Nachholspiel des 16. Spieltages beim Eberswalder SC eine kämpferisch starke Leistung. Der favorisierte Tabellenführer tat sich sichtlich schwer das Abwehrbollwerk der Titanen zu durchbrechen und markierte erst kurz vor Ende der Partie den spielentscheidenden Treffer. Beim SVT wussten insbesondere Torhüter Weinknecht und Defensivallrounder Garreis zu überzeugen.


Wir verzichten dieses Mal auf einen ausführlichen Spielbericht.

Dafür findet ihr hier die Video-Highlights der Begegnung:

https://www.fupa.net/tv/match/eberswalder-sc-sv-titania-kruge-5423462-79218/tor-01-sv-titania-kruge-2  



 

 

 

Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,0 Jahre

 

Auswechslungen:  65. Min. Garreis <-> L. Wieland

im Kader:  Wirt






Tore

0:1 Garreis (2. Min.), 1:1 Schwalm (5. Min.), 2:1 Voigt (75. Min.)



 


 

Schiedsrichter

Hans-Jörg Bull



Zuschauer

45



Gelbe Karten

Titania:  /

ESC:  Stein (Foulspiel), Voigt (Unsportliches Verhalten)



 

Besondere Vorkommnisse

/





 


 


 

 

20. Spieltag: SV Titania Kruge - FSV Basdorf 2:1 (1:1)

 

 

Spielbericht

 

Am 20. Spieltag sicherte sich die Kruger Männermannschaft durch einen 2:1 Heimerfolg gegen den FSV Basdorf die ersten drei Punkte im Fussballjahr 2018. Dabei zeigte die Prüßing-Elf einen enorm couragierten Auftritt und ging nach Spielschluss als verdienter Sieger vom Platz.


Ein Auftakt nach Maß schaut definitiv anders aus und so hatten die Titanen in Punkto Rückrundenstart sicher ganz andere Vorstellungen. Nach dem sich der Beginn der Rückserie aufgrund der Witterung gleich mehrfach verzögerte, unterlag man im Anschluss sowohl der SG Einheit Zepernick II, als auch dem SV Grün-Weiß Ahrensfelde III. Wenngleich die Niederlage gegen die Randberliner durchaus unglücklich zustande kam, wurde dennoch deutlich, dass es auf Kruger Seite derzeit noch viele offene Baustellen gibt. Insbesondere in der Spieleröffnung offenbarte die Prüßing-Elf zuletzt große Schwächen. Und während der SVT noch mit seiner aktuellen Situation haderte, empfing man am 20. Spieltag mit dem FSV Basdorf bereits das nächste Schwergewicht der Liga. Die Mannschaft von Trainer Steinhagen konnte die vergangenen sechs Begegnungen allesamt für sich entscheiden und kletterte durch die Erfolge vorübergehend auf den 4. Tabellenplatz. Doch wenn die Titanen in dieser Saison eines bewiesen haben, dann dass sie jederzeit als Favoritenschreck auftreten können und somit wollte man auch den Basdorfern auf dem Weg zum Auswärtssieg möglichst viele Steine in den Weg legen.


Auf dem Spielfeld entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, wobei sich allerdings beide Mannschaften schwer taten, Ordnung in das eigene Angriffsspiel zu bringen. Somit wurde das Spielgeschehen in der Anfangsphase von zahlreichen Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung geprägt, wodurch kein wirklicher Spielfluss zustande kam. Dieser wurde in den ersten Spielminuten zudem von etlichen kleineren Foulspielen unterbrochen. Nach dem sowohl die Hausherren, als auch die Gäste ihre eigenen Unzulänglichkeiten mehr und mehr abstellten, wurde das Offensivspiel beider Teams wesentlich zielstrebiger. In der 15. Spielminute waren es schließlich die Titanen, die die erste nennenswerte Torgelegenheit des Spiels für sich verbuchen konnten. Dabei behauptete Rau den Ball auf der rechten Außenbahn im Zweikampf mit seinem Gegenspieler und bediente im Anschluss Neumann zentral per Flachpass. Neumanns anschließende Direktabnahme fand jedoch nicht den erhofften Weg ins Tor, sondern klatschte lediglich an den rechten Außenpfosten. Doch auch in der Folge blieben die Gastgeber das dominantere Team und dieses Übergewicht sollte sich in der 21. Spielminute bezahlt machen. Nach einem weiteren Foulspiel an Neumann, der im ersten Spielabschnitt immer wieder regelwidrig zu Fall gebracht wurde, bekam der SVT am linken Strafraumeck einen Freistoß zugesprochen. Dieser wurde von Spielmacher Groh auf den langen Pfosten getreten, wo der aufgerückte Petzold am höchsten stieg und das Leder unhaltbar zum 1:0 ins lange Eck köpfte. Balsam für die Seele des Torschützen Petzold, der mit seinem verschossenen Strafstoß in der vergangenen Woche zur tragischen Figur avancierte und mit diesem wichtigen Treffer nun mehr als Genugtuung leisten konnte. Direkt nach dem Führungstreffer sah sich Coach Prüßing auf Kruger Seite bereits zu seinem ersten Wechsel gezwungen. E. Papenfuß, der bereits in der Anfangsphase nach einem Wortgefecht mit dem Unparteiischen Damrow die Gelbe Karte gesehen hatte, stand kurz vor einem Platzverweis, sodass Titanias Trainer vorzeitig die Reißleine zog und Papenfuß vom Spielfeld nahm. Die Rolle des linken Mittelfeldspielers füllte fortan L. Wieland aus. Auch wenn die Hausherren zu diesem Zeitpunkt alles im Griff zu haben schienen, fiel in der 25. Spielminute der überraschende Ausgleichstreffer für den FSV Basdorf. Dabei agierte die Kruger Hintermannschaft auf der linken Außenbahn zu sorglos und zeigte sich in den entscheidenden Zweikämpfen nicht entschlossen genug. Diesen Umstand nutzte der FSV für einen mustergültigen Angriff und eine abschließende Flanke in den Kruger Strafraum, wo Stürmer Kahler eindeutig die Lufthoheit besaß und aus Nahdistanz zum 1:1 traf. Im weiteren Verlauf gewannen die Basdorfer deutlich an Selbstvertrauen und das eigene Offensivspiel wurde zunehmend ballsicherer. Die Gäste brachten sich nun gleich mehrfach in eine finale Torabschlussposition, woraus die Elf um Spielführer Schmelzer allerdings kein Kapital schlagen konnte, da es den Schussversuchen oftmals an Präzision mangelte. Auf der Gegenseite ließ sich der SVT jedoch nicht komplett in die Defensive drängen. Den Gastgebern gelang es immer wieder offensive Nadelstiche zu setzen. Doch auch die Torabschlüsse der Titanen waren nicht von Erfolg gekrönt und so vergaben sowohl Wieland, als auch Franke in aussichtsreicher Position. Somit blieb es bis zur Halbzeitpause beim zwischenzeitlichen 1:1.


Die Gastgeber kamen nach dem Seitenwechsel mit viel Schwung aus der Kabine. Dieses Engagement wurde bereits in der 49. Spielminute belohnt. Erneut setzte die Kruger Offensivabteilung energisch nach und erarbeitete sich dadurch einen weiteren Eckball. Dieser konnte von der Basdorfer Verteidigung nicht entscheidend geklärt werden. Über Umwege landete das Leder bei Neumann, der sich aus gut 25 Metern ein Herz fasste und den Ball mit einem fulminanten Schuss in gegnerische Tor beförderte. Ein Treffer der Marke "Tor des Monats". Auch nach dem erneuten Führungstreffer behielten die Titanen ihren mutigen Spielstil bei, sodass die Prüßing-Elf in der Folgezeit sogar die Möglichkeit besaß, die eigene Führung weiter auszubauen. In der 60. Spielminute war es Groh, der die größte Chance zum 3:1 vergab. Einen Flankenball von Schwarz verarbeitete Kruges Spielmacher geschickt und schloss den Angriff per Volleyschuss ab. Dabei fand er allerdings seinen Meister in FSV-Schlussmann Müller. Basdorfs Keeper parierte den Torschuss von Groh mit einer bärenstarken Flugeinlage und verhinderte somit einen höheren Rückstand. Im weiteren Verlauf ebbte der Angriffsdruck der Hausherren jedoch zunehmend ab, wobei wohl auch die fehlenden Kraftreserven eine entscheidende Rolle spielten. Gegenüber setzten die Gäste jetzt zur Schlussoffensive an und brachten die Titanen nun mehr und mehr in Bedrängnis. Hierbei versuchte die Mannschaft von Trainer Steinhagen vor allem über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen und ihre individuelle Qualität auszuspielen. Lediglich das leidenschaftliche Zweikampfverhalten der Gastgeber sorgte dafür, dass die Kruger Führung weiterhin Bestand hatte. Die Hintermannschaft um Libero Derwanz verrichtete an diesem Tag sehr gute Arbeit und behielt in den wichtigen Eins-gegen-Eins Situationen stets die Oberhand. Zudem schienen die Titanen in dieser Partie auch mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde zu sein. So hatte man das Glück auf seiner Seite, als Schiedsrichter Damrow in der 80. Spielminute nach einem Zweikampf zwischen Kruges Kurz und Basdorfs Teske nicht auf Strafstoß für die Gäste entschied, sondern das Vergehen von Kurz ungeahndet ließ. Es liefen bereits die letzten Spielminuten und Basdorf warf nochmals alles in die Waagschale. Dadurch ergaben sich für den SVT vermehrt Kontersituationen, welche man jedoch immer wieder leichtfertig vergab. Somit befand sich die Begegnung bis in die Schlussphase auf Messers Schneide. Nach dem die Titanen mit der Einwechslung von Wirt für Kurz noch etwas Zeit von der Uhr nahmen, beendete der Unparteiische Damrow dann endlich die Partie und besiegelte mit dem Schlusspfiff den ersten Kruger Erfolg im Jahr 2018.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,6 Jahre


Auswechslungen:  24. Min. E. Papenfuß <-> L. Wieland, 90. Min. Kurz <-> Wirt

im Kader:  Weinknecht






Tore

1:0 Petzold (21. Min.), 1:1 Kahler (25. Min.), 2:1 Neumann (49. Min.)






Schiedsrichter

Lothar Damrow



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania:  E. Papenfuß (Unsportliches Verhalten), Groh (Foulspiel), Neumann (Foulspiel)

Basdorf:  Steinhagen (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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19. Spieltag: SV Grün-Weiß Ahrensfelde III - SV Titania Kruge 2:1 (0:0)

 

 

Spielbericht

 

Spielbericht entfällt aus Zeitgründen !

 

 

 

 

 

Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  26,9 Jahre

 

Auswechslungen:  82. Min. Kurz <-> Schwarz

im Kader:  Wirt

 

 

 

 

 

Tore

0:1 Rau (60. Min.), 1:1 Schrader (65. Min.), 2:1 Belack (Eigentor, 85. Min.)

 

 

 

 

 

Schiedsrichter

Guido Dauhs

 

 

Zuschauer

20

 

 

Gelbe Karten

Titania:  /

Ahrensfelde:  Hielscher (Unsportliches Verhalten)

 

 

Besondere Vorkommnisse

78. Min. Rote Karte Janek Maiwald (SV Grün-Weiß Ahrensfelde III) wegen Handspiel

78. Min. Alexander Petzold (SV Titania Kruge) verschießt Handelfmeter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. Spieltag: SV Titania Kruge - SG Einheit Zepernick II 0:3 (0:1)

 

 

Spielbericht

 

Am 18. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft der SG Einheit Zepernick II mit 0:3. Auf einem schwer zu bespielenden Rasen fehlte der Prüßing-Elf letztendlich der nötige Mut, um gegen den engagierten Tabellenzweiten etwas zählbares mitzunehmen.

 

Nach dem sich der Kruger Rückrundenauftakt witterungsbedingt gleich mehrfach verzögerte, hatte das zähe Warten am vergangenen Wochenende endlich ein jähes Ende. Auch wenn die Vorzeichen für das Heimspiel gegen die SG Einheit Zepernick II alles andere als optimal waren, fasste man auf Kruger Seite final den Entschluss, die Begegnung stattfinden zu lassen. Dabei nahm man bewusst in Kauf, dass der eigene Platz aufgrund der Oberflächennässe durch die Partie arg in Mitleidenschaft gezogen wird. Diese Entscheidung trafen die Titanen vor allem in Hinblick auf die möglichen Nachholtermine der ausgefallenen Spiele. Die Begegnungen werden voraussichtlich alle auf einheitliche Feiertage verlegt. Somit mussten sich beide Mannschaften an diesem Tag den schweren äußeren Bedingungen anpassen und dabei alle nötigen fussballerischen Tugenden unter Beweis stellen.

 

Dementsprechend holprig starteten sowohl die Hausherren, als auch die Gäste in die Partie. Auf dem glitschigen Geläuf fanden sich beide Teams zunächst nur schwer zurecht, sodass die ersten Spielminuten insbesondere von zahlreichen Ballverlusten geprägt waren. Nach der anfänglichen Abtastphase waren es dann die Zepernicker, die zunehmend besser ins Spiel fanden und sich die ersten Abschlussmöglichkeiten erarbeiteten. Den Schussversuchen der Gäste fehlte allerdings zumeist die nötige Präzision, wodurch das Tor der Titanen nur selten in Bedrängnis geriet. Während die SG, trotz der widringen Bedingungen, immer wieder versuchte per Kurzpassspiel ins letzte Angriffsdrittel vorzurücken, überbrückten die Gastgeber das Mittelfeld vorwiegend mit langen Bällen in die Spitze. Dabei profitierte man oftmals von der weit aufgerückten gegnerischen Defensive, die es den Krugern gleich mehrfach ermöglichte durch schnelle Tempogegenstöße zum finalen Torabschluss zu kommen. Doch auch der SVT ließ an dieser Stelle die entscheidende Durchschlagskraft vermissen und verpasste es somit überraschend in Führung zu gehen. In der 23. Spielminute machten sich die Gäste dann eine Ungenauigkeit im Kruger Spielaufbau zu Nutze und schalteten nach der Balleroberung direkt ins eigene Offensivspiel um. Zepernicks Dickenhausen bestrafte die Unachtsamkeit der Hausherren und traf aus Nahdistanz zum 0:1. In der Folge entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, die keine taktischen Raffinessen, sondern vor allem viele verbissene Zweikämpfe zu bieten hatte. Dabei schenkten sich beide Mannschaften nichts, sodass die knappe Zepernicker Führung bis zum Pausenpfiff Bestand hatte.

 

Zur Halbzeitpause vollzogen die Titanen schließlich die erste Auswechslung. Dabei rückte Franke fortan für Riethling auf die Linksverteidigerpostition. Zudem wurde J. Papenfuß kurz nach Wiederanpfiff im Sturmzentrum durch Wieland ersetzt. Direkt nach dem Seitenwechsel waren es dann die Gäste, die das Heft des Handelns in die Hand nahmen und sich deutliche Feldvorteile erspielten. Mit einem ballsicheren Kombinationsspiel ließ man jetzt Ball und Gegner laufen. Auf der Gegenseite tat sich der SVT sichtlich schwer eine defensive Grundordnung herzustellen, wodurch man dem Zepernicker Angriffsspiel häufig nur hinterher lief und nur noch vereinzelt in die Zweikämpfe fand. Folgerichtig konnte Einheit die eigene Führung durch einen Doppelschlag von Elgt und Tschanter in der 58. und 60. Spielminute auf 0:3 ausbauen. Auch wenn die SG mit diesen Treffern scheinbar für die Vorentscheidung in dieser Partie sorgte, steckten die Kruger keineswegs auf und traten im weiteren Verlauf wieder deutlich engagierter auf. Mit durchaus ansehnlichen Ballstaffetten fand man vermehrt den Weg vor das Gästetor, wo den Titanen das Glück an diesem Tag allerdings einfach nicht hold war. Sowohl Stegemann, als auch Wieland scheiterten in aussichtsreicher Position und verpassten es, für eine mögliche Ergebniskorrektur zu sorgen. Der verdiente Ehrentreffer sollte den Gastgebern letztendlich bis zum Spielende verwehrt bleiben, da auch der Treffer vom eingewechselten E. Papenfuß in der Schlussminute nicht anerkannt wurde. Sein Kopfball befand sich laut dem Unparteiischen Blum nicht in vollem Umfang hinter der Torlinie. Somit durften die Zepernicker nach dem Schlusspfiff den berechtigten Auswärtserfolg feiern.

 





Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  28,5 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Riethling <-> Franke, 50. Min. J. Papenfuß <-> D. Wieland, 70. Min. Rau <-> E. Papenfuß

im Kader:  Weinknecht, Belack, Wirt






Tore

0:1 Dickenhausen (23. Min.), 0:2 Elgt (58. Min.), 0:3 Tschanter (60. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten)

Zepernick:  Damer (Foulspiel), Elgt (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse 

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Hinrunden-Rückblick

 

Klasse gesichert und jetzt ? Die Kruger Männermannschaft konnte im ersten Jahr nach dem Aufstieg den erhofften Klassenerhalt feiern. Nun begann für die Elf von Trainer Prüßing im Sommer die nächste Mission in der 1. Kreisklasse. Wir blicken auf die abgelaufene Hinrunde der Titanen zurück.

 

 

Vorzeichen unverändert

 

Auch nach dem geglückten Klassenerhalt blieben Kader und Zielstellung der Titanen für die neue Spielzeit weitesgehend konstant. Mit einer nahezu unveränderten Mannschaft, die durch den Neuzugang L. Wieland zunächst nur punktuell verstärkt wurde, startete das Kruger Team in die Vorbereitung und gab dabei wiederum den Klassenverbleib als Saisonziel aus. Da die Vorbereitung jedoch erneut voller Höhen und Tiefen verlief und somit nur wenige Rückschlüsse für die kommende Hinrunde zuließ, blieb es abermals den ersten Pflichtspielen vorbehalten, den gegenwärtigen fussballerischen Zustand der Prüßing-Elf aufzuzeigen.

