SV Titania Kruge e.V.
Stolz & Treu


MOZ-Artikel vom 03.11.2016, Autor: Christian Heinig



Finower spielt unter falschem Namen


In der 1. Kreisklasse Ost hat es am 9. Spieltag offenbar einen Betrug gegeben. Christian Hildebrandt von Stahl Finow II soll trotz Gelb-Rot-Sperre im Heimspiel gegen Titania Kruge (Endstand 5:2) aufgelaufen sein. "Er hat unter falschem Namen gespielt", berichtet Staffelleiter Bernd Jünemann. Der Schwindel soll nach einem Hinweis des Gegners bei einer Passkontrolle aufgeflogen sein.


"Finow hat sich inzwischen selbst angezeigt, deshalb wird der Fall jetzt schriftlich geregelt", so Jünemann. Die Entscheidung über Spielwertung und Geldstrafe liegt bei Sportgerichtschef Detlef Rudolph. Es ist davon auszugehen, dass die Partie mit 0:2 gegen Finow II gewertet wird.


Der Finower Hildebrandt bleibt zudem vorerst außer Gefecht. Durch den Vorfall muss er mit einer längeren Sperre rechnen, wahrscheinlich von drei bis vier Spielen, so Staffelleiter Jünemann.






MOZ-Artikel vom 03.09.2016, Autor: Steffen Göttmann



Titania Kruge mit neuer Vereinsfahne


Dirk Petzold, Chef der Baufirma "Baupetz" hat dem Sportverein Titania Kruge eine Vereinsfahne spendiert, die künftig bei Punktspielen gehisst werden soll. Vereinsvorsitzender Volker Obst und sein Vorgänger Dieter Süßbier freuten sich ebenso über das Geschenk wie die Spieler.


Anlass sei, dass der Verein gerade seinen 84. Geburtstag gefeiert habe und die Männermannschaft in die 1. Kreisklasse Oberhavel/Barnim aufgestiegen ist, begründete Petzold seine Spende. Von 1978 bis 1993 spielte er selbst aktiv mit, habe aber wegen der Arbeit die Fussballschuhe an den Nagel gehängt, so Petzold.


Titania Kruge vereint 70 Mitglieder und verfügt über die Abteilungen Fussball und Kegelbillard. Im Juniorenfussball bildet der Verein eine Spielgemeinschaft mit dem SV Beiersdorf. Neben der Männermannschaft gibt es B-, D-, E-Junioren und Bambini. Die Mitglieder kommen aus Kruge, den umliegenden Dörfern bis hin nach Eberswalde und Berlin. "Wir sind für die ganze Familie da", sagte Petzold.






MOZ-Artikel vom 13.08.2016, Autor: Christian Heinig

 

 

Überraschungseffekt nutzen - Aufsteiger Titania Kruge hofft auf den Klassenerhalt in der 1. Kreisklasse Ost

 

Relativ ungefährdet gelang der Titania in der vergangenen Saison der Aufstieg aus der zweiten in die erste Kreisklasse. Seit dem 14. Spieltag grüßte man von der Tabellenspitze und profitierte vom Einbruch des Verfolgers Minerva Zerpenschleuse, der nach der Hinrunde noch zwei Punkte vor den "Titanen" stand. Gerade die enorme Auswärtsstärke (27 Punkte aus 11 Spielen) war das große Plus gegenüber den Konkurrenten.

 

Nach drei Abgängen ist der Kader mit noch 20 Spielern relativ schmal aufgestellt, dennoch bleibt der Großteil der Mannschaft zusammen. Somit hofft man in Kruge, dass das bereits eingespielte Team durch mannschaftliche Geschlossenheit den Verbleib in der 1. Kreisklasse sichern kann. Nachdem man zu Beginn der vergangenen Saison noch auf Stammkeeper Marco Gallert verzichten musste, hofft man in dieser Saison, vom Verletzungspech möglichst lange verschont zu bleiben.

 

Kruge ist sich seiner Außenseiterrolle als Aufsteiger bewusst und hofft somit den einen oder anderen Gegner überraschen zu können. Dabei haben die "Titanen" kein einfaches Auftaktprogramm zu absolvieren. Zum Punktspielstart geht es zu Hause zunächst gegen Waldhof Spechthausen, anschließend trifft man auf Rüdnitz/Lobetal II.