 

Katastrophaler Saisonstart

 

War die Pokal-Niederlage gegen den Kreisligisten 1. FC Finowfurt noch zu verschmerzen, begannen allerdings bereits nach der Klatsche zum Saisonauftakt gegen den Eberswalder SC die ersten Alarmglocken im Titania Lager zu schrillen. Und das durchaus berechtigt, denn auch in den kommenden Begegnungen gegen den SV Biesenthal und die SG Einheit Zepernick präsentierte sich die Kruger Mannschaft teilweise lethargisch, willenlos und fiel zudem durch zahlreiche Undiszipliniertheiten auf. Folgerichtig konnte man auch nach dem dritten Spieltag noch keine Punkte auf dem eigenen Konto verbuchen und sah schwere Zeiten auf sich zukommen.

 

Heimsieg als Wendepunkt 

 

Erst der Heimsieg, den eine Kruger Notelf durch einen Treffer in der Schlussphase gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde einfahren konnte, läutete die Wende für die Prüßing Elf ein und unterbrach die scheinbar endlose Negativserie. Das Team trat im weiteren Hinrunden-Verlauf deutlich geschlossener auf und konnte zeitgleich mit dem ersten Saisonerfolg eine kleine Serie starten, die im fulminanten Auswärtssieg beim SV Blau-Weiß Ladeburg ihren Höhepunkt fand. Ein Spiel, welches aufgrund seiner Dramatik wohl vielen Titanen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Dauerthema: Personalprobleme

 

In den folgenden Partien gegen die Spitzenteams der Liga wurde die Kruger Euphorie jedoch wieder gedämpft. Fehlende Cleverness und wiederkehrende Personalprobleme sorgten dafür, dass man in den Begegnungen gegen die Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde, den SV Rot-Weiß Werneuchen und den SV Rüdnitz/Lobetal jeweils ohne Punktgewinn blieb und auf den Boden der Tatsachen zurückkehrte. Insbesondere die angespannte Personalsituation spitzte sich in der Folgezeit weiter zu und blieb bis zum Ende der Hinrunde ein leidiges Thema, welches die unterschiedlichen Zielstellungen innerhalb des Teams immer wieder verdeutlichte. Während ein Teil der Prüßing-Elf weiteres Entwicklungspotential in der Mannschaft sieht und gerade mit den vielen jungen Spielern im Kader wohlmöglich den nächsten Schritt wagen will, stellt der Fussball für andere Spieler nur ein Gelegenheitshobby dar, sodass man in seiner Freizeit dann oftmals andere Prioritäten setzt. Ein Umstand, den man leider schlichtweg akzeptieren muss. Umso glücklicher dürfen sich die Titanen schätzen, dass man mit Garreis im Laufe der Hinrunde einen weiteren Neuzugang gewinnen konnte und zahlreiche Aktive in seinen Reihen hat, die auch ungewohnte Rollen annehmen und für den Verein stets in die Bresche springen. 

 

Titanen nehmen nochmals Fahrt auf

 

Auf dem Spielfeld begann für die Kruger mit den verbleibenden fünf Begegnungen die heiße Phase der Hinrunde und die bestritt man sehr effektiv. Nach einem Kantersieg gegen den SV Tornow, blieb man auch gegen den FSV Lok Eberswalde ohne Niederlage und konnte seine Erfolgsserie anschließend mit einem Auswärtsdreier beim SV Melchow/Grüntal fortsetzen, wobei man einen Zwei-Tore-Rückstand drehte und eine enorme Moral bewies. Erst die Heimschlappe gegen den Friedrichswalder SV konnte den Lauf der Titanen vorläufig stoppen. Dennoch mobilisierte die Prüßing-Elf zum Hinrundenabschluss nochmals die letzten Kräfte und fuhr bei der SG Minerva Zerpenschleuse einen weiteren Auswärtserfolg ein. Somit sicherte man sich 10 Punkte aus den letzten 5 Partien und rangiert zur Winterpause auf dem 12. Tabellenplatz. Zudem hat man sich zur Halbserie ein ordentliches Polster zu den Abstiegsplätzen verschafft.

 

Offensiv und auswärts hui, defensiv und zu Hause pfui

 

Blickt man zur Winterpause auf die blanken Statistiken, sticht vor allem die Heimschwäche der Kruger Elf ins Auge. Lediglich 4 Punkte konnten die Titanen auf eigenem Platz verbuchen, sodass man im Saisonverlauf immer mehr zum Auswärtsteam verkam, welches auf fremden Geläuf starke 13 Zähler verzeichnete und derzeit den 7. Platz in der Auswärtstabelle belegt. Somit soll insbesondere die Heimstatistik in der Rückrunde verbessert werden.

Auch zwischen Offensiv- und Defensivabteilung klafft beim SVT eine große Lücke. Mit 32 erzielten Treffern befindet sich der Kruger Angriff durchaus im Soll und stellt mit Oliver Rau (11 Tore) einen der treffsichersten Stürmer der 1. Kreisklasse Ost. Dem gegenüber stehen jedoch 49 Gegentore, gleichzeitig die drittmeisten der Liga. Ein Wert, der ebenfalls verbesserungswürdig ist und einer Korrektur bedarf.

Zum Vergleich: In der kompletten Saison 2016/17 markierte man 41 Treffer, kassierte 65 Gegentore und verzeichnete zum Saisonende 32 Punkte.

 

Trauben hängen hoch

 

Die Mannschaft von Trainer Prüßing hat auch zur Rückrunde eine wahre Mammutaufgabe vor der Brust. Es gilt die guten Leistungen der Hinserie zu bestätigen und gleichzeitig die zahlreichen Fehler und Unzulässigkeiten abzustellen, um sich final erneut den Klassenerhalt zu sichern. Und auch der Ausgang dieser Mission wird wieder von der Leistungsbereitschaft jedes einzelnen Titanen abhängen.

 

 

 

 

 

Spielerstatistik

 

 

 

Fieberkurve

 

 

 

 

 

 

15. Spieltag: SG Minerva Zerpenschleuse - SV Titania Kruge 0:3 (0:3)



Spielbericht


Am 15. Spieltag bezwang die Kruger Männermannschaft die SG Minerva Zerpenschleuse mit 3:0 und verabschiedete sich mit einem Erfolg in die Winterpause. Dabei legte eine furiose 1. Halbzeit den Grundstein für den überraschend deutlichen Auswärtssieg.

 

"Auf zum letzten Gefecht" lautete das Motto der Titanen vor der Auswärtspartie gegen die SG Minerva Zerpenschleuse. Auch wenn mittlerweile eine lange und kräftezehrende Hinserie hinter den Krugern lag, wollte man die letzte Begegnung des Jahres nochmals mit großem Engagement angehen und nach Spielschluss möglichst einen weiteren Überraschungserfolg verzeichnen. Wenngleich die Hoffnungen der Prüßing-Elf durch die angespannte Personalsituation ein wenig gedämpft wurden. Die Gastgeber aus Zerpenschleuse, die nach ihrem Aufstieg im Sommer auf dem 5. Tabellenplatz rangierten, wussten in der Hinrunde durchaus zu überzeugen und stellten insbesondere ihre offensiven Qualitäten gleich mehrfach unter Beweis. Daran hatte vor allem Toptorjäger Ricardo Taubenheim (29 Tore in 14 Spielen) großen Anteil.

 

Nach dem Anpfiff setzten allerdings die Gäste das erste offensive Achtungszeichen und markierten bereits in der 2. Spielminute den frühen Führungstreffer. Dabei überbrückte Titanias Libero Derwanz das Mittelfeld mit einem langen Diagonalball auf Wieland. Dieser verlängerte das Leder per Kopf direkt in den Lauf von Stegemann. Kruges Stürmer enteilte im Anschluss der kompletten gegnerischen Defensive und vollendete aus Nahdistanz zum 0:1. Die überraschende Führung für den SVT ! Der Gegentreffer zeigte bei den Hausherren jedoch kaum Wirkung. Minerva kontrollierte in der Folge das Spielgeschehen und tauchte im weiteren Verlauf gleich mehrfach gefährlich vor dem Kruger Gehäuse auf. Dabei machte man sich stets die Zuordnungsprobleme der Titania Verteidigung zu Nutze, die in der Anfangsphase sichtliche Probleme mit dem ballsicheren Angriffsspiel der Heimelf um Spielführer Dettmann hatte. Lediglich im Torabschluss wiesen die Gastgeber deutliche Schwächen auf, sodass man keine der sich bietenden Tormöglichkeiten nutzen konnte und die Führung der Kruger Mannschaft vorerst weiterhin Bestand hatte. Und auch im Defensivverhalten offenbarte die SGM in der Folgezeit zunehmend Schwachstellen. Insbesondere bei Kontersituationen der Gäste wirkte die Zerpenschleuser Abwehr zumeist nicht sattelfest, wodurch sich für die Titanen vermehrt Gelegenheiten ergaben, um die eigene Führung weiter auszubauen. Ließ die Prüßing-Elf zunächst noch die nötige Zielstrebigkeit im Angriff vermissen, war man in der 22. Spielminute erneut zur Stelle und erhöhte durch einen Treffer von Wieland auf 0:2. Dieses Mal profitierte man von einem Abstimmungsfehler in der Minerva-Defensive zwischen Torhüter Heinz und Libero Matthies, an dessen Ende der Schlussmann den Ball nicht entscheidend kontrollieren konnte. Kruges Stegemann setzte energisch nach und legte die Kugel in der Folge auf den nachrückenden Wieland ab, der das Leder anschließend überlegt ins verwaiste Tor der Hausherren schob. Ungläubige Blicke und großer Jubel auf Seiten der Gäste ! Die Prüßing-Elf trat in der Offensive jetzt deutlich selbstsicherer auf und setzte die gegnerische Hintermannschaft im weiteren Verlauf unermüdlich unter Druck. Zudem bekam man die Zerpenschleuser Angriffsspieler in der Folge wesentlich besser in den Griff, sodass von Taubenheim und Co. mittlerweile nur noch wenig Gefahr ausging. Vergaben Groh und Stegemann zunächst noch in aussichtsreicher Position, machte es Rau in der 38. Spielminute besser und erzielte das wichtige 0:3. Dabei rückte der SVT wiederum über eine Kontersituation in die gegnerische Spielhälfte vor. Nach Zuspiel von Neumann behauptete Wieland den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze und leitete das Leder im Anschluss auf Rau weiter. Titanias Youngster drang von links in den Sechzehner ein, verarbeitete den Pass von Wieland geschickt und hob die Kugel abschließend über Keeper Heinz hinweg ins Tor. Somit konnten die Gäste den Gang in die Halbzeitpause mit einer Drei-Tore-Führung im Rücken antreten.

 

In der Kabine machte sich die Mannschaft um Kapitän Schwarz noch einmal bewusst, dass die deutliche Führung definitiv noch keine Sieggarantie ist und man im zweiten Durchgang weiterhin viel Gegenwehr leisten muss, um am Ende die drei Punkte einzufahren. Dabei erlitten die Kruger bereits kurz nach dem Seitenwechsel den ersten Rückschlag. Routinier Wirt, der heute aufgrund der Personalprobleme abermals als Rechtsverteidiger einspringen musste, verletzte sich bei einem Zweikampf an der Mittellinie am rechten Knöchel. Somit sah sich Trainer Prüßing gezwungen, seine einzige Wechseloption zu ziehen. Für Wirt rückte Petzold, der derzeit ebenfalls an einer Verletzung laboriert und eigentlich nicht zum Einsatz kommen sollte, in die Kruger Defensive. In der Folge übernahmen die Gastgeber die Spielkontrolle und übten enorm viel Druck auf das Tor der Titanen um Keeper Plein aus. Auf diesem Weg drückte man die Mannschaft des SVT weit in die eigene Spielhälfte. Mit gezieltem Passspiel versuchte man nun immer wieder die eigenen Angreifer Taubenheim und Marks in Szene zu setzen. Allerdings schien den beiden Offensivakteuren das Glück an diesem Tag nicht hold zu sein, sodass ihre abschließenden Schussversuche entweder am Tor vorbei strichen oder in den Armen des Kruger Schlussmannes landeten. Auf der Gegenseite konnten die Kruger den Ball nur noch selten im Angriff behaupten, wodurch man kaum für zusätzliche Entlastung sorgen konnte. Doch die Gäste verteidigten leidenschaftlich und warfen sich geschlossen in jeden Zweikampf. Somit unterband man die gegnerischen Angriffe und gewann stets wertvolle Zeit. Bis in die Schlussphase hinein zeigte sich ein unverändertes Bild. Während Zerpenschleuse unermüdlich anrannte und sowohl gegen die Kruger Hintermannschaft, als auch gegen die Uhr kämpfte, riskierten die Titanen in der Defensive Kopf und Kragen, um die eigene Führung aufrecht zu erhalten. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung behauptete man das 3:0 bis zum Schlusspfiff und konnte nach Spielende den Auswärtserfolg gebührend feiern.

 

Ein besonderer Dank geht zum Abschluss der Hinrunde an die treuen Titania Anhänger, die unsere Elf immer wieder bei Wind und Wetter unterstützt haben, was absolut keine Selbstverständlichkeit ist. Vielen Dank !


 

 

 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  31,7 Jahre


Auswechslungen:  52. Min. Wirt <-> Petzold






Tore

0:1 Stegemann (2. Min.), 0:2 D. Wieland (22. Min.), 0:3 Rau (38. Min.)






Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Zeitspiel), D. Wieland (Foulspiel)

Minerva:  Klausing (Unsportliches Verhalten), Taubenheim (Unsportliches Verhalten), Dettmann (Foulspiel), Kaiser (Unsportliches Verhalten), Röper (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

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14. Spieltag: SV Titania Kruge - Friedrichswalder SV 1:4 (1:1)

 

 

Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !

 

 

 

 

 

Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  27,8 Jahre

 

Auswechslungen:  46. Min. Siewert <-> Stiffel, 60. Min. Schwarz <-> Garreis, 87. Min. J. Papenfuß <-> Weinknecht

im Kader:  Petzold

 

 

 

 

 

Tore

0:1 Günter (38. Min.), 1:1 J. Papenfuß (45. Min.), 1:2 Sturmat (53. Min.), 1:3 Stiffel (Eigentor, 56. Min.), 1:4 Sturmat (90. Min.)

 

 

 

 

 

Schiedsrichter

Roger Schönwetter

 

 

Zuschauer

22

 

 

Gelbe Karten

Titania:  Kurz (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Unsportliches Verhalten), Neumann (Foulspiel)

Friedrichswalde:  Fedder (Foulspiel), Köhler (Unsportliches Verhalten)

 

 

Besondere Vorkommnisse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Spieltag: SV Melchow/Grüntal - SV Titania Kruge 2:3 (2:2)

 

 

Spielbericht

 

Am 13. Spieltag gewann die Kruger Männermannschaft ihr Auswärtsspiel beim SV Melchow/Grüntal mit 3:2. Dabei egalisierte die Prüßing-Elf einen Zwei-Tore-Rückstand und sicherte sich durch den Siegtreffer in der Nachspielzeit drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Die Titanen reisten mit breiter Brust zum Auswärtsspiel nach Grüntal. Schließlich blieb man mit dem Erfolg gegen den SV Tornow und dem Unentschieden gegen den FSV Lok Eberswalde zuletzt zweimal ungeschlagen, was das eigene Selbstvertrauen natürlich stärkte. Doch mit dem SV Melchow/Grüntal erwartete den SVT nun ein ganz anderes Kaliber. Die Melchower spielen bis dato eine klasse Serie und gehören sicher zu den Überraschungsteams der Hinrunde. Dabei ist insbesondere die Heimstärke ein entscheidender Erfolgsfaktor, denn auf eigenem Platz konnte die Mannschaft von Trainer Fricke bisher nur vom Ligaprimus aus Zepernick bezwungen werden. Der Lohn dieser positiven Entwicklung ist der 7. Tabellenplatz nach 12 Spieltagen.

 

Auch gegen die Titanen starteten die Hausherren mit großem Elan in die Partie und markierten bereits nach 50 Sekunden (!) das 1:0. Dabei profitierte man jedoch auch vom nachlässigen Abwehrverhalten der Gäste. Nach einem Kruger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schalteten die Gastgeber umgehend ins eigene Angriffsspiel um. Abschließend setzte man den agilen Zuz per Steilpass in Szene. Dieser enteilte im Anschluss der kompletten SVT-Defensive und behielt auch vor dem gegnerischen Tor die Nerven, wo er das Leder überlegt zur Melchower Führung einschob. Schockstarre bei der Prüßing-Elf, die nun abermals einem frühen Rückstand hinterher lief. Dennoch fassten die Gäste nach dem Gegentreffer relativ schnell Fuß. Im Spielaufbau agierte man sehr ballsicher und rückte durch ein gezieltes Passspiel immer wieder bis ins letzte Angriffsdrittel vor. Dort mangelte es allerdings an der nötigen Präzision, sodass der finale Pass oftmals beim Gegenspieler landete und von den jeweiligen Offensivaktionen nur wenig Gefahr ausging. In der 14. Spielminute waren dann erneut die Hausherren zur Stelle und sorgten mit ihrem zweiten Torerfolg für den nächsten Rückschlag aus Kruger Sicht. Nach einem weiten Abschlag von Keeper Schulze behauptete sein Mitspieler Zuz den Ball in der gegnerischen Spielhälfte. Zuz nahm die Kugel geschickt mit und lief wiederum mit hohem Tempo auf das Titania Gehäuse zu. Dabei konnte ihn die SVT-Hintermannschaft erneut nicht am Torabschluss hindern, sodass er letztendlich aus Nahdistanz das 2:0 erzielte. Ungläubige Gesichter bei den Gästen ! Fand man doch zunehmend besser in die Begegnung und lag dennoch plötzlich mit zwei Toren im Hintertreffen, da das eigene Defensivverhalten als unterirdisch bezeichnet werden musste. Um so bemerkenswerter war das Kruger Auftreten im weiteren Verlauf. Trotz des deutlichen Rückstandes steckte der SVT nicht auf und war weiterhin bemüht, über einen konstruktiven Spielaufbau zum Torerfolg zu kommen. Gegenüber schalteten die Gastgeber, mit der Führung im Rücken, nun sichtlich einen Gang zurück und legten ihre Offensive fortan ausschließlich auf Konterfussball aus. Dadurch übte man nur wenig Druck auf die Titanen aus, die sich in der Folge gleich mehrere Tormöglichkeiten erspielten. Scheiterten die Gäste zunächst noch an Melchows Schlussmann Schulze, der sich durch mehrere starke Paraden auszeichnen konnte, war in der 30. Spielminute der Bann endlich gebrochen und Stegemann verkürzte den Spielstand auf 2:1. Nach einem kurz ausgeführten Eckball flankte Rau das Leder in den gegnerischen Sechzehner. Dort ließ Papenfuß die Hereingabe gedankenschnell passieren, sodass der Ball schließlich am langen Pfosten bei Stegemann landete. Dieser hob die Kugel artistisch und in typischer Stegemann Manier über Torwart Schulze hinweg ins Tor. Der Anschlusstreffer sorgte dafür, dass auf Kruger Seite wieder Hoffnung aufkeimte und das durchaus berechtigt, denn auch in der Folgezeit blieb die Prüßing-Elf das dominantere Team. In der 38. Spielminute trug das große Engagement dann Früchte und die Titanen markierten das überfällige 2:2. Nach dem die Melchower Abwehrreihe einen Flankenball aus dem Halbfeld nicht entscheidend klären konnte, behauptete Kruges Kurz die Kugel an der gegnerischen Strafraumgrenze. Im Anschluss bewies Titanias Mittelfeldakteur viel Übersicht, wobei er Stürmer Stegemann mit einem mustergültigen Pass in Szene setzte. Stegemann zeigte sich abermals nervenstark und traf erneut per Heber ins lange Eck. Riesen Jubel beim SVT ! Mit diesem Treffer war man endgültig zurück in der Partie. Doch diese Aufholjagd hatte ganz offensichtlich viel Kraft gekostet und so versuchte der SVT das Unentschieden vorerst in die Halbzeitpause zu retten. Ganz anders dagegen die Melchower. Sie holten nochmals zum Gegenschlag aus und kontrollierten die Schlussphase des ersten Durchganges. Insbesondere Spielführer Beier trieb das Offensivspiel seiner Mannschaft in dieser Phase unermüdlich an, wodurch er seine Elf gleich mehrfach in eine finale Torabschlussposition brachte. Doch auch Titanias Keeper Gallert zeigte sich mittlerweile hellwach und war bei den gegnerischen Schussversuchen stets zur Stelle, sodass das Remis zunächst weiterhin Bestand hatte. In der 44. Spielminute schien sich die Partie allerdings doch wieder zugunsten der Heimmannschaft zu drehen. Dabei rückte wiederum Doppeltorschütze Zuz in den Blickpunkt des Geschehens. Melchows agiler Angreifer setzte erneut zu einem Dribbling an, welches erst durch ein Tackling von SVT-Verteidiger Belack im eigenen Strafraum gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Bergander, der an diesem Tag eine solide Leistung zeigte, wertete diesen Zweikampf jedoch als Foulspiel und entschied nachfolgend auf Strafstoß für die Gastgeber. Daran änderten auch die Unmutsbekundungen der Kruger nichts. Melchows Römmert trat an den Punkt und legte sich den Ball zurecht. Sein Schussversuch fand allerdings nicht den Weg ins Kruger Tor, sondern klatschte lediglich an den Querbalken. Glück für die Gäste ! Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 2:2 den Gang in die Halbzeitpause an.

 

Diese nutzte Trainer Prüßing, um seine Mannschaft taktisch und personell umzustellen. Riethling und Kurz wurden im weiteren Verlauf durch Wirt und Franke ersetzt. Dabei gaben die Titanen fortan eine Sechserposition im defensiven Mittelfeld auf und agierten im zweiten Spielabschnitt mit drei Stürmern. Mit dieser Umstellung wollte man die Melchower Defensive früher attackieren und sie zu weiteren Fehlern zwingen. Nach Wiederanpfiff ließ die fussballerische Qualität der Begegnung jedoch zunehmend nach. Viele Zweikämpfe und Unterbrechungen prägten in der Folge das Spielgeschehen und ließen keinen wirklichen Spielfluss zustande kommen. Somit blieben Torraumszenen vorerst absolute Mangelware, wobei sich keine der beiden Mannschaften offensiv entscheidend in Szene setzen konnte. Es dauerte bis zur 70. Spielminute, ehe ein Pfostenschuss von Stegemann alle Beteiligten wach rüttelte. Mit diesem Aluminiumtreffer läutete Titanias Stürmer zeitgleich die Schlussphase der Partie ein. In dieser begegneten sich beide Teams mit offenem Visier und waren dabei um den "Lucky Punch" bemüht, denn mittlerweile schien klar zu sein, dass der nächste Treffer wohl spielentscheidend sein wird. Die Kruger versuchten in der 78. Spielminute mit einer weiteren Einwechslung, die letzten frischen Kräfte zu mobilisieren. Dabei betrat Garreis das Spielfeld für J. Papenfuß. Sowohl die Hausherren, als auch die Gäste setzten jetzt alles auf eine Karte, wobei man fast ausschließlich mit langen Bällen agierte. Diese fanden allerdings nur selten den gewünschten Abnehmer oder die jeweilige Hintermannschaft konnte den gegnerischen Angriffsversuch unterbinden. Somit blieb es bis in die Nachspielzeit eine Begegnung auf Messers Schneide. Als dann alle bereits mit dem Schlusspfiff rechneten, setzte der SVT zu einer letzten Offensivaktion an. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld leitete Groh das Leder auf Franke weiter. Dieser schickte Neumann per Steilpass auf die Reise. Neumann erlief den Ball auf der rechten Außenbahn und flankte die Kugel ein letztes Mal vor das gegnerische Tor, wo Rau am kurzen Pfosten goldrichtig stand und den Siegtreffer zum 2:3 erzielte. Titanias Siegtorschütze wurde im Anschluss von einer großen Jubeltraube begraben und wenig später durfte dann endlich der wichtige Auswärtssieg gefeiert werden.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,7 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Riethling <-> Wirt, 46. Min. Kurz <-> Franke, 78. Min. J. Papenfuß <-> Garreis

im Kader:  Plein, Weinknecht, Stiffel






Tore

1:0 Zuz (1. Min.), 2:0 Zuz (14. Min.), 2:1 Stegemann (30. Min.), 2:2 Stegemann (38. Min.), 2:3 Rau (90+2. Min.)






Schiedsrichter

Michael Bergander



Zuschauer

40



Gelbe Karten

Titania:  Rau (Foulspiel), Stegemann (Unsportliches Verhalten), Belack (Unsportliches Verhalten)

Melchow:  Ratz (Foulspiel), Beier (Foulspiel), Römmert (Unsportliches Verhalten)


 

Besondere Vorkommnisse

44. Min. Römmert (SV Melchow/Grüntal) verschießt Foulelfmeter




 


 


 

 

 


 

 

 

12. Spieltag: SV Titania Kruge - FSV Lok Eberswalde II 2:2 (2:1)



Spielbericht

 

Am 12. Spieltag trennten sich die Kruger Männermannschaft und der FSV Lok Eberswalde II mit einem 2:2 Unentschieden. Letztendlich eine gerechte Punkteteilung, da beide Mannschaften auf dem matschigen Geläuf nur selten ihr fussballerisches Können unter Beweis stellten.

 

Wenn man vor der Partie gegen den FSV Lok Eberswalde in die Kabine der Titanen blickte, erntete man ausschließlich enttäuschte Blicke. Lediglich 9 Spieler fanden sich zunächst auf der Heimseite ein und bereiteten sich auf das Duell mit dem unmittelbaren Abstiegskonkurrenten vor. Erst kurz vor Spielbeginn konnte der SVT seine Elf komplettieren und die Begegnung somit vollzählig bestreiten. Ein Umstand, der einmal mehr aufzeigt, dass bei den Krugern trotz der annehmbaren Tabellenposition längst nicht alles gold ist, was glänzt.

 

Dementsprechend holprig verliefen die ersten Spielminuten aus Kruger Sicht. Die Gastgeber taten sich sichtlich schwer, Ordnung in das eigene Defensivverhalten zu bringen und so wirkte die Prüßing-Elf in der Anfangsphase oftmals desorientiert. Diesen Zustand nutzte Lok, um in der 8. Spielminute die frühe Führung zu markieren. Nach dem die Titanen an der eigenen Strafraumgrenze wiederum nicht entschlossen genug verteidigten und eine Angriffsaktion der Gäste nicht unterbinden konnten, war Eberswaldes Horstmeyer zur Stelle und erzielte im Nachsetzen das 0:1. Doch der SVT verdaute diesen Rückschlag erstaunlicherweise recht schnell, denn bereits in der 11. Spielminute gelang den Hausherren der Ausgleichstreffer zum 1:1. Dabei behauptete Rau das Leder auf der linken Außenbahn und brachte den Ball im Anschluss auf den langen Pfosten. Während die komplette Eberswalder Defensive an der flachen Hereingabe vorbei segelte, stand Stegemann goldrichtig und drückte die Kugel abschließend über die Torlinie. In der Folge entwickelten die Titanen ihre erste Drangphase der Begegnung. Auch wenn die Kruger an diesem Tag keine fussballerischen Höchstleistungen abriefen, stimmte mittlerweile zumindest der Einsatzwillen und das Engagement. Davon angetrieben, drückte der SVT nun auf den Führungstreffer. Allerdings fehlte den Kruger Angreifern zu diesem Zeitpunkt das nötige Quäntchen Glück im Torabschluss. Entweder scheiterte man am starken Lok-Keeper Beyfuss oder die eigenen Schussversuche strichen denkbar knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei. Auf der Gegenseite entwickelten die Gäste jetzt nur noch selten Ideen im Angriffsspiel, sodass die Hintermannschaft des SVT im weiteren Verlauf weitgehend sicher stand. In der 33. Spielminute fiel dann schließlich das überfällige 2:1 aus Kruger Sicht. Dabei machten sich die Hausherren eine Standardsituation zu Nutze. Libero Derwanz schnappte sich die Kugel und trat einen Eckball auf den langen Pfosten. Dort bewies Rau abermals Stürmerqualitäten und netzte aus Nahdistanz zur Führung ein. Die Schlussphase der ersten Halbzeit bot dann bereits einen Vorgeschmack auf den zweiten Durchgang, denn der Regen hatte das Spielfeld mittlerweile komplett durchgeweicht, wodurch die Begegnung mehr und mehr zur Rutschpartie verkam.

 

Zur Halbzeitpause vollzogen die Titanen dann ihren einzigen möglichen Spielerwechsel. J. Papenfuß wurde im Sturmzentrum fortan durch Weinknecht ersetzt, der die ungewohnte Rolle mit Bravour meisterte und sich durchaus Bestnoten verdiente. Den Gastgebern gelang es jedoch nicht, den Schwung der ersten Halbzeit mit in den zweiten Spielabschnitt zu nehmen. Nach Wiederanpfiff waren es die Eberswalder, die das Spielgeschehen über einen hohen Ballbesitzanteil kontrollierten. Gegenüber stand die Prüßing-Elf jetzt deutlich zu tief in der eigenen Spielhälfte und zeigte dabei zu wenig Eigeninitiative. Infolgedessen wurde das Angriffsspiel der Gäste immer druckvoller, wobei die Kruger die eigene Führung nur mit viel Mühe und mit der Unterstützung von Glücksgöttin Fortuna aufrecht erhalten konnten. Einzig und allein der agile Neumann sorgte mit seinen Sololäufen hin und wieder für Entlastung, jedoch klebt Titanias Nr. 9 derzeit das Pech an den Füßen, sodass seine Dribblings letztendlich leider nicht von Erfolg gekrönt waren. Es dauerte bis zur 65. Spielminute, ehe sich der SVT zunehmend aus der gegnerischen Umklammerung befreien und ebenfalls wieder eigene Tormöglichkeiten kreieren konnte. Dabei blieben Standardsituationen ein probates Mittel. Die Freistöße von Weinknecht strahlten jederzeit Gefahr aus und brachten Lok-Schlussmann Beyfuss gleich mehrfach in Bedrängnis. Doch der Gästekeeper konnte die Schussversuche immer wieder parieren und bewahrte seine Mannschaft somit vor einem höheren Rückstand. Mittlerweile lief bereits die Schlussviertelstunde und die Zuschauer wurden nun Augenzeugen einer wahren Schlammschlacht. Ein konstruktiver Spielaufbau war jetzt kaum noch möglich, sodass beide Mannschaften fast ausschließlich mit langen Bällen agierten. Das Spielgeschehen wog nun immer wieder zwischen den Strafräumen hin und her, wobei die Eberswalder natürlich nochmals alles in die Waagschale warfen, um die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten zu müssen. Dafür wurden sie in der 80. Spielminute belohnt, denn eine Kontersituation bescherte den Gästen den Ausgleichstreffer zum 2:2. Nachdem Titanias Torhüter Plein einen Schuss von der Strafraumgrenze durch das nasse Geläuf nicht entscheidend kontrollieren konnte, reagierte Lok-Spieler Hirte am schnellsten und grätschte das Leder ins Tor. Die Hausherren bäumten sich in den Schlussminuten ein letztes Mal auf und wollten zwingend noch den Siegtreffer erzielen. Es lief bereits die Nachspielzeit als Rechtsaußen Neumann wiederum die Verantwortung übernahm und zu einem weiteren Sololauf ansetzte. Dabei narrte er gleich vier gegnerische Verteidiger, die Neumann allesamt nicht stoppen konnten und auch Torwart Beyfuss blieb in dieser Szene chancenlos. Beim abschließenden Torschuss bekam Neumann jedoch nicht genügend Druck hinter den Ball. Als die Titanen bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, klärte ein Lok-Verteidiger die Situation in höchster Not und kratzte die Kugel noch von der Torlinie. Somit blieb es bis zum Schlusspfiff beim 2:2 Unentschieden.






Aufstellung


 

Durchschnittsalter:  30,8 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. J. Papenfuß <-> Weinknecht






Tore

0:1 Horstmeyer (8. Min.), 1:1 Stegemann (11. Min.), 2:1 Rau (33. Min.), 2:2 Hirte (80. Min.)






Schiedsrichter

Lothar Damrow



Zuschauer

35



Gelbe Karten

Titania:  Stegemann (Foulspiel), Derwanz (Unsportliches Verhalten), Schwarz (Foulspiel)

Lok:  Höse (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/



 


 

 




 

 

11. Spieltag: SV Tornow - SV Titania Kruge 1:7 (1:4)



Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !






Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,3 Jahre


Auswechslungen:  52. Min. Stegemann <-> D. Wieland, 62. Min. Kurz <-> Garreis, 80. Min. J. Papenfuß <-> Franke

im Kader:  Weinknecht, Wirt, Riethling






Tore

0:1 J. Papenfuß (9. Min.), 0:2 J. Papenfuß (11. Min.), 0:3 Rau (12. Min.), 1:3 Buch (14. Min.), 1:4 L. Wieland (32. Min.), 1:5 L. Wieland (58. Min.), 1:6 L. Wieland (90+1. Min.), 1:7 Rau (90+2. Min.)


 

 


 

Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

48



Gelbe Karten

Titania:  Stegemann (Foulspiel), D. Wieland (Foulspiel)

Tornow:  Zielke (Foulspiel), Buch (Unsportliches Verhalten), Fenk (Foulspiel), Gast (Unsportliches Verhalten), Bowitz (Unsportliches Verhalten)



Besondere Vorkommnisse

- Patrick Derwanz (SV Titania Kruge) verschießt Strafstoß in der 19. Min.

- Rote Karte Christopher Stolle (SV Tornow) wegen Schiedsrichter-Beleidigung in der 90. Min.


 


 



 

 

 


 

 

 

10. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Rüdnitz/Lobetal II 2:3 (0:2)



Spielbericht

 

Am 10. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Rüdnitz/Lobetal II mit 2:3. Dabei bewies die Prüßing-Elf Moral und kämpfte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück in die Partie. Ein weiterer Gegentreffer in der Schlussphase der Begegnung besiegelte jedoch die unglückliche Kruger Niederlage.

 

Trotz großer Ambitionen begann die Partie für den SVT mit einem Nackenschlag. Bereits in der 6. Spielminute nutzten die Gäste eine Unachtsamkeit der Kruger Defensive zur 0:1 Führung. Nach dem die Titanen bei einem Rüdnitzer Angriffsversuch zu unentschlossen agierten und Hamel auf der rechten Außenbahn nicht entscheidend störten, bewies dieser viel Übersicht und traf per Distanzschuss ins Kruger Gehäuse. Dabei machte sich Hamel einen Stellungsfehler von Torhüter Gallert zu Nutze, der bei dem Gegentreffer nicht chancenlos zu sein schien. Auch nach dem Rückstand fanden die Hausherren nur schwer in die Partie, wobei man im Mittelfeld kaum Zugriff auf das gegnerische Offensivspiel bekam. Mit der Führung im Rücken schalteten allerdings auch die Gäste sichtlich einen Gang zurück und zeigten sich im weiteren Verlauf nicht mehr so zielstrebig. Folgerichtig hatte die Begegnung im ersten Spielabschnitt nur wenige Höhepunkte zu bieten. Als dann alle Beteiligten bereits auf den Halbzeitpfiff warteten, forcierten die Rüdnitzer nochmals ihre Angriffsbemühungen und bauten ihre Führung aus. Dabei profitierte man erneut vom schwachen Kruger Abwehrverhalten und markierte aus Nahdistanz das 0:2.

 

Auch direkt nach dem Seitenwechsel schien es zunächst nicht so, als ob sich die Prüßing-Elf noch berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen darf. Die Offensivaktionen der Gastgeber strahlten nur wenig Torgefahr aus und entwickelten keine wirkliche Durchschlagskraft. Auf der Gegenseite verwalteten die Rüdnitzer die Führung geschickt, wobei man immer wieder die Räume in der eigenen Defensive zustellte und die gegnerischen Angriffe somit früh im Keim erstickte. In der 63. Spielminute war es dann jedoch SVT-Stürmer Stegemann, der einen Diagonallball von Rau verwertete und den Spielstand auf 1:2 verkürzte. Die Titanen waren nun zurück im Spiel und traten in der Folge mit großem Selbstvertrauen auf. Die Kruger Elf setzte die Gästemannschaft jetzt dauerhaft unter Druck, wodurch man gleich mehrfach ins letzte Angriffsdrittel vorrückte und dort den Weg vor das gegnerische Tor fand. Nach 72 Spielminuten nutzten die Hausherren eine dieser Möglichkeiten und erzielten den Ausgleichstreffer zum 2:2. Dabei fand ein Eckball von Siewert in Libero Derwanz einen Abnehmer, der das Leder unhaltbar in die Maschen köpfte. Der SVT war nun drauf und dran die Partie komplett zu drehen. In der 75. Spielminute klatschte ein Kopfball von Petzold an den Querbalken, wodurch die Titanen die eigene Führung nur knapp verpassten. Mittlerweile liefen bereits die letzten Spielminuten und die Kruger versuchten das Unentschieden nun mit aller Macht über die Zeit zu retten. Doch allmählich musste man dem laufintensiven Spiel der zweiten Halbzeit deutlich Tribut zollen, sodass die Rüdnitzer in der Schlussphase wieder die Oberhand besaßen. In der 84. Spielminute war es dann abermals Hamel, der die Unentschlossenheit der SVT-Hintermannschaft ausnutzte und von der Strafraumgrenze zum 2:3 Endstand traf.