 

 

 

 

 

MOZ-Artikel vom 26.05.2016, Autor: Christian Heinig



Titania Kruge feiert Aufstiegsparty


Es ist vollbracht: Am vergangenen Spieltag haben die Fußballer des SV Titania Kruge den Aufstieg in die 1. Kreisklasse klargemacht. Nun wollen sie feiern. Unter dem Motto "Nach 20 Jahren in der untersten Liga ... endlich wieder Staffelsieger" steigt am 11. Juni im Kulturhaus Kruge die große Aufstiegssause. Um 18.30 Uhr geht es los, heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins. Eingeladen sind Mitglieder, Sponsoren, Fans und Freunde des Vereins. Und viele der Kruger Fußballer werden dort wohl mit ihrem Aufstiegsshirt auftauchen, das der Klub eigens hat anfertigen lassen.


Zwei Spieltage vor Schluss können die Titanen in der 2. Kreisklasse Ost nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden. Acht Punkte liegt das Team von Trainer Mike Prüßing derzeit vor dem ärgsten Verfolger Minerva Zerpenschleuse - das reicht. Am vergangenen Wochenende verlor Kruge zwar ausgerechnet das Spitzenspiel in Zerpenschleuse mit 3:5. Doch das ist nur ein Schönheitsfleck. Meister ist Meister.


Besonderen Anteil am Aufstieg des SV Titania Kruge haben sicherlich die beiden Top-Torschützen des Vereins. Das sind Marcel Stegemann und Jonas Papenfuß.


Die Aufsteiger der anderen Staffeln heißen übrigens Oberhavel Velten II und SG Mildenberg II.



 

 


MAZ Sportbuzzer Artikel vom 24.05.2016, Autor: Knut Güldemeister



Schaulaufen des Staffelsiegers


Verloren und trotzdem gewonnen ! Die Fussballer von Titania Kruge unterlagen zwar am vergangenen Wochenende mit 3:5 bei Minerva Zerpenschleuse, anschließend gab es dennoch Anlass zum Jubeln. Zwei Spieltage vor Saisonende ist den Kickern um Trainer Mike Prüßing der Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Damit wird Titania Kruge erstmals seit 20 Jahren wieder in der 1. Kreisklasse beheimatet sein, ein wahrlich historischer Erfolg ! Kurios dabei ist anzumerken, dass Kruge nicht unbedingt rein statistisch gesehen das Maß aller Dinge war in der Ost-Staffel. Nach Beendigung der Hinrunde lag Kruge noch auf Platz zwei, zwei Punkte hinter Minerva Zerpenschleuse. Auch in der noch nicht vollends kompletten Rückrundentabelle liegt Titania Kruge nur auf Platz zwei, hinter dem FSV Golzow. Dennoch wird das Prüßing-Team am Ende souverän aufsteigen, da man einfach am konstantesten durch die Spielzeit kam. Am Sonntag beginnt dann das Schaulaufen für den frischgebackenen Staffelsieger mit dem Auswärtsspiel beim FSV Lok Eberswalde III. 






MAZ Sportbuzzer Artikel vom 03.05.2016, Autor: Knut Güldemeister



Slapstick in der Ost-Staffel


Bewährungsprobe bestanden - und das mit Bravour. So könnte man auf den ersten Blick meinen, wenn man das reine Ergebnis von Spitzenreiter Titania Kruge am letzten Wochenende sieht. Nach zuletzt einigen Punktverlusten stand Kruge beim Tabellendritten Eberswalder SC II unter Druck, setzte sich aber klar und deutlich mit 6:0 durch. Schaut man allerdings genauer hin, erkennt man eine skurrile Spielwertung, die so schon recht kurios daher kommt. Gastgeber Eberswalder SC II, vor dem Spiel mit sieben Punkten Rückstand auf Titania Kruge Tabellendritter, trat zu diesem Topspiel mit nur sieben Spielern an und das trotz Heimrecht. Bereits nach zwanzig Spielminuten führten die Gäste aus Kruge deutlich mit 6:0, dann verletzte sich ein Spieler der Gastgeber und die Partie wurde abgebrochen. Slapstick lässt grüßen ! Kruge dürfte es egal sein, zumal die Konkurrenz schwächelte und man nun ganz knapp vor dem ersehnten Aufstieg in die 1. Kreisklasse steht. Zehn Punkte beträgt der Vorsprung auf Minerva Zerpenschleuse, das überraschend gegen den FSV Golzow auf eigenem Platz mit 1:2 verlor. Titania Kruge empfängt nun eben diese Golzower und könnte bereits am kommenden Wochenende den Aufstieg perfekt machen.