 

(Gekürzter Spielbericht aus Zeitgründen)






Aufstellung



Durchschnittsalter:  31,3 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Wirt <-> Belack, 68. Min. Riethling <-> Garreis

im Kader:  Weinknecht






Tore

0:1 Hamel (6. Min.), 0:2 Puttlitz (45. Min.), 1:2 Stegemann (63. Min.), 2:2 Derwanz (72. Min.), 2:3 Hamel (84. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  /

Rüdnitz/Lobetal:  Giesecke (Foulspiel), Gedenk (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

/


 





 

 


 

9. Spieltag: SV Rot-Weiß Werneuchen - SV Titania Kruge 4:2 (1:0)



Spielbericht

 

Am 9. Spieltag verlor die Kruger Männermannschaft ihr Auswärtsspiel beim SV Rot-Weiß Werneuchen mit 4:2. Auch wenn man den Titanen eine ansprechende Leistung bescheinigen konnte, reichte es für die Prüßing-Elf gegen den Aufstiegsfavoriten nicht zum Punktgewinn.

 

Als vor Saisonbeginn die Frage nach einem möglichen Staffelfavoriten in der 1. Kreisklasse Ost gestellt wurde, fiel ein Vereinsname besonders häufig. Der Name des SV Rot-Weiß Werneuchen. Nach dem die Rot-Weißen ihr Team im Jahr 2016 personell bedingt aus der Kreisoberliga zurückziehen mussten, startete man im Anschluss einen Neuanfang in der 2. Kreisklasse. Dort gelang den Randberlinern erwartungsgemäß der direkte Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse, wobei man in der kompletten Saison ohne Niederlage blieb. Auch in dieser Spielzeit gilt die Mannschaft von Trainer Thadewaldt nun als großer Favorit auf den Meistertitel. Somit war die Aufgabe für die Titanen bereits vor der kommenden Begegnung klar definiert. Der SVT wollte den Hausherren möglichst ein Bein stellen und die Heimreise nach Spielschluss mit etwas zählbarem im Gepäck antreten.

 

Bereits zu Beginn der Partie wurde deutlich, dass die Witterungsverhältnisse an diesem Tag durchaus Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen könnten. Der böige Wind bereitete sowohl den Krugern, als auch den Gastgebern in den ersten Spielminuten sichtlich Probleme, sodass beide Teams in der Anfangsphase darauf bedacht waren, keine Fehler in der eigenen Defensive zu verursachen. Folgerichtig blieb das Angriffsspiel beider Mannschaften zunächst auf der Strecke und Torraumszenen gerieten zur Mangelware. Nach dem die Anfangsviertelstunde absolviert war und man sich den äußeren Bedingungen allmählich angepasst hatte, waren es die Rot-Weißen, die im weiteren Verlauf zunehmend die Spielkontrolle übernahmen. Dabei suchten die Hausherren stets die Mittelfeldakteure Kiesewetter und Kuntze. Das Duo zog im Spielaufbau das Tempo an und versuchte Lücken in der gegnerischen Defensive zu reißen. Doch die Kruger Hintermannschaft um Libero Wirt, der den erkrankten Derwanz ersetzte, stand stabil und verrichtete bis dato eine hervorragende Defensivarbeit. In der Folge versuchten die Werneuchener den Offensivdruck über die Außenbahnen weiter zu erhöhen, um durch einen möglichen Führungstreffer noch mehr Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. Dabei leistete sich die Thadewaldt-Elf allerdings immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel, wodurch man die Titanen leichtfertig zu Kontersituationen einlud. Diese wussten die Gäste trotz starkem Gegenwind durchaus zu nutzen und fanden im Anschluss gleich mehrfach den Weg vor das gegnerische Tor. Dort zeigte man sich jedoch oftmals nicht zielstrebig genug, sodass sowohl Stegemann, als auch Rau gute Einschussmöglichkeiten vergaben und den möglichen Lucky Punch verpassten. Brachten sich die Hausherren auf der Gegenseite bis dato nur selten in eine finale Torabschlussposition, wurde das Angriffsspiel der Rot-Weißen im weiteren Verlauf immer zwingender. Die Heimelf entwickelte jetzt einen wesentlich größeren Zug zum Tor und brachte die Kruger Verteidigung mehr und mehr in Bedrängnis. Scheiterten Kiesewetter und Eckhardt zunächst in aussichtsreicher Position, war in der 45. Spielminute Winkelmann zur Stelle und markierte die überfällige 1:0 Führung für sein Team. Dabei nutzte er eine Vorlage von Eckhardt, der den Ball im Sechzehner geschickt abschirmte, und traf von der Strafraumgrenze ins linke untere Toreck. Mit diesem Spielstand ging es wenig später in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft von Trainer Prüßing mit viel Engagement und Einsatzwillen aus der Kabine. Es war deutlich zu erkennen, dass der SVT die Partie noch nicht abgeschenkt hatte und den Gegner nochmals unter Druck setzen wollte. Man attackierte die gegnerische Defensive nun früher und erhöhte das Tempo in der Vorwärtsbewegung. Dafür wurden die Gäste bereits in der 51. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Nach dem Stegemann ein Zuspiel von Schwarz nicht entscheidend kontrollieren konnte, landete das Leder bei Werneuchens Innenverteidiger Schmidt. Titanias Rau gab den Ball allerdings noch nicht verloren, setzte energisch nach und behauptete die Kugel im Zweikampf. Kruges Youngster lief im Anschluss aus halblinker Position auf das Tor von SV-Keeper Wolk zu. Im Sechzehner behielt Rau abermals die Nerven und schob den Ball ins lange Eck zum viel umjubelten 1:1 ein. Dieser Torerfolg gab dem Team um Spielführer Schwarz zusätzliches Selbstvertrauen. Folgerichtig kamen die Titanen nun zu ihrer stärksten Phase der Partie. Nach der Balleroberung schalteten die Kruger jetzt immer wieder schnell ins eigene Offensivspiel um und fanden im Nachgang Lücken in der Hintermannschaft der Gastgeber. Eine dieser Lücken nutzte man in der 55. Spielminute zum vermeintlichen 1:2. Dieses Mal schickte E. Papenfuß seinen Mitspieler Stegemann per Steilpass auf die Reise. Stegemann erkämpfte das Leder im gegnerischen Strafraum in gewohnter Manier und hob den Ball im Anschluss über Schlussmann Wolk hinweg ins Tor. Doch direkt nach dem die Kugel im Netz einschlug, ertönte der Pfiff von Schiedsrichter Maschke-Veit. Der Unparteiische wollte ein Foulspiel von Stegemann gesehen haben und entschied zur Verwunderung aller Beteiligten auf Freistoß für die Gastgeber. Eine Entscheidung, die für viel Diskussionsstoff sorgte. Anerkennen muss man, dass der Unparteiische diese Entscheidung nach Spielende sehr selbstkritisch sah, wenngleich das dem SVT natürlich auch keinen Treffer bringt. Die Kruger wollten nun mehr und richteten ihre Formation weiterhin offensiv aus, um weitere Fehler in der gegnerischen Verteidigung zu erwirken. Dieser Umstand birgte jedoch auch Gefahren, denn nach Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung ergaben sich auf der Gegenseite für die Rot-Weißen vermehrt Freiräume. Diese nutzten die Gastgeber durchaus clever und stellten dabei ihre fussballerischen Qualitäten immer wieder unter Beweis. Auf dem Kunstrasenplatz ließ man den Ball geschickt per Kurzpassspiel laufen und ging damit dem böigen Wind aus dem Weg. Konnte SVT-Keeper Gallert seine Elf zunächst noch vor einem Rückstand bewahren, nutzte Werneuchens Kapitän Kiesewetter in der 62. Spielminute eine gelungene Kombination und erzielte aus Nahdistanz das 2:1 für die Randberliner. Auch nach dem Gegentreffer blieb die taktische Ausrichtung auf Kruger Seite unverändert. Man ging weiterhin ein hohes Risiko und agierte sehr offensiv, um möglichst erneut den erhofften Ausgleich zu markieren. Zudem brachte man mit den Einwechslungen von Weinknecht und J. Papenfuß nochmals frische Kräfte in die Partie. Allerdings zeigten sich die Hausherren fortan sehr ballsicher, wobei man Ball und Gegner laufen ließ und stets für Gefahr vor dem Kruger Gehäuse sorgte. Folgerichtig stellte Werneuchen nach Doppelschlag von Kiesewetter und Bauer die Weichen auf Sieg und erhöhte auf 4:1, was gleichzeitig die Vorentscheidung in diesem Spiel bedeutete. Trotz des deutlichen Rückstandes ergab sich die Prüßing-Elf jedoch nicht und trat auch in der Schlussphase der Begegnung engagiert auf. In der 89. Spielminute konnte dann Petzold, der an diesem Tag eine starke Leistung abrief, ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und den Spielstand auf 4:2 verkürzen. Petzold verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern direkt ins lange Eck und stellte somit zeitgleich den Endstand her.

 





Aufstellung



Durchschnittsalter:  30,0 Jahre


Auswechslungen:  35. Min. Neumann <-> Franke, 66. Min. Kurz <-> Weinknecht, 78. Min. Schwarz <-> J. Papenfuß






Tore

1:0 Winkelmann (45. Min.), 1:1 Rau (51. Min.), 2:1 Kiesewetter (62. Min.), 3:1 Kiesewetter (78. Min.), 4:1 Bauer (80. Min.), 4:2 Petzold (89. Min.)



 


 

Schiedsrichter

Sebastian Maschke-Veit



Zuschauer

31



Gelbe Karten

Titania:  /

Werneuchen:  Ast (Unsportliches Verhalten), Schenk (Foulspiel)

 


Besondere Vorkommnisse

/



 

 

  






8. Spieltag: SV Titania Kruge - SpG Finow/Lichterfelde II 1:4 (1:2)



Spielbericht

 

Am 8. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde II mit 1:4. Dabei fehlte es der Prüßing-Elf in den entscheidenden Momenten an der nötigen Cleverness und auch das Glück war den Titanen an diesem Tag nicht hold.

 

Nach dem furiosen Auswärtssieg gegen den SV Blau-Weiß Ladeburg erwarteten die Titanen mit der Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde II nun den derzeitigen Ligaprimus zum Heimspiel. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation nahm die Mannschaft von Trainer Prüßing dabei erneut die Außenseiterrolle ein. Ein Umstand, der dem SVT erfahrungsgemäß eher zu Gute kommt. Zudem konnte man durch den jüngsten Erfolg zusätzliches Selbstvertrauen tanken und wiederum befreit aufspielen.

 

Das gelang den Hausherren in der Anfangsphase der Partie durchaus erfolgreich. In der Defensive standen die Titanen jederzeit kompakt, wobei man nach Ballverlusten immer wieder schnell die eigene Grundordnung fand und im Verbund verteidigte. Auch im Offensivspiel traten die Gastgeber mutig auf und schalteten nach der Balleroberung direkt ins eigene Angriffsspiel um, wo man jedoch nur vereinzelt zum Torabschluss kam. Dadurch machte man der Spielgemeinschaft, die unvermindert Lücken in der Kruger Hintermannschaft suchte, das Leben allerdings sichtlich schwer. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Angriffsaktionen der Gäste aber deutlich zwingender. In der 14. Spielminute konnten die Titanen einen dieser Angriffe nur durch ein Foulspiel im eigenen Sechzehner unterbinden. Folgerichtig zeigte Schiedsrichter Pissarius auf den Punkt und entschied auf Foulelfmeter für Finow/Lichterfelde. Rechtsaußen Silinsky legte sich die Kugel zurecht. Er durfte sich im Anschluss bei Glücksgöttin Fortuna bedanken, dass der nachfolgende Strafstoß den Weg ins Kruger Tor fand. Schließlich traf er mit seinem Schussversuch lediglich den Pfosten. Allerdings landete der Abpraller am Rücken von SVT-Keeper Plein, der das Leder im Nachgang zum 0:1 ins eigene Netz lenkte. Trotz des unglücklichen Rückstandes hatten die Hausherren die richtige Antwort parat und konnten bereits in der 18. Spielminute den Ausgleichstreffer markieren. Dabei trat Libero Derwanz einen Freistoß aus dem Halbfeld hoch vor das gegnerische Tor. Dort segelte die Kugel an Freund und Feind vorbei und landete letztendlich am langen Pfosten bei Titanias Stürmer Rau. Dieser ließ sich nicht lange bitten und vollendete aus Nahdistanz zum 1:1. Damit war der Spielstand wieder egalisiert und der SVT durfte sich wieder berechtigte Hoffnungen auf einen möglichen Punktgewinn machen. Euphorisiert vom schnellen Ausgleichstreffer, wollten die Titanen mehr und hatten in der 20. Spielminute sogar den Führungstreffer auf dem Fuß. Dabei erlief Wieland einen Klärungsversuch der gegnerischen Defensive. Im Anschluss versuchte er Wrobel, den Torhüter der Gäste, per Heber zu überwinden. Doch der Schlussmann präsentierte sich wachsam und bewahrte seine Mannschaft mit einer Flugeinlage vor dem drohenden Rückstand. Im weiteren Verlauf ebbte die Leidenschaft im Kruger Spiel jedoch deutlich ab. Infolgedessen rückte die Spielgemeinschaft vermehrt bis ins letzte Angriffsdrittel vor und brachte sich dort immer wieder in eine entscheidende Torabschlussposition. Eine dieser Einschussmöglichkeiten nutzte Delzer in der 27. Spielminute zum 1:2. Leider verletzte sich Kruges Torwart Plein in dieser Szene so schwer am Rücken, dass er das Feld im Anschluss verletzungsbedingt verlassen musste. Für ihn rückte abermals Weinknecht zwischen die Pfosten des Titania Tores. Auch bis zur Halbzeitpause blieben die Gäste spielbestimmend, wobei der SVT auf der Gegenseite fortan viel zu wenig Gegenwehr leistete und die Spielgemeinschaft in der Offensive nach Belieben kombinieren konnte. Lediglich Keeper Weinknecht war es zu verdanken, dass es bis zum Pausenpfiff beim knappen Spielstand von 1:2 blieb.


Trotz der schwachen Schlussphase im ersten Durchgang ging der SVT mit großen Ambitionen in die zweite Halbzeit und wollte nach Spielende zwingend etwas zählbares in den eigenen Händen halten. Diese Hoffnungen mussten die Kruger allerdings bereits kurz nach dem Seitenwechsel begraben. Mit zwei schnellen Treffern durch Niemann und Beierlein stellte die Spielgemeinschaft die Weichen frühzeitig auf Sieg, agierte bei den Torerfolgen extrem clever und erhöhte auf 1:4. Gegenüber zeigten sich die Titanen zweimal unachtsam, wofür man bitterböse bestraft wurde. Auch wenn ein möglicher Punktgewinn für den SVT mittlerweile in weite Ferne gerückt war, wollten sich die Gastgeber noch nicht vollends geschlagen geben. Siewert, der für E. Papenfuß ins defensive Mittelfeld rückte, sollte dem Kruger Spiel nochmal neues Leben einhauchen. Doch beiden Mannschaften gelang in der Folgezeit nur noch wenig produktives, sodass Torraumszenen absolute Mangelware blieben. Leider passte sich auch Schiedsrichter Pissarius dem Geschehen auf dem Spielfeld an und traf im weiteren Verlauf auf beiden Seiten einige absolut unverständliche Entscheidungen, wodurch sich die Stimmung nochmals aufheizte. In der 60. Spielminute äußerte Titanias Spielmacher Groh sein Unverständnis über die Fehlentscheidungen wohl etwas zu energisch. Der Unparteiische wertete das als Tätlichkeit und verwies Groh mit der roten Karte des Feldes. Ein Platzverweis, der den Hausherren in den kommenden Wochen noch teuer zu stehen kommen könnte. Schließlich zählt Groh zu den tragenden Säulen im Team von Trainer Prüßing. Auch in der verbleibenden Spielzeit geschah dann nur noch wenig nennenswertes, was sicher auch dem deutlichen Spielstand geschuldet war. Auf Kruger Seite zog man mit der Einwechslung von Stiffel die letzte Wechseloption. Er ersetzte Spielführer Schwarz. In den Schlussminuten besaß die Heimelf durchaus gute Gelegenheiten, um das Ergebnis nochmals zu verkürzen. Doch sowohl Derwanz, als auch Wieland vergaben in aussichtsreicher Position, sodass es bis zum Schlusspfiff beim 1:4 für die Spielgemeinschaft Finow/Lichterfelde blieb.



 

 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  34. Min. Plein <-> Weinknecht, 54. Min. E. Papenfuß <-> Siewert, 70. Min. Schwarz <-> Stiffel

im Kader:  Wirt






Tore

0:1 Silinsky (Foulelfmeter, 14. Min.), 1:1 Rau (18. Min.), 1:2 Delzer (27. Min.), 1:3 Niemann (49. Min.), 1:4 Beierlein (56. Min.)






Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten)

Finow/Lichterfelde:  Niemann (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Rote Karte Thomas Groh (SV Titania Kruge, 60. Min.)

 


 

 

 



 

 

 

7. Spieltag: SV Blau-Weiß Ladeburg - SV Titania Kruge 4:5 (2:1)



Spielbericht

 

Am 7. Spieltag bezwang die Kruger Männermannschaft den SV Blau-Weiß Ladeburg im Auswärtsspiel mit 5:4. Neben zahlreichen Treffern, hatte die Partie insbesondere eine spektakuläre Schlussphase zu bieten, in der sich die Ereignisse letztendlich überschlugen.

 

Nach einem, aufgrund der ausgetragenen Pokalrunde, spielfreien Wochenende stand für die Prüßing-Elf die schwere Auswärtsbegegnung beim SV Blau-Weiß Ladeburg an. Die Gastgeber gingen mit großen Vorschusslorbeeren in die Saison. Schließlich verstärkte man sich in der Sommerpause mit namhaften Spielern des BSV Rot-Weiß Schönow, wobei diese allesamt Kreisoberliga Erfahrung aufweisen können. Dementsprechend gedämpft war die Erwartungshaltung auf Kruger Seite vor dem Spiel. Dennoch wollte man den Blau-Weißen nicht kampflos das Feld überlassen und so stimmten sich die Titanen zuvor noch mit einem gemeinsamen Mannschaftstag auf die Partie ein. Dabei sollte auch dieses Mal wieder der Teamgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit gestärkt werden.

 

Teamgeist allein bringt jedoch keine Punkte. Das wurde bereits in der Anfangsphase der Begegnung deutlich, denn auf dem Platz waren es von Beginn an die Hausherren, die fussballerisch die Oberhand besaßen und das Spielgeschehen kontrollierten. Immer wieder rückte die Mannschaft von Trainer Burkert über die Außenbahnen in die gegnerische Spielhälfte vor und setzte dort die Titania Defensive unvermindert unter Druck. Gegenüber bekam der SVT zunächst keinerlei Zugriff auf das blau-weiße Angriffsspiel und wurde stellenweise von den Ladeburger Offensivakteuren vorgeführt. Folgerichtig erzielten die Gastgeber bereits in der 7. Spielminute den frühen Führungstreffer zum 1:0. Dabei überbrückte die Heimelf das Mittelfeld mit einem langen Ball aus der Defensive. Dieser konnte von Spielmacher Lutze erlaufen werden. Seine abschließende Hereingabe fand in Herrfurth einen Abnehmer, der die Kugel über SVT-Keeper Gallert hinweg ins Tor hob. Auch im weiteren Verlauf blieben die Hausherren spielbestimmend und unterstrichen somit nochmals ihre Favoritenrolle. Unermüdlich kurbelten die Ladeburger das eigene Offensivspiel an, wobei man sich nahezu im Minutentakt Chancen erspielte. Lediglich der gegnerischen Abschlussschwäche und dem aufmerksamen Schlussmann Gallert war es zu verdanken, dass die Titanen nicht schon frühzeitig einem höheren Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach 25 Spielminuten gelang es den Krugern allmählich, sich vom Angriffsdruck der Gastgeber zu lösen und sich ebenfalls erste Tormöglichkeiten zu erspielen. Doch auch die Chancenverwertung des SVT musste zu diesem Zeitpunkt als mangelhaft bezeichnet werden, denn sowohl J. Papenfuß, als auch Stegemann vergaben beste Gelegenheiten, um den Ausgleichstreffer zu markieren. Allerdings traten die Gäste in der Folge deutlich mutiger und aggressiver auf, wodurch man in der 31. Spielminute mit dem Torerfolg zum 1:1 belohnt wurde. Dabei behauptete Groh das Leder nach einem Zweikampf im Mittelfeld und legte den Ball direkt in den Lauf von Neumann. Dieser enteilte anschließend der kompletten Ladeburger Verteidigung und traf aus Nahdistanz ins linke untere Toreck. Die Kruger Freude über den Ausgleich währte jedoch nur kurz, denn bereits in der 35. Spielminute konnten die Blau-Weißen den alten Torabstand wieder herstellen. Dabei war es wieder das agile Duo Lutze und Noack, dass die Kruger Hintermannschaft in arge Bedrängnis brachte. Als SVT-Libero Derwanz im eigenen Strafraum versuchte den vorangegangenen Fehler seiner Vorderleute auszubügeln und die Situation in höchster Not zu klären, fädelte Noack geschickt ein und kam zu Fall. Der Unparteiische Conrad zeigte auf den Punkt und gab den durchaus fragwürdigen Strafstoß. Der Ex-Schönower Knoll legte sich den Ball zurecht und verwandelte den Elfmeter sicher zum 2:1. Mit diesem Spielstand ging es wenig später für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel vollzogen die Titanen ihren ersten Spielerwechsel. Für Schwarz rückte E. Papenfuß fortan ins defensive Mittelfeld. Die Kruger wollten im zweiten Spielabschnitt zwingend nochmal zum Gegenschlag ausholen, um die Heimreise zumindest nicht mit leeren Händen antreten zu müssen. Dabei durfte man allerdings nicht blind anrennen, da die Offensivaktionen der Gastgeber jederzeit Gefahren birgten. Direkt nach Wiederanpfiff war es dann abermals SVT-Keeper Gallert, der in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Als sich Ladeburgs Knoll aus 20 Metern ein Herz fasste, war Kruges Schlussmann erneut zur Stelle und lenkte den Torschuss im letzten Moment um den Pfosten. Scheinbar ein Weckruf zum richtigen Zeitpunkt, denn in der Folgezeit kamen die Gäste zu ihrer stärksten Phase. Der Spielaufbau der Prüßing-Elf gestaltete sich nun wesentlich ballsicherer. Zudem agierte man im Angriffsspiel jetzt deutlich zielstrebiger, sodass man immer wieder die sich bietenden Freiräume im Mittelfeld nutzte und vermehrt den Weg vor das Tor der Hausherren fand. Ertrag dessen war der Torerfolg zum 2:2. Nach dem J. Papenfuß auf der rechten Außenbahn freigespielt wurde, behielt er die Übersicht und legte den Ball quer ins Zentrum zu Stegemann. Kruges Stürmer zeigte sich im Anschluss nervenstark und schob überlegt zum erneuten Ausgleich ein. Auch danach gelang es den Titanen, den eigenen Angriffsdruck aufrecht zu erhalten. Auf der Gegenseite wurde das Defensivverhalten der Ladeburger nun immer nachlässiger, sodass der SVT das Spiel letztendlich sogar drehen konnte und den wichtigen Treffer zum 2:3 erzielte. Dabei tankte sich Kurz bis in den gegnerischen Sechzehner durch. Über Umwege landete das Leder schließlich im Zentrum bei Groh, der von seinen Gegenspielern komplett außer Acht gelassen wurde. Auch Groh präsentierte sich vor dem Tor der Heimelf eiskalt und netzte ebenfalls aus Nahdistanz ein. Riesen Jubel bei den Titanen ! Trotz seines Torerfolges musste Groh das Spielfeld direkt danach vorzeitig verlassen, da er nach mehrmaliger Ermahnung des Unparteiischen kurz vor einem Platzverweis stand und man für die verbleibende Spielzeit nicht in Unterzahl agieren wollte. Trainer Prüßing sah sich somit zum Handeln gezwungen und brachte mit Weinknecht einen weiteren Ersatzspieler in die Partie. Die Gäste versuchten die knappe Führung in der Folge mit aller Macht zu verteidigen, wobei Torhüter Gallert mehr und mehr zum Mann des Tages avancierte. Gleich mehrfach parierte er die Schussversuche der gegnerischen Offensivakteure und hielt die Führung für sein Team fest. In der 75. Spielminute setzten die Titanen wiederum einen ihrer wenigen offensiven Nadelstiche und rückten nach einer Kontersituation in die Spielhälfte der Blau-Weißen vor. Dort behauptete Stegemann die Kugel auf dem rechten Flügel und legte den Ball an der Strafraumgrenze auf Neumann ab. Dieser konnte von der Ladeburger Hintermannschaft erneut nicht gestoppt werden. Auch im Eins-gegen-Eins Duell mit Torwart Tietz blieb Neumann Sieger und markierte abschließend den Treffer zum 2:4. Der Kruger Auswärtssieg schien nun zum Greifen nah zu sein. Allerdings gaben sich die Hausherren längst noch nicht geschlagen. Es lief die 79. Spielminute als Stürmer Knoll vor dem SVT-Tor auftauchte und seine ganze Stärke unter Beweis stellte. Dieses Mal ließ er Keeper Gallert keine Abwehrchance. Sein Torschuss landete im linken unteren Toreck, wodurch Knoll den Spielstand nochmals auf 3:4 verkürzte. Damit war die heiße Schlussphase endgültig eingeläutet. Die Titanen reagierten mit einer weiteren Auswechslung. Für die verbleibende Spielzeit wurde Kurz durch Stiffel ersetzt. Die Gäste mussten dem temporeichen Spiel jetzt offensichtlich Tribut zollen, denn die Mannschaft von Trainer Prüßing fand in den Schlussminuten nur noch selten den Weg aus der eigenen Spielhälfte. Geschlossen warf man sich auf Kruger Seite in die Zweikämpfe, wobei man leidenschaftlich um jeden Ball kämpfte. Stürmer Stegemann tat das in der 87. Spielminute leider etwas zu intensiv. Nach dem er bereits in der ersten Halbzeit für ein Foulspiel die gelbe Karte gesehen hatte, verwies ihn Schiedsrichter Conrad nach einem weiteren Foul an Ladeburgs Dziemballa des Feldes, sodass die Titanen die eigene Führung nun in Unterzahl über die Zeit bringen mussten. Die Anspannung bei der Gästemannschaft war jetzt förmlich greifbar. Jeder gewonnene Zweikampf wurde mittlerweile wie ein Torerfolg gefeiert. Es lief bereits die zweite Minute der Nachspielzeit, als sich die Gastgeber ein letztes Mal um den Ausgleichstreffer bemühten. Dabei konnte der SVT eine Situation im eigenen Strafraum nicht entscheidend klären. Letztendlich landete der Ball an der Strafraumgrenze bei Dziemballa, der einfach mal draufhielt und die Kugel in den linken oberen Torwinkel zum 4:4 setzte. Schockstarre und Entsetzen im Kruger Lager. Damit schien das Unentschieden besiegelt und ein Kruger Erfolg Geschichte zu sein. Doch entgegen aller Erwartungen trieb Neumann das Leder nach dem Anstoß nochmals in die gegnerische Spielhälfte. Abschließend flankte er den Ball aus dem Halbfeld vor das gegnerische Tor, wo Rau am langen Pfosten goldrichtig stand und zum 4:5 Siegtreffer einköpfte. Im Anschluss spielten sich turbulente Szenen ab, wobei die Freude beim SVT natürlich ins Unermessliche stieg. Danach beendete der Unparteiische Conrad endlich diese verrückte Begegnung und die Titanen durften den ersten Auswärtssieg der Saison feiern.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  28,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Schwarz <-> E. Papenfuß, 61. Min. Groh <-> Weinknecht, 78. Min. Kurz <-> Stiffel

im Kader:  Plein, Wirt






Tore

1:0 Herrfurth (7. Min.), 1:1 Neumann (31. Min.), 2:1 Knoll (Foulelfmeter, 35. Min.), 2:2 Stegemann (55. Min.), 2:3 Groh (59. Min.), 2:4 Neumann (75. Min.), 3:4 Knoll (79. Min.), 4:4 Dziemballa (90+2. Min.), 4:5 Rau (90+3. Min.)






Schiedsrichter

Tim Conrad



Zuschauer

38



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Foulspiel), Rau (Foulspiel)

Ladeburg:  Rzeczinski (Foulspiel), Dziemballa (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

Gelb-Rote Karte Marcel Stegemann (SV Titania Kruge, 87. Min.) wegen wiederholtem Foulspiel



 





 

 

 

6. Spieltag: SV Titania Kruge - OSV Eberswalde 1:4 (0:3)



Spielbericht

 

Am 6. Spieltag hatte die Kruger Männermannschaft gegen den OSV Eberswalde das Nachsehen und unterlag mit 1:4. Dabei fand die Prüßing-Elf erst in der zweiten Halbzeit in die Partie und konnte die schwache Leistung des ersten Durchganges letztendlich nicht mehr wettmachen.

 

Vor der Begegnung gegen den OSV Eberswalde mussten sich die Titanen die Charakterfrage stellen. Wird man nach den jüngsten Erfolgserlebnissen einen Gang zurückschalten und sich auf dem Geleisteten ausruhen oder wird man auch das Spiel gegen die Ostender mit viel Engagement und Leistungsbereitschaft angehen ?

 

Die Hausherren schienen bereits in den ersten Spielminuten eine Antwort auf diese Frage zu liefern, denn der SVT schaffte es in der Anfangsphase keineswegs an die letzten Auftritte anzuknüpfen. Dem Kruger Spiel mangelte es ganz offensichtlich an Willenskraft und Einsatzbereitschaft. Zudem gelang es der Mannschaft um Spielführer Schwarz zu keinem Zeitpunkt, eine defensive Grundordnung herzustellen, sodass die Gäste das Spielgeschehen nach Belieben kontrollierten und sich nahezu im Minutentakt Chancen erspielten. Folgerichtig markierte der OSV in der 11. Spielminute den frühen Führungstreffer zum 0:1. Bei einem weiten Einwurf in den Kruger Strafraum fehlte den Titanen erneut die Zuordnung. Libero Derwanz versuchte den Fehler seiner Vorderleute in höchster Not zu bereinigen und erzwang im Zentrum einen Pressschlag mit seinem Gegenspieler. Der nachfolgende Abpraller landete schließlich an der Strafraumgrenze bei Eberswaldes Pubanz, der die Kugel im Anschluss mit einem wuchtigen Schuss in die Maschen beförderte und Torhüter Plein keine Abwehrchance ließ. Bei den Gastgebern hoffte man, dass dieser Gegentreffer der notwendige Weckruf war, doch die Kruger präsentierten sich auch im weiteren Verlauf vollkommen lethargisch und mutlos. Somit konnten die Ostender der Partie weiterhin ihren Stempel aufdrücken und den eigenen druckvollen Offensivfussball ungefährdet fortsetzen. Dabei tauchten die Angreifer der Gäste immer wieder vor dem gegnerischen Gehäuse auf und besaßen gleich mehrfach die Gelegenheit, einen weiteren Treffer zu erzielen. Lediglich im Torabschluss wies die Elf von Trainer Rauch bis dato große Schwächen auf, sodass die knappe Führung vorerst weiterhin Bestand hatte. In der 20. Spielminute fanden dann schließlich auch die Titanen erstmals den Weg vor das gegnerische Tor. Doch Stegemann scheiterte nach Vorarbeit von Schwarz freistehend an Gästekeeper Falz und vergab, die sich bietende Tormöglichkeit, kläglich. Besser machte es dagegen der OSV, der seine Überlegenheit in der 25. Spielminute wiederum nutzte und auf 0:2 erhöhte. Dabei fand ein Diagonalball von Huwe den agilen Tokaji. Dieser enteilte im Anschluss der kompletten Kruger Defensive und traf abschließend aus Nahdistanz ins linke untere Toreck. Auf Kruger Seite mussten nun Veränderungen her. Mit den Einwechslungen vom angeschlagenen Neumann und L. Wieland für Riethling und Franke sollte fortan endlich ein Ruck durch die Titania Elf gehen. Doch auch darauf hoffte man zunächst vergebens. Zwar gelang es dem SVT, sich in der Folge ein wenig vom gegnerischen Angriffsdruck zu lösen und den eigenen Spielaufbau ballsicherer zu gestalten, aber wirklich zwingend war das am Ende nicht. Als dann bereits alle Beteiligten mit dem Halbzeitpfiff rechneten, machten sich die Gäste nochmals eine Standardsituation zu Nutze und trafen mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 0:3.

 

Erneut waren auf Kruger Seite während der Halbzeitpause klare Worte nötig, um das schwache Auftreten im ersten Spielabschnitt deutlich zu analysieren. Diese schienen auch ihre Wirkung zu erzielen, denn nach dem Seitenwechsel zeigte die Prüßing-Elf ein komplett anderes Gesicht. Die Titanen präsentierten sich nun endlich voller Engagement und mit breiter Brust, so wie man es in einem Heimspiel erwartet. Für diese Leistungssteigerung wurde man bereits in der 49. Spielminute mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 belohnt. Nach dem die OSV-Hintermannschaft eine Kruger Offensivaktion lediglich per Befreiungsschlag klären konnte, leitete Titanias Neumann mit einem Kopfball an der Mittellinie einen erneuten Kruger Angriff ein. Neumann köpfte den Ball zu Spielmacher Groh, der das Leder direkt in den Lauf von Rau legte. Rau suchte im Anschluss den sofortigen Torabschluss und setzte seinen Torschuss kraftvoll unter die Querlatte ins gegnerische Tor. Der SVT schöpfte in der Folge wieder Hoffnung und bäumte sich jetzt noch einmal auf. Während die Gäste scheinbar noch nicht zurück auf dem Platz waren, trugen die Hausherren unvermindert ihre Angriffe vor. Doch beim letztlich entscheidenden Abschluss agierte man oftmals zu ungenau, sodass es den Gastgebern vorerst nicht gelang, den Spielstand weiter zu verkürzen. In der 60. Spielminute sorgte dann eine Schiedsrichterentscheidung für großen Unmut bei den Krugern und minutenlange Diskussionen mit dem Unparteiischen. Zudem lieferte diese Szene auch nach Spielende noch reichlich Gesprächsstoff. Bei einem hohen Flankenball des SVT in den Eberswalder Sechzehner gingen sowohl Torhüter Falz, als auch OSV-Verteidiger Brandt zum Ball. Dabei kollidierten beide Akteure miteinander, wodurch Schlussmann Falz die Kugel aus den Händen rutschte. Nutznießer war Titanias Stürmer Stegemann, der prompt zur Stelle war und den Ball ins Zentrum auf Wieland querlegte. Doch bevor Wieland das Leder ins verwaiste Gehäuse schieben konnte, ertönte plötzlich und zur Verwunderung aller Beteiligten ein Pfiff vom Unparteiischen Blum. Er entschied auf Schiedsrichterball, da er der Meinung war, dass er das Wohl der verletzten Spieler schützen müsse, die nach dem internen Zweikampf am Boden lagen. Prinzipiell richtig, aber nicht drei Sekunden bevor eine Mannschaft einen Treffer erzielt. Eine fatale Fehlentscheidung, die einen weiteren Kruger Torerfolg verhinderte. Für die beiden OSV-Spieler ging es im Übrigen im Anschluss nach kurzer Behandlungspause weiter. Während die Hausherren immer noch mit der Schiedsrichterentscheidung haderten, markierten die Gäste im direkten Gegenzug den spielentscheidenden Treffer zum 1:4. Dabei konnte Jahnke einen weiten Abschlag seines Torhüters erlaufen und den Ball aus spitzem Winkel über SVT-Keeper Plein hinweg ins Tor heben. In der verbleibenden Spielzeit geschah dann nur noch wenig nennenswertes. Die Eberswalder taten nur noch das nötigste und die Titanen liefen zwar unermüdlich an, konnten den Ball aber letztendlich nicht mehr im gegnerischen Kasten unterbringen, sodass es am Ende beim verdienten 4:1 Auswärtserfolg für den OSV blieb.






Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  29,6 Jahre

 

Auswechslungen:  33. Min. Riethling <-> Neumann, 39. Min. Franke <-> L. Wieland, 86. Min. Kurz <-> Wirt

im Kader:  Weinknecht






Tore

0:1 Pubanz (11. Min.), 0:2 Tokaji (25. Min.), 0:3 K. Brandt (45. Min.), 1:3 Rau (49. Min.), 1:4 Jahnke (61. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

30


 

Gelbe Karten

Titania:  L. Wieland (Foulspiel)

OSV:  Schanz (Foulspiel), Ostermann (Foulspiel), Tokaji (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/



 

 

 




 

 

5. Spieltag: FSV Basdorf - SV Titania Kruge 2:2 (2:1)



Spielbericht

 

Am 5. Spieltag konnte die Kruger Männermannschaft im Auswärtsspiel beim Kreisliga Absteiger FSV Basdorf ein 2:2 Unentschieden erringen. Dabei ließen sich die Titanen auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht beirren und konnten kurz vor Spielende schließlich den viel umjubelten Ausgleich erzielen.

 

Das die Erleichterung auf Kruger Seite nach dem ersten Saisonsieg gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde III groß war, war offensichtlich. Nach drei erfolglosen Partien konnte man endlich die ersten Punkte auf der Habenseite verbuchen. Dabei trat die Mannschaft sehr geschlossen auf. Zudem wusste man stellenweise auch fussballerisch zu überzeugen, sodass eine Steigerung gegenüber den vorherigen Begegnungen deutlich erkennbar war. Dementsprechend befreit konnte man im kommenden Auswärtsspiel gegen den FSV Basdorf aufspielen.

Die blau-weißen Gastgeber, die nach dem Abstieg in der vergangenen Saison den Gang von der Kreisliga in die 1. Kreisklasse antreten mussten, gelten als enorm heimstark. Diesen Fakt konnte das Team von Trainer Steinhagen in den bisherigen zwei Saisonheimspielen nochmals unterstreichen, denn mit dem Friedrichswalder SV und dem Eberswalder SC konnte man gleich zwei Schwergewichte der Liga auf eigenem Platz bezwingen.

 

Auch wenn der FSV in diesem Spiel eindeutig die Favoritenrolle einnahm, war es die Prüßing-Elf, die nach dem Anpfiff zunächst besser in die Partie fand. Dabei boten sich den Gästen in der Anfangsphase gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten, um den frühen Führungstreffer zu erzielen. Doch sowohl Neumann, als auch Rau scheiterten in aussichtsreicher Position am Basdorfer Schlussmann Brose. Allerdings trauerte der SVT den vergebenen Gelegenheiten nicht lange nach und hielt den Angriffsdruck auch in der Folgezeit hoch. Lohn dafür war der Torerfolg zum 0:1 in der 11. Spielminute. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld setzte Spielmacher Groh seinen Mitspieler Rau mit einem feinen Pass gekonnt in Szene. Rau behielt vor dem gegnerischen Tor die Nerven und schob aus Nahdistanz überlegt zur Kruger Führung ein. Ein starker Spielzug der beiden Offensivakteure. Die Freude der Gäste währte jedoch nur kurz, denn bereits in der 13. Spielminute konnten die Hausherren prompt den Ausgleich markieren. Dabei machten sich die Basdorfer eine Standardsituation zu Nutze. Einen Freistoß aus 25 Metern brachte FSV-Verteidiger Ahrendt direkt auf das Kruger Gehäuse, wobei der Ball entscheidend von Titanias Groh abgefälscht wurde. Auch Torhüter Plein, dem das Leder im Anschluss durch die Hände rutschte, konnte das Gegentor zum 1:1 letztendlich nicht mehr verhindern. Dieser Treffer schien den Gastgebern als Weckruf zu dienen. Wirkte das Basdorfer Offensivspiel bis dato wenig ideenreich, trat der FSV im weiteren Verlauf wesentlich aggressiver und zielstrebiger auf. Folgerichtig rückte die Heimmannschaft nun vermehrt bis ins letzte Angriffsdrittel vor und brachte sich dort immer wieder in eine entscheidende Torabschlussposition. Zwar strahlten die Schussversuche der Hausherren am Ende oftmals nur wenig Gefahr aus, dennoch wurde dadurch deutlich, dass die Mannschaft um Kapitän Schmelzer mittlerweile eindeutig das Spielgeschehen bestimmte. Auf der Gegenseite hatte der Ausgleichstreffer den Titanen scheinbar das Genick gebrochen. Die Gäste fanden jetzt kaum noch in die Zweikämpfe, sodass man dem FSV in der Folge lediglich Geleitschutz bot und ein weiterer Gegentreffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Dieser Verdacht sollte sich schließlich bestätigen. In der 39. Spielminute sorgte erneut eine Standardsituation für den Basdorfer Führungstreffer. Dabei trat Routinier Teske einen ruhenden Ball aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, wo sein Sturmpartner Mieck freistehend zum 2:1 einköpfte und für großen Jubel auf Seiten der Gastgeber sorgte. Auch wenn dieser Treffer kurz vor der Halbzeitpause ein weiterer Rückschlag für die Prüßing-Elf war, bäumte man sich noch einmal auf und so sollte die letzte Chance des ersten Durchganges den Titanen vorbehalten bleiben. Erneut setzte der agile Neumann, der an diesem Tag wieder eine enorme Laufarbeit leistete, zu einem Dribbling an. Als die Kruger bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, strich sein abschließender Torschuss nur denkbar knapp am linken Pfosten vorbei. Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 2:1 für die Heimelf den Gang in die Halbzeitpause an.

 

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie zunehmend zerfahrener. Dabei führten Foulspiele und Schiedsrichterdiskussionen immer wieder zu Spielunterbrechungen, wodurch kaum ein wirklicher Spielfluss zu Stande kam. Es dauerte eine ganze Weile bis der Fussball wieder in den Blickpunkt des Geschehens rückte. Während sich die Kruger sichtlich schwer taten im Spielaufbau Ideen zu entwickeln, setzten die Gastgeber gegenüber immer wieder offensive Nadelstiche und brachten die Hintermannschaft des SVT dabei gleich mehrfach in Bedrängnis. Die Gäste konnten sich durchaus glücklich schätzen, dass die Basdorfer zu leichtfertig mit ihren Torgelegenheiten umgingen und es verpassten, mit einem weiteren Torerfolg für die mögliche Vorentscheidung in diesem Spiel zu sorgen. Dennoch mussten die Titanen in der 60. Spielminute eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen. Abwehrakteur Derwanz, der bereits in der Halbzeitpause über Schmerzen im Sprunggelenk klagte, musste das Spielfeld frühzeitig verletzungsbedingt verlassen. Für ihn kam Kurz, der somit seine ersten Einsatzminuten in dieser Saison absolvierte, in die Partie. Die Rolle des Liberos wurde nun von Groh bekleidet. Er gab seine Spielmacherposition auf und schob sich für die verbleibende Spielzeit in die Verteidigung zurück. Zudem wollte man mit der Einwechslung von E. Papenfuß für Riethling nochmals frische Kräfte mobilisieren. Trotz aller Mühen gelang dem SVT im Spiel nach vorn jedoch weiterhin nur wenig. Außerdem musste man in der eigenen Defensive jederzeit Obacht geben, dass man nicht in einen womöglich spielentscheidenden Konter läuft. Schließlich strahlten die Angriffsaktionen der Basdorfer stets viel Gefahr aus. Doch mit viel Einsatzwillen und großer Leidenschaft konnten die Titanen verhindern, dass die Heimelf ihre Führung weiter ausbaut. Allerdings war klar, dass wenn die Kruger an diesem Tag noch etwas zählbares mitnehmen wollten, mussten sie selbst noch einmal aktiv werden und einen weiteren Treffer erzielen. In der Folge richtete SVT-Trainer Prüßing seine Formation deutlich offensiver aus. Nach der taktischen Umstellung rückte J. Papenfuß als dritter Angreifer ins Sturmzentrum vor. Damit setzten die Kruger alles auf eine Karte, wofür man in der 85. Spielminute schließlich belohnt wurde. Nach der Balleroberung im Mittelfeld schalteten die Gäste schnell um und leiteten den direkten Gegenangriff ein. Der abschließende Diagonalball von Franke landete an der gegnerischen Strafraumgrenze beim aufgerückten Rau. Bevor dieser den Ball erreichen konnte, war allerdings FSV-Keeper Brose zur Stelle und schien die Situation per Fußabwehr zu bereinigen. Doch sein Klärungsversuch landete genau vor den Füßen von J. Papenfuß, der im Anschluss viel Übersicht bewies. Nach der Ballannahme hob Papenfuß die Kugel aus 20 Metern gefühlvoll über alle Gegenspieler hinweg ins Tor und bescherte seinem Team somit den wichtigen Ausgleichstreffer. Großer Jubel beim SVT und seinem Anhang ! Die Titanen wollten das Unentschieden nun zwingend über die Zeit retten. Dabei sollte in der Schlussphase auch Weinknecht helfen, der anschließend für Schwarz in die Partie kam. In den letzten Spielminuten entwickelte sich dann eine wahre Abwehrschlacht, wobei die Basdorfer jetzt alles nach vorn warfen und mit der Brechstange agierten. Allerdings fand man im Kruger Schlussmann Plein seinen Meister. Er parierte gleich mehrere Torabschlüsse der Gastgeber und hielt am Ende das Unentschieden für seine Elf fest.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  55. Min. Derwanz <-> Kurz, 64. Min. Riethling <-> E. Papenfuß, 88. Min. Schwarz <-> Weinknecht

im Kader:  Wirt






Tore

0:1 Rau (11. Min.), 1:1 Ahrendt (13. Min.), 2:1 Mieck (39. Min.), 2:2 J. Papenfuß (85. Min.)






Schiedsrichter

Dieter Blum



Zuschauer

45


 

Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten), Rau (Unsportliches Verhalten)

Basdorf:  Burs (Foulspiel), Stenzel (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

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4. Spieltag: SV Titania Kruge - SV Grün-Weiß Ahrensfelde III 1:0 (0:0)



Spielbericht

 

Am 4. Spieltag setzte sich die Kruger Männermannschaft mit 1:0 gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde III durch und verbuchte somit zeitgleich den ersten Saisonsieg. Dabei machte die Prüßing-Elf aus der Personalnot eine Tugend und überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei Verteidiger Petzold am Ende zum Matchwinner avancierte.


Mit der 8:0 Auswärtsniederlage bei der SG Einheit Zepernick II in der Vorwoche war der Fehlstart des SVT endgültig perfekt. Null Punkte und ein katastrophales Torverhältnis sind das Ergebnis der schwachen Kruger Spiele zu Saisonbeginn. Dabei versagten die Titanen allerdings nicht nur in fussballerischer Hinsicht. Mittlerweile ließ auch das eigene Engagement und die Disziplin zu wünschen übrig, sodass vor dem Ahrensfelde-Spiel nochmals eine klare Ansprache von Nöten war, um eine Wiederholung solcher Auftritte zwingend zu vermeiden.

Der erste Kruger Saisonerfolg schien jedoch auch gegen die Randberliner nur schwer umsetzbar zu sein. Schließlich standen Trainer Prüßing vor der Partie lediglich 11 einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Dabei musste man mit Plein, Müller und Gallert unter anderem auf alle drei etatmäßigen Torhüter verzichten, sodass abermals Weinknecht zwischen die Pfosten des SVT-Tores rückte und für sein Team in die Bresche sprang.


Doch bereits in der Anfangsphase der Begegnung war zu erkennen, dass die Titanen an diesem Tag, trotz der vorhandenen Personalprobleme, um Wiedergutmachung bemüht waren. Die Mannschaft um Spielführer Schwarz ging von Beginn an mit viel Herzblut zu Werke und wusste dabei vor allem durch ein engagiertes Zweikampfverhalten zu überzeugen. Gegenüber taten sich die Gäste sichtlich schwer ins Spiel zu finden, sodass die Elf von Coach Greth kaum Nutzen aus dem eigenen hohen Ballbesitzanteil ziehen konnte und nur selten Lücken in der gegnerischen Defensive fand. Zudem leistete man sich auf Ahrensfelder Seite immer wieder Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die wiederum zu leichtfertigen Ballverlusten führten. Die sich bietenden Kontermöglichkeiten konnten von den Hausherren jedoch auf der Gegenseite nicht genutzt werden, da man bei den Tempogegenstößen oftmals zu übereifrig agierte und es verpasste, seine Stürmer entscheidend in Szene zu setzen. Somit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld und die Partie gestaltete sich bis dato weitesgehend ereignisarm. Nach 25 Spielminuten breiteten sich dann die ersten Sorgenfalten bei den Krugern aus. Bei einem Kopfballduell zwischen SVT-Spieler Wirt und Ahrensfeldes Dobslaff verletzte sich Titanias Routinier am Rücken. Die Verletzung zwang ihn dazu, das Spielfeld vorerst zu verlassen, sodass es für die Heimelf vorübergehend nur in Unterzahl weiterging. Doch der 51-jährige kehrte nach kurzer Behandlungspause auf den Platz zurück und setzte das Spiel trotz großer Schmerzen fort. In der 30. Spielminute gelang es schließlich den Gastgebern, das erste offensive Achtungszeichen der Begegnung zu setzen. Nach einem Ballgewinn durch Franke in Höhe der Mittellinie schalteten die Hausherren schnell ins Angriffsspiel um und drängten über rechtsaußen bis in den gegnerischen Sechzehner vor. Dort wurde Stegemann abschließend von seinem Mitspieler Rau bedient und prüfte Gästekeeper Heise per Drehschuss. Doch der Schlussmann zeigte sich wachsam und klärte die Situation zur Ecke. Es sollte einer der wenigen fussballerischen Höhepunkte der ersten Halbzeit bleiben. Die nächste Szene sorgte dann wiederum für sorgenvolle Blicke auf Kruger Seite. Dabei wurde Rau an der gegnerischen Strafraumgrenze durch ein rüdes Foulspiel von seinem Gegenspieler Müller zu Fall gebracht, wodurch er sich am Knöchel verletzte. Während Müller mit der gelben Karte noch gut bedient war, musste Rau das Spielfeld ebenfalls vorübergehend verletzungsbedingt verlassen. Er kehrte erst zum zweiten Durchgang auf den Platz zurück, sodass die Titanen bis zur Halbzeitpause erneut in Unterzahl agierten. Es lief bereits die Nachspielzeit, als die Grün-Weißen den vermeintlichen Führungstreffer markierten. Nach einem Freistoß prallte Kruges Torwart Weinknecht mit einem Gegenspieler zusammen, sodass er den hohen Ball nicht entscheidend kontrollieren konnte. Ahrensfeldes Böttcher reagierte am schnellsten und drückte die Kugel zum scheinbaren 0:1 über die Torlinie. Allerdings wertete der Unparteiische Giese den vorherigen Zusammenprall als Foulspiel am Kruger Schlussmann, sodass er in der Folge auf Freistoß für den SVT entschied und den Treffer nicht anerkannte. Glück für die Gastgeber, da es sich hierbei wohl um eine Fehlentscheidung handelte. Somit traten beide Mannschaften beim Spielstand von 0:0 den Gang in die Halbzeitpause an.

 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild der Partie zunächst unverändert. Während die Grün-Weißen versuchten den Druck auf das Kruger Gehäuse zu erhöhen, verteidigten die Titanen unermüdlich und warfen sich in nahezu jeden Zweikampf. Dem Ahrensfelder Spiel fehlte es dabei allerdings auch deutlich an Zielstrebigkeit, sodass Torraumszenen weiterhin absolute Mangelware blieben. Mit zunehmender Spieldauer wurden jedoch auch die Hausherren mutiger in ihren Angriffsaktionen, wodurch man im weiteren Verlauf vermehrt in die gegnerische Spielhälfte vorrückte. Dort strahlten die abschließenden Schussversuche aber nur wenig Gefahr aus und fanden letztendlich nicht den erhofften Weg ins Tor. Das Spielgeschehen wurde in der Folge immer umkämpfter, da mittlerweile wohl beiden Teams klar war, dass der erste Treffer der Begegnung an diesem Tag spielentscheidend sein kann. Somit wurde der Spielfluss desöfteren durch Foulspiele und kleinere Nickligkeiten unterbrochen, was dazu führte, dass die Partie für die Zuschauer im weiteren Verlauf immer unansehnlicher wurde. Einzig und allein die aufkommende Spannung hielt die Begegnung am Leben. Nach dem 70 Spielminuten absolviert waren, richteten die Gäste ihre Formation zunehmend offensiver aus, da die Grün-Weißen die Heimreise zwingend mit drei Punkten im Gepäck antreten wollten. Auf der Gegenseite bekamen die Titanen dadurch nun vermehrt Freiräume geboten. Diese wusste man durchaus zu nutzen, denn man brachte sich jetzt gleich mehrfach in eine gute Torabschlussposition. Doch die Schussversuche von Stegemann und Franke strichen knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei, sodass dem SVT ein Torerfolg vorerst verwehrt blieb. Dieser gelang den Gastgebern schließlich in der 77. Spielminute. Durch frühes Pressing konnte Titanias Angreifer Rau einen Eckball erzwingen. Den nachfolgenden Eckstoß brachte Spielmacher Groh hoch in den gegnerischen Strafraum, wo sich die Ahrensfelder Hintermannschaft zu zögerlich präsentierte. SVT-Spieler Petzold nutzte die Gunst der Stunde und köpfte das Leder per Aufsetzer zum 1:0 in die Maschen. Der anschließende Jubel zeigte, welche große Last mit diesem Treffer von der Kruger Mannschaft abfiel. Mittlerweile lief bereits die Schlussphase und die Grün-Weißen warfen nochmals alles in die Waagschale. Dabei boten sich den Gästen durchaus gute Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen. Doch entweder verfehlten die Ahrensfelder Schussversuche ihr Ziel denkbar knapp oder Titanias Schlussmann Weinknecht, der während der kompletten Partie enorm viel Ruhe ausstrahlte, war zur Stelle und hielt die Kruger Führung fest. Diese brachten die Titanen am Ende mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung über Zeit, sodass man nach dem Schlusspfiff den ersten Saisonsieg feiern durfte.


 




Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,9 Jahre


Auswechslungen:  /






Tore

1:0 Petzold (77. Min.)






Schiedsrichter

Berthold Giese



Zuschauer

25



Gelbe Karten

Titania:  Groh (Unsportliches Verhalten)

Ahrensfelde:  Müller (Foulspiel)


 

Besondere Vorkommnisse

/



 






 

 

3. Spieltag: SG Einheit Zepernick II - SV Titania Kruge 8:0 (5:0)

 


Spielbericht

 

Spielbericht entfällt !






Aufstellung



Durchschnittsalter:  26,8 Jahre


Auswechslungen:  35. Min. E. Papenfuß <-> Siewert, 57. Min. Schwarz <-> Belack, 61. Min. Stegemann <-> Franke

im Kader:  Weinknecht, Riethling, Wirt






Tore

1:0 Kähms (6. Min.), 2:0 Tschanter (20. Min.), 3:0 Tschanter (21. Min.), 4:0 Pieper (33. Min.), 5:0 Kähms (38. Min.), 6:0 Elgt (49. Min.), 7:0 Tschanter (Foulelfmeter, 78. Min.), 8:0 Elgt (90. Min.)






Schiedsrichter

Roger Schönwetter



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Zepernick:  /

Titania:  L. Wieland (Foulspiel), Rau (Unsportliches Verhalten), Derwanz (Unsportliches Verhalten), Franke (Unsportliches Verhalten)


 

Besondere Vorkommnisse 

/




 

 




 

 

2. Spieltag: SV Biesenthal II - SV Titania Kruge 2:1 (0:1)



Spielbericht

 

Am 2. Spieltag unterlag die Kruger Männermannschaft dem SV Biesenthal II mit 2:1. Nach der desolaten Vorstellung aus der Vorwoche präsentierte sich die Prüßing-Elf deutlich verbessert und zeigte ein komplett anderes Gesicht. Eine Leistungssteigerung, die man jedoch nicht über die volle Spielzeit abrufen konnte.


Der Saisonstart der Kruger Männermannschaft konnte nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen den Eberswalder SC gelinde gesagt, als misslungen bezeichnet werden. Zwar plagen den SVT derzeit arge Personalsorgen, dennoch konnte dieser Umstand nicht als Ausrede für den katastrophalen Auftritt im ersten Saisonspiel herhalten. Dabei überraschte insbesondere die leidenschaftslose Spielweise der Prüßing-Elf. Auch wenn die schwache Vorstellung auf Kruger Seite durchaus zum Nachdenken anregen sollte, wollten die Titanen den Blick schnellstmöglich wieder nach vorn richten. Dementsprechend klar war die Vorgabe von Trainer Prüßing: "Die Saison beginnt für uns am 2. Spieltag !"


Das seine Mannschaft das verinnerlicht hatte, wurde bereits in den ersten Spielminuten der Partie deutlich. Große Laufbereitschaft und Einsatzwillen prägten das Kruger Spiel in der Anfangsphase, sodass sich auf dem Sportplatz am Heideberg schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine intensive Begegnung entwickelte. Doch trotz großem Engagement wussten sowohl die Hausherren, als auch die Gäste in fussballerischer Hinsicht kaum zu überzeugen. Immer wieder leisteten sich beide Teams Ungenauigkeiten im Spielaufbau, die anschließend zu leichtfertigen Ballverlusten führten. Infolgedessen blieben Torraumszenen eine Seltenheit und Chancen waren dementsprechend rar gesät. Das eine verunglückte Flanke von Kruges Rau für das erste offensive Achtungszeichen des Spiels sorgte, hatte dann auch Symbolcharakter. Bei seiner hohen Hereingabe, die auf den langen Pfosten gezogen wurde, hatten die Titanen den Torschrei bereits auf den Lippen, aber SVB-Keeper Hellas war im letzten Moment zur Stelle und lenkte das Leder über den Querbalken. Auch im weiteren Verlauf gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich aus dem Spiel heraus in eine entscheidende Torabschlussposition zu bringen. So entwickelten sich Standardsituationen immer mehr zum probaten Mittel und sorgten auf beiden Seiten für mehr Torgefahr. Dabei waren es zunächst wiederum die Kruger, die das 1:0 auf dem Fuß hatten. Nach einem Freistoß von Derwanz kam Wieland am kurzen Pfosten lediglich einen Schritt zu spät und verpasste die Führung für seine Elf nur denkbar knapp. Und auch auf der Gegenseite war es ein Freistoß, der viel Unruhe stiftete. Hierbei scheiterte Biesenthals Felsberg mit einem ruhenden Ball von der Strafraumgrenze an Titanias Schlussmann Müller, der die Kugel per Faustabwehr über die Latte beförderte. Somit blieb es vorerst weiterhin beim torlosen Unentschieden. Doch auch wenn die Begegnung nur wenige Höhepunkte zu bieten hatte, wog das Spielgeschehen stets zwischen den Strafräumen hin und her und gestaltete sich dadurch durchaus temporeich. In der 39. Spielminute war es schließlich eine Angriffsaktion der Kruger, die der Mannschaft von Trainer Prüßing den Führungstreffer bescherte. Bei einer Kontersituation behauptete Neumann die Kugel auf der rechten Außenbahn und bewies im Anschluss viel Übersicht. Mit einem Diagonalball bediente er Rau im gegnerischen Sechzehner, der die Hereingabe mustergültig verarbeitete und den direkten Weg zum Tor suchte. Bevor er jedoch zum Torabschluss kam, wurde er von seinem Gegenspieler regelwidrig zu Fall gebracht, sodass dem Unparteiischen Kreutel nichts anderes übrig blieb, als auf Strafstoß für den SVT zu entscheiden. Diesen verwandelte Routinier Wirt eiskalt zum 0:1, wobei er mit seinen 51 Jahren wohl zu den ältesten Torschützen der 1. Kreisklasse zählt. Der Torerfolg sorgte auf Kruger Seite für zusätzliches Selbstvertrauen, welches für die verbleibende Spielzeit der ersten Halbzeit durchaus nötig war. Nach dem die Gastgeber ins Hintertreffen geraten waren, warfen sie in der Schlussphase des ersten Durchgangs nochmals alles nach vorne und waren dabei sichtlich bemüht, vor dem Seitenwechsel den wichtigen Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch die Titanen hielten dem gegnerischen Angriffsdruck mit geschlossener Defensivarbeit stand und retteten die Führung auf diesem Weg vorerst in die Halbzeitpause.

 

Direkt nach Wiederanpfiff offenbarten die Titanen dann abermals eine ihrer derzeit größten Baustellen. Trotz gegenseitiger Motivation und gezielten Absprachen verschlief die Prüßing-Elf den Start in die Halbzeit und musste bereits in der 46. Spielminute den frühen Ausgleichstreffer, welchen man zwingend vermeiden wollte, hinnehmen. Dabei bot man den Biesenthalern im Mittelfeld lediglich Geleitschutz und agierte nicht entschlossen genug. Dieses zögerliche Abwehrverhalten machten sich die Gastgeber zu Nutze und drängten über die linke Außenbahn bis in den Kruger Strafraum vor. Dort landete ein Flankenball am langen Pfosten bei SVB-Angreifer Brömer, der die Kugel überlegt zum 1:1 einschob. In dieser Szene gab der SVT die eigene Führung sehr leichtfertig aus der Hand, was zur Folge hatte, dass das Kruger Spiel im weiteren Verlauf deutlich an Stabilität verlor. Den Titanen fehlte es nun an Ballsicherheit, sodass die Hausherren mittlerweile die Oberhand im Mittelfeld besaßen und immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor fanden. Dort rückte Titanias Torhüter Müller jetzt vermehrt in den Blickpunkt. Er bewahrte sein Team gleich mit mehreren starken Paraden vor einem Rückstand und hielt das 1:1 vorerst fest. Nach 58 Spielminuten vollzogen die Titanen dann ihren ersten Spielerwechsel. Dabei wurde Wirt fortan durch Gallert ersetzt. Trainer Prüßing nahm zudem einige Umstellungen in seiner Formation vor. Die Kruger traten in der Folge wieder mutiger auf und erspielten sich ebenfalls Tormöglichkeiten, um die erneute Führung zu erzielen. Doch Stürmer Stegemann fand in SVB-Keeper Hellas seinen Meister. Dieser blieb in den Eins-gegen-Eins Situationen stets Sieger und wehrte Stegemanns Schussversuche per Fußabwehr ab, sodass das Unentschieden weiterhin Bestand hatte. Das sollte sich in der 75. Spielminute ändern. Wiederum rückten die Biesenthaler mit hohem Tempo bis zur gegnerischen Grundlinie vor. Die abschließende Hereingabe fand im Zentrum Spielführer Felsberg, der mit einem artistischen Seitfallzieher das 2:1 markierte. Ein weiterer Dämpfer für die Moral der Kruger. Doch die Gäste steckten trotz des unglücklichen Rückstandes noch nicht auf und mobilisierten in der Schlussphase die letzten Kraftreserven. Auch wenn nun kein geordneter Spielaufbau mehr zustande kam und der SVT jetzt ausschließlich mit langen Bällen agierte, ergaben sich in den verbleibenden Spielminuten nochmals Gelegenheiten, um den erhofften Ausgleich zu erzielen. Zunächst war es Riethling, der sich nach einem Sololauf nicht zielstrebig genug zeigte und in aussichtsreicher Position vergab. Wenig später keimte dann bei einem Volleyschuss von Gallert nochmals Hoffnung auf. Doch sein Schussversuch strich am langen Pfosten vorbei und sorgte ebenfalls nicht für den gewünschten Ausgleichstreffer. Die Zeit lief den Titanen nun allmählich davon. Aufgrund des engen Spielstandes war die Partie natürlich weiterhin hart umkämpft, sodass es in der Schlussphase auf dem Spielfeld zunehmend hektischer zuging. In der 88. Spielminute kochten die Emotionen dann endgültig über. Als Kruges Schlussmann Müller das Spiel schnell machen und einen Abschlag ausführen wollte, wurde er von Biesenthals Edel durch ein unsportliches Foulspiel zu Fall gebracht. Infolgedessen gerieten Edel und SVT-Spieler Groh in einem Wortgefecht aneinander, wobei Edel bei der Diskussion wohl einen Kopfstoß andeutete. Während Groh von Schiedsrichter Kreutel mit der Gelben Karte verwarnt wurde, erhielt Edel einen Platzverweis und musste das Spielfeld frühzeitig verlassen. Die letzten Spielminuten waren angebrochen und die Mannschaft von Trainer Prüßing warf offensiv nochmal alles in die Waagschale. Ein weiterer Torerfolg blieb dem SVT dabei allerdings vergönnt, sodass die Hausherren die Begegnung am Ende mit 2:1 für sich entschieden und die drei Punkte in Biesenthal blieben.




 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,7 Jahre


Auswechslungen:  58. Min. Wirt <-> Gallert

im Kader:  Weinknecht






Tore

0:1 Wirt (Foulelfmeter, 39. Min.), 1:1 Brömer (46. Min.), 2:1 Felsberg (75. Min.)






Schiedsrichter

Lutz Kreutel



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Neumann (Handspiel), Groh (Unsportliches Verhalten)

Biesenthal:  /



Besondere Vorkommnisse

88. Min. Rote Karte Deniz Edel (SV Biesenthal II) wegen Tätlichkeit


 

 






 

 

1. Spieltag: SV Titania Kruge - Eberswalder SC 1:9 (0:6)


 

Spielbericht

 

Das Ergebnis spricht für sich. Trotz zahlreicher Spielerausfälle war der Auftritt der Kruger Männermannschaft absolut inakzeptabel. Nach einer schwachen Anfangsphase, in der man durch individuelle Fehler früh in Rückstand geriet, ließ die Prüßing-Elf ein Aufbäumen vermissen und fand zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Hinzu kam, dass den Gästen in dieser Begegnung scheinbar alles gelang und nahezu jeder Torabschluss zum Torerfolg führte.

Hier findet ihr die Highlights der Partie in der Video-Zusammenfassung:

https://www.fupa.net/tv/match/sv-titania-kruge-eberswalder-sc-5112324-50464/  






Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Weinknecht <-> Gallert






Tore

0:1 Schwalm (3. Min.), 0:2 Jendrzeyewski (6. Min.), 0:3 Mechelke (9. Min.), 0:4 Schwalm (19. Min.), 0:5 Deutsch (30. Min.), 0:6 Ninnemann (36. Min.), 0:7 Safi (49. Min.), 0:8 Ziemann (66. Min.), 0:9 Schwalm (76. Min.), 1:9 Rau (81. Min.)






Schiedsrichter

Rico Pissarius



Zuschauer

20



Gelbe Karten

Titania:  Derwanz (Unsportliches Verhalten), Stegemann (Foulspiel), Neumann (Foulspiel)

ESC:  /



Besondere Vorkommnisse

/




 

 



 

 

 

Saison-Vorschau 2017/18

 

 

Die Spielzeit 2016/17 zählt für die Kruger Männermannschaft rückblickend wohl zu den lehrreichsten der jüngeren Vereinsgeschichte. Am Ende war es eine Saison mit zahlreichen Höhen und Tiefen, die für die Titanen viele neue Erkenntnisse hervor brachte und mit dem erreichten Klassenerhalt absolut gewinnbringend war.

Somit bestreitet der SVT nun sein zweites Jahr in Folge in der 1. Kreisklasse. Wir wollen einen Ausblick auf die kommende Spielzeit wagen.

 


Die Gegner

 

Gleich 6 neue Gegner erwarten die Titanen in der Saison 2017/18.

 

Dazu zählt neben den vier ambitionierten Aufsteigern aus der 2. Kreisklasse und dem Absteiger aus der Kreisliga, auch die neu gegründete Spielgemeinschaft SG Finow/Lichterfelde II, die sich aus den Teams des 1. FV Stahl Finow und des SV Lichterfelde formiert hat. Auch wenn die Spielgemeinschaft in ihrer Zusammensetzung sicher eine gewisse Findungsphase benötigen wird, kann die Mannschaft von Trainer Schön im Saisonverlauf sicher das ein oder andere Achtungszeichen setzen, wobei man am Saisonende wohl ein Kandidat für das gesicherte Mittelfeld sein wird.

 

Mit dem FSV Basdorf kehrt in diesem Jahr ein Absteiger aus der Kreisliga in die 1. Kreisklasse Ost zurück. Die Mannschaft von Dan Steinhagen und Marcel Teske musste in der Sommerpause zwar zahlreiche Spielerabgänge verkraften, dennoch zählt das Team wohl zu den eingespieltesten der Liga und wird vor allem von seinen Routiniers profitieren. Ein direkter Wiederaufstieg ist allerdings wohl nur schwer umsetzbar.

 

Der heißeste Kandidat für den Aufstieg in die Kreisliga dürfte wohl der SV Rot-Weiß Werneuchen sein, denn die Mannschaft um Spielführer Kiesewetter kommt nicht als typischer Aufsteiger daher. Kickte man doch bis vor einem Jahr noch in der Kreisoberliga, ehe ein kurzfristiger Rückzug der 1. Männermannschaft aus dem Spielbetrieb den Verein dazu zwang, in der 2. Kreisklasse einen Neustart zu wagen. Dort gab man sich wie erwartet keine Blöße und meisterte den Aufstieg nahezu problemlos.

 

Ärgster Verfolger der Werneuchener in der vergangenen Saison war die SG Minerva Zerpenschleuse, die sich zwar letztendlich nicht den Staffelsieg sichern konnte, aber dennoch verdient in die höhere Spielklasse aufstieg und dabei nur wenige Schwächen offenbarte. Größter Garant für den Triumphzug der SG war der Ex-Zepernicker Ricardo Taubenheim, der seine Mannschaft quasi im Alleingang in die 1. Kreisklasse schoss und sich mit 35 Treffern die Torjägerkrone der 2. Kreisklasse Ost sicherte. Mit ihm wird Zerpenschleuse wohl ohne weiteres im gesicherten Mittelfeld der Tabelle landen.

 

Dritter Aufsteiger aus der 2. Kreisklasse Ost ist der SV Blau-Weiß Ladeburg. Der Aufstieg der Blau-Weißen stand letztendlich erst nach dem Ende der vergangenen Saison fest, wobei man vom Umdenken des FSV Forst Borgsdorf profitierte, der seine 2. Mannschaft nach Meldeschluss aus der Kreisliga zurückzog. Dadurch konnten andere Verein nach oben nachrücken, was auch den Ladeburgern zu Gute kam. Sie nahmen die Situation dankbar an und konnten sich während der Sommerpause weiter verstärken. Namhaftester Neuzugang ist dabei sicher Christopher Knoll, der vom Kreisoberligisten BSV Rot-Weiß Schönow nach Ladeburg kam und mit seiner Torgefahr ein entscheidender Schlüsselspieler im Abstiegskampf sein kann.

 

Letzter Aufsteiger im Bunde ist der SV Grün-Weiß Ahrensfelde III. Die Randberliner konnten sich in der Mitte-Staffel der 2. Kreisklasse den Meistertitel sichern und feierten dort ebenfalls einen souveränen Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Grün-Weißen werden als dritte Vertretung ihres Vereins eventuell ihr Nutzen aus einigen "Kaderspringern" der anderen beiden Mannschaften ziehen. Mit dieser Qualität zählt man sicher zu den Kandidaten für einen Platz in der oberen Tabellenregion.

 

Doch nicht nur die Neulinge der Staffel stellen eine große Konkurrenz für die Kruger Männermannschaft dar. Auch die Teams, die sich bereits in der abgelaufenen Saison mit der Prüßing-Elf duellierten, stellten ihr Können in den jeweiligen Aufeinandertreffen immer wieder unter Beweis und sie werden den Titanen auch in dieser Spielzeit wieder alles abverlangen.

 

 

 

Die Mannschaft

 

Nur wenig Bewegung gab es während der Sommerpause im Spielerkader der Titanen.

Immens wichtig war, dass der Kern der Mannschaft erhalten bleibt und die vielen Leistungsträger weiterhin an den Verein gebunden werden konnten.

Mit Martin Reichow hatte man nach Saisonende lediglich einen Abgang zu verzeichnen, wobei dieser wohl nicht allzu schwer ins Gewicht fallen wird.

Desweiteren konnte das Team auch einen Neuzugang für sich gewinnen. Mit Lukas Wieland wechselt ein ballsicherer Spieler, der in der Fussballjugend des Falkenberger SV ausgebildet wurde, nach Kruge.

Auch die Rückkehr des langzeitverletzten Stürmers Stegemann kann als Gewinn bezeichnet werden. Schließlich zählte Stegemann in der Aufstiegssaison mit seinen Toren zu den großen Stützen des SVT und gehört mittlerweile zu den erfahrensten Spielern des Teams.

Bleibt zu hoffen, dass nicht nur Stegemann, sondern auch die übrigen Spieler im Saisonverlauf von schweren Verletzungen verschont bleiben.

 

Für die Elf von Trainer Prüßing wird es im kommenden Fussballjahr insbesondere darum gehen, aus den gemachten Fehlern der letzten Spielzeit zu lernen und diese zu minimieren. Fussballerisch steckt dabei definitiv noch großes Potential in der Mannschaft, welches sich jedoch nur mit großer Bereitschaft aller Beteiligten hervorrufen lässt und in diesem Punkt besteht auf Kruger Seite teilweise noch Nachholbedarf.

 

Das große Plus kann für die Titanen auch in der neuen Saison der starke Teamgeist sein. Gerade in der Rückserie der vergangenen Spielzeit konnte man daraus viel Kraft ziehen und sich letztendlich gemeinsam aus der misslichen Lage des drohenden Abstiegs befreien. Ein Punkt, der durchaus entscheidend sein kann und den es weiterhin zu erhalten gilt.

 

 

 

Das Saisonziel

 

Für die Titanen ist das vorrangige Ziel auch in diesem Jahr wieder der Klassenerhalt, der im Endeffekt nur über gute Resultate in den Spielen zu erreichen ist. Dennoch geht es beim SVT neben dem Ergebnisfussball natürlich auch darum, die Mannschaft in fussballerischer Hinsicht weiterzuentwickeln und den vielen Wegbegleitern eine weitere Leistungssteigerung gegenüber der letzten Saison aufzuzeigen.

In gut 10 Monaten wissen wir, wohin die Reise unserer Titanen geht. Auf eine erfolgreiche Saison 2017/18 !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Runde Kreispokal: SV Titania Kruge - 1. FC Finowfurt 2:4 (1:3)



Spielbericht

 

In der 1. Runde des Kreispokals unterlag die Kruger Männermannschaft dem 1. FC Finowfurt mit 2:4 (1:3). Nach einer misslungenen Anfangsphase fand die Elf von Trainer Prüßing im weiteren Verlauf zunehmend besser in die Partie und setzte den Favoriten vermehrt unter Druck. Doch trotz aller Mühen blieb die Pokalüberraschung am Ende aus.


Das vielzitierte Duell "David gegen Goliath" erwartete die Zuschauer beim Aufeinandertreffen des SV Titania Kruge mit dem 1. FC Finowfurt. Als ranghöherer Kreisligist hatten die Schorfheider in dieser Partie eindeutig die Favoritenrolle inne, wodurch das ambitionierte Team um Spielführer Hörnicke bereits im Vorfeld der Begegnung zum Siegen verdammt war. Gegenüber wollten die Titanen das erste Pflichtspiel der Saison vor allem als weitere Standortbestimmung vor dem kommenden Ligastart nutzen. Dabei wollte man jedoch nicht nur die Rolle des Sparringspartners einnehmen, sondern nach Spielschluss eventuell auch eine kleinere Pokalüberraschung für sich verbuchen.


Allerdings erwischten die Hausherren einen katastrophalen Start, denn bereits in der 4. Spielminute konnte der FCF das frühe 0:1 erzielen. Bei einem Eckball kam Kruges Schwarz gegen seinen Gegenspieler Wehde den entscheidenden Schritt zu spät, sodass Wehde ungehindert zum Kopfball kam und aus Nahdistanz den Führungstreffer markieren konnte. Damit gestaltete sich das Vorhaben der Titanen natürlich deutlich schwieriger. Doch die Elf von Trainer Prüßing zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und hatte bereits in der 10. Spielminute die Gelegenheit, den Spielstand wiederum zu egalisieren. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte L. Wieland seinen Mitspieler Stegemann auf die Reise. Dieser konnte mit seinem anschließenden Torschuss zwar FC-Keeper Burghause überwinden, aber bevor der Ball die Torlinie überquerte, rettete ein gegnerischer Verteidiger in höchster Not und kratzte das Leder noch von der Linie. Auch wenn die Gastgeber in der Folge weiterhin Achtungszeichen im eigenen Angriffsspiel setzen konnten, ging die defensive Grundordnung im Kruger Spiel immer wieder verloren. Dadurch ergaben sich für die Gäste insbesondere bei Kontersituationen vermehrt Freiräume, die sie zumeist konsequent nutzten. Einen dieser Tempogegenstöße verwertete der FCF in der 23. Spielminute zum 0:2. Nach dem J. Papenfuß den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze vertändelte und es verpasste das taktische Foul zu ziehen, leiteten die Finowfurter den direkten Gegenangriff ein. Über die linke Außenbahn rückten sie schließlich bis in den Sechzehner der Gastgeber vor, wo Wegner die Kugel abschließend über die Torlinie drückte und somit die Führung für sein Team ausbaute. Der SVT ließ sich jedoch auch davon nicht beirren und steckte auch in der Folgezeit nicht auf. Lohn dafür war der Anschlusstreffer zum 1:2 in der 30. Spielminute. Nach einem Einwurf behauptete Stegemann den Ball in Höhe der Mittellinie und legte ihn direkt in den Lauf von J. Papenfuß. Dieser behielt vor dem gegnerischen Tor die Nerven und traf platziert ins rechte untere Toreck. Damit keimte auf Seiten der Hausherren wieder Hoffnung auf. Mittlerweile hatte sich eine intensive Partie entwickelt, die ein enormes Tempo zu bieten hatte. Daran hatten vor allem die Gäste ihren Anteil. Die Elf um Spielführer Hörnicke suchte nach der Balleroberung stets den direkten Weg zum gegnerischen Tor und setzte die SVT-Hintermannschaft mit einer hohen Laufbereitschaft unermüdlich unter Druck. Diesem konnte die Kruger Verteidigung letztendlich nur bis zur 37. Spielminute Stand halten. Dann war Finowfurts Mittelfeldakteur Diezel zur Stelle und traf per sehenswertem Heber in den rechten oberen Torwinkel. 1:3 - mit diesem Spielstand ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Zur Halbzeit nahm Coach Prüßing auf Kruger Seite gleich zwei Auswechslungen vor. Im Mittelfeld wurde Franke fortan durch Siewert ersetzt. Zudem musste Groh das Spielfeld aufgrund einer Oberschenkelverletzung frühzeitig verlassen. Für ihn rückte Routinier Wirt auf die Rechtsverteidigerposition. Und auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Titanen trotz der Umstellungen ein unverändertes Gesicht. Die Hausherren traten weiterhin mit großer Moral auf und ergaben sich noch lange nicht ihrem Schicksal. Dabei stand die Hintermannschaft jetzt wesentlich stabiler und im Angriff versuchte man unvermindert Nadelstiche zu setzen. Diese Mühen waren in der 55. Spielminute schließlich von Erfolg gekrönt. Einen Ballverlust der weit aufgerückten Finowfurter Defensive machte sich J. Papenfuß zu Nutze. Per Steilpass bediente er Stegemann, der im Anschluss ungehindert auf das Gästetor zulaufen konnte. Stegemann zeigte sich vor dem gegnerischen Gehäuse eiskalt und markierte mit dem 2:3 den erneuten Anschlusstreffer. In der Folgezeit schien das Spielgeschehen dann doch noch zu kippen. Während der FCF mit seinem eigenen Auftreten haderte und sich nun im Spielaufbau viele Ungenauigkeiten leistete, wuchs das Selbstvertrauen der Titanen und das Kruger Spiel gewann deutlich an Sicherheit. Dennoch konnte man in der Offensive letztendlich nicht die entscheidende Durchschlagskraft entwickeln, um in der aufkommenden Drangphase einen weiteren Treffer zu erzielen. Dabei fanden sowohl die Torabschlüsse von Neumann, als auch ein Kopfball von E. Papenfuß nicht den erhofften Weg ins Tor. Die Partie neigte sich nun allmählich dem Ende entgegen und das Geschehen auf dem Spielfeld wurde jetzt immer umkämpfter. Dem Unparteiischen Dauhs stellte das offensichtlich zunehmend vor Probleme. Ihm glitt die Spielleitung jetzt mehr und mehr aus den Händen, da er es auf beiden Seiten verpasste, strafbare Vergehen rechtzeitig mit Gelben Karten zu sanktionieren. Folgerichtig wurden die Zweikämpfe in der Schlussphase immer ruppiger. Höhepunkt war eine Rudelbildung nach einem harten Foulspiel an J. Papenfuß, der das Spielfeld im Anschluss ebenfalls verletzungsbedingt verlassen musste. Er wurde für die verbleibende Spielzeit durch Riethling ersetzt. Mittlerweile liefen bereits die letzten Spielminuten und der SVT warf noch einmal alles in die Waagschale. Doch die Titanen mussten dem laufintensiven Spiel nun immer mehr Tribut zollen und konnten nur noch selten ins letzte Angriffsdrittel vorrücken. Auf der Gegenseite ergaben sich für die Gäste, aufgrund der Kruger Schlussoffensive, nun große Freiräume. Konnte SVT-Schlussmann Plein eine vorzeitige Entscheidung zunächst noch mit mehreren starken Paraden verhindern, war in der 85. Spielminute auch er machtlos, als Finowfurts Stoßstürmer Rohrbeck aus Nahdistanz zum 2:4 traf und somit zeitgleich den Endstand herstellte.




 


Aufstellung



Durchschnittsalter:  27,1 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Franke <-> Siewert, 46. Min. Groh <-> Wirt, 84. Min. J. Papenfuß <-> Riethling

im Kader: Müller, Weinknecht






Tore

0:1 Wehde (4. Min.), 0:2 Wegner (23. Min.), 1:2 J. Papenfuß (30. Min.), 1:3 Diezel (37. Min.), 2:3 Stegemann (55. Min.), 2:4 Rohrbeck (85. Min.)






Schiedsrichter

Guido Dauhs



Zuschauer

30



Gelbe Karten

Titania:  /

Finowfurt:  Wehde (Foulspiel)



Besondere Vorkommnisse

/


 


 



 




Testspiel: SG Einheit Krewelin - SV Titania Kruge 2:3 (2:1)

 


Spielbericht

 

Das Testspiel der Vorwoche gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow diente den Titanen nicht nur als Start in die Saisonvorbereitung, sondern auch als Bestandsanalyse. Hierbei offenbarte sich auf Kruger Seite ein deutlicher Trainingsrückstand, sodass in diesem Punkt akuter Handlungsbedarf bestand. Unter der Woche konnte Coach Prüßing schließlich auf einen Kader von 13 Spielern zurückgreifen, wobei man in der Trainingsarbeit das Hauptaugenmerk sowohl auf Kraft- und Koordinationsübungen, als auch auf spielerische Elemente legte.


Die ersten Ergebnisse daraus sollte das Testspiel gegen die SG Einheit Krewelin liefern. Dabei zeigten sich die Kruger bereits in der Anfangsphase, gegenüber dem Niederfinow-Spiel, fussballerisch stark verbessert. Infolgedessen drückten die Titanen schon in den ersten Spielminuten auf den Führungstreffer. Doch der glücklose J. Papenfuß scheiterte entweder am Aluminium oder an SG-Keeper Gundel. Trotz der Anfangsoffensive des SVT blieben auch die Gastgeber jederzeit präsent. Die Mannschaft um Spielführer Neuendorff strahlte insbesondere bei Kontersituationen viel Gefahr aus und setzte auf diesem Wege immer wieder Nadelstiche. Einen dieser Tempogegenstöße konnte Krewelins Spielmacher Hilgert in der 17. Spielminute zum 1:0 verwerten. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Letztendlich waren es die Titanen, die in der 34. Spielminute das nächste Ausrufezeichen setzen konnten. Nach Balleroberung durch Belack rückten die Kruger bis in den gegnerischen Strafraum vor, wo Neumann nach Vorlage von Schwarz zum 1:1 traf. Auch wenn das Offensivspiel der Prüßing-Elf in dieser Begegnung wesentlich lebendiger als zuletzt wirkte, leistete man sich in der eigenen Defensive immer noch zu viele Unachtsamkeiten. Diese wurden von den Hausherren letztendlich eiskalt bestraft und so war es in der 41. Spielminute wiederum Hilgert, der nach einem langen Ball zur Stelle war und mit seinem zweiten Tor zur erneuten Führung traf. Beim Spielstand von 2:1 ging es in die Halbzeitpause.


Nach dem Seitenwechsel waren es dann von Beginn an die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten und den Angriffsdruck auf das gegnerische Gehäuse mit zunehmender Spieldauer erhöhten. Lediglich in der Chancenverwertung wies der SVT zu diesem Zeitpunkt Schwächen auf. Dabei ließen sowohl Stegemann, als auch Neumann beste Tormöglichkeiten ungenutzt und verpassten es somit, den erneuten Ausgleich zu markieren. Doch auch im weiteren Verlauf blieben die Kruger das dominantere Team, da die Gastgeber in der Offensive mittlerweile nur noch wenige Ideen entwickelten. Folgerichtig traf die Prüßing-Elf in der 73. Spielminute zum überfälligen 2:2. Am Ende eines mustergültigen Angriffs war es Riethling, der die Kugel in den gegnerischen Sechzehner flankte und dort in Wieland einen geeigneten Abnehmer fand. Dieser köpfte den Ball schließlich zum verdienten Ausgleich ins Netz. Die Titanen waren nun drauf und dran die Partie zu drehen, denn auf der Gegenseite fand Krewelin jetzt kaum noch in die Zweikämpfe, sodass sich den Gästen immer häufiger Freiräume boten. Klatschte ein Distanzschuss von Stegemann zunächst nur an den Querbalken, brachte sich Kruges Stürmer wenig später erneut in Position und stellte nach einem individuellen Fehler in der gegnerischen Defensive mit seinem Tor zum 3:2 den Endstand her.






Aufstellung

 

 

Durchschnittsalter:  27,9 Jahre


Wechselspieler:  Stegemann, Derwanz, Wirt, L. Wieland, Prüßing (beide Mannschaften einigten sich im Vorfeld der Partie darauf, dass Spielerwechsel unbegrenzt möglich sind)






Tore

1:0 Hilgert (17. Min.), 1:1 Neumann (34. Min.), 2:1 Hilgert (41. Min.), 2:2 L. Wieland (73. Min.), 2:3 Stegemann (84. Min.)






Schiedsrichter

Reno Helm










Testspiel: SV Grün-Weiß Niederfinow - SV Titania Kruge 2:2 (1:0) 



Spielbericht 


Mit dem Testspiel gegen den SV Grün-Weiß Niederfinow begann für die Kruger Männermannschaft die Vorbereitung auf die Saison 2017/18. Dabei war der Trainingsrückstand der Prüßing-Elf, gegenüber den Gastgebern, bereits in der Anfangsphase der Partie erkennbar. Die Grün-Weißen, die sich schon seit einigen Wochen im Trainingsbetrieb befinden und an diesem Wochenende ein Trainingslager auf eigenem Platz absolvierten, erspielten sich im ersten Durchgang deutliche Feldvorteile. Immer wieder ließ die Mannschaft um Spielführer Kostrikov Ball und Gegner laufen. Lediglich die Niederfinower Abschlussschwäche und Titanias Keeper Müller verhinderten vorerst einen Kruger Rückstand. Auf der Gegenseite hatten die Titanen, bei denen die Juniorenspieler Prüßing und Angres ebenfalls zum Einsatz kamen, nur wenig entgegen zu setzen. Die Angriffsversuche des SVT waren vorwiegend von Einzelaktionen geprägt, die jedoch stets erfolglos oder ohne Durchschlagskraft blieben. Nach 30 Minuten erzielte Niederfinows Arndt schließlich per Distanzschuss die überfällige Führung für die Hausherren. Mit dem schmeichelhaften 0:1 aus Kruger Sicht ging es in die Halbzeitpause.


Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SVT zunächst mutlos und ohne Spielideen. Folgerichtig baute der Gastgeber die eigene Führung aus und erhöhte nach Kopfball von Jelonek auf 2:0. Erst jetzt traten die Titanen engagierter auf und fanden allmählich zu ihrem Spiel. Lohn dafür war der 2:1 Anschlusstreffer durch Gallert, der die Kugel nach einem Flankenball von Rau unhaltbar in die Maschen köpfte. Die Gäste nahmen fortan das Zepter in die Hand und drückten im weiteren Verlauf auf den Ausgleichstreffer. Dabei profitierte man zudem von zahlreichen Ungenauigkeiten der gegnerischen Defensive, die dem intensiven Training der letzten Tage nun scheinbar Tribut zollen musste. Scheiterte Kruges Schwarz noch am Aluminium, war es wenig später Rau, der nach Balleroberung von Gallert mit einem sehenswerten Volleyschuss das 2:2 markierte. Auch wenn beide Mannschaften in der Schlussphase noch durchaus gute Möglichkeiten besaßen, um die Begegnung für sich zu entscheiden, blieb es letztendlich beim 2:2 Unentschieden.






Aufstellung



Durchschnittsalter:  29,0 Jahre


Auswechslungen:  46. Min. Prüßing <-> Gallert, 46. Min. Wirt <-> Angres






Tore

1:0 Arndt (30. Min.), 2:0 Jelonek (50. Min.), 2:1 Gallert (60. Min.), 2:2 Rau (73. Min.)





Schiedsrichter

Henryk Maron