 

 


MAZ Sportbuzzer Artikel vom 27.04.2016, Autor: Knut Güldemeister



Titania Kruge wankt


Kommt in den Aufstiegskampf der Ost-Staffel der 2. Kreisklasse nochmal Spannung hinein ? Lange Zeit sah Titania Kruge als souveräner Aufsteiger aus, da sie selbst ohne Makel ihre Spiele gewannen und die Konkurrenz immer wieder patzte. Allerdings hat sich das ein wenig gedreht, plötzlich patzt Kruge. Nach der Niederlage vor zwei Wochen gegen Blau-Weiß Ladeburg kam Titania auch am vergangenen Spieltag nur zu einem Remis (1:1) gegen Freya Marienwerder. Zwar beträgt der Vorsprung von Kruge auf Platz zwei noch sieben Punkte, doch die dort platzierte Mannschaft von Minerva Zerpenschleuse hat noch ein Spiel weniger absolviert. Am Wochenende muss Kruge demnach mehr als auf der Hut sein, denn die Reise führt zum Tabellendritten Eberswalder SC II, die ebenfalls sieben Punkte Rückstand haben auf Kruge, bei jedoch gleicher Spielanzahl. Minerva Zerpenschleuse empfängt den FSV Golzow und hofft auf weitere Patzer von Kruge.


 

 



MAZ Sportbuzzer Artikel vom 12.04.2016, Autor: Knut Güldemeister



Große Verwirrung um Finowfurt II


In der Ost-Staffel der 2. Kreisklasse marschiert Titania Kruge mit großen Schritten in Richtung Aufstieg. Das Team von Trainer Mike Prüßing gab sich auch im Heimspiel gegen den 1. FC Finowfurt II keine Blöße und siegte klar mit 5:1. Jonas Papenfuß erzielte dabei einen Dreierpack, Marcel Stegemann und Daniel Wieland trafen ebenfalls. Kruge rangiert mit sechs Punkten Vorsprung auf die Verfolger auf Rang eins und gastiert am Sonntag bei Blau-Weiß Ladeburg, die mit Julian-Ramon Koppe den besten Goalgetter der Liga (22 Treffer) in ihren Reihen haben. Um den Auftritt vom 1. FC Finowfurt II bei Titania Kruge gab es im Nachgang große Aufregung, wobei dabei nicht die sportliche Leistung der Gäste im Vordergrund stand, sondern das sie überhaupt anreisten ! Während die zweite Mannschaft aus Finowfurt mit zwölf Spielern nach Kruge reiste, sagte die erste Männermannschaft des 1. FC Finowfurt das Kreisoberligaspiel beim SV Altlüdersdorf II kurzfristig ab - wegen fehlender Leute ! Ein Vorgang der so sicherlich Fragen aufwirft.





 

MAZ Sportbuzzer Artikel vom 16.03.2016, Autor: Knut Güldemeister



Titania Kruge mit Steherqualitäten


Einen Wechsel an der Tabellenspitze gab es in der Ost-Staffel der 2. Kreisklasse am letzten Wochenende. Der bisherige Spitzenreiter Minerva Zerpenschleuse kassierte auf eigenem Platz eine 2:4 Niederlage gegen Blau-Weiß Ladeburg und musste Verfolger Titania Kruge an sich vorbeiziehen lassen, der seinerseits knapp mit 3:2 beim SV Rot-Weiß Werneuchen II gewann. Zwar führte Werneuchen II zweimal (1:0, 2:1), doch Kruge zeigte Steherqualitäten und kam noch zum Sieg. Am kommenden Spieltag empfängt Titania Kruge nun den SV Lichterfelde II, während Zerpenschleuse beim Tabellenletzten Blau-Weiß Hirschfelde gastiert.



 

 


MOZ-Artikel vom 28.01.2016, Autor: Christian Heinig



Titanen als Himmelsstürmer


Vor gut einem Jahr hat der Fußballklub Titania Kruge die Fan-Aktion "Ein Schal geht um die Welt" gestartet. Herausgekommen ist jetzt ein Kalender mit Fanschal-Fotos aus allen Winkeln der Erde. Der Verkauf dient einem guten Zweck.

         

Man muss schon ziemlich verrückt sein, um bei einem Fallschirmsprung einen Fußball-Fanschal dabei zu haben. Und noch verrückter muss man sein, wenn man dann versucht, den Schal während des freien Falls aus 5000 Metern Höhe in die Kamera zu halten. Der Verrückte, der das gemacht hat, heißt Erik Papenfuß, ist Mittelfeldspieler bei Titania Kruge, und er hat mit seinem Fallschirmsprung-Fanschal-Foto das mit Abstand spektakulärste Motiv für den Jahreskalender geliefert. Zu sehen ist er im Monat Oktober.

"Wir haben richtig tolle Motive dabei", sagt Stephan Schwarz, Teamkapitän der Kruger, die in der 2. Kreisklasse Ost spielen. Schwarz hatte die Idee zu der Aktion "Ein Schal geht um die Welt", aus der jetzt der Kalender entstanden ist. Letztes Jahr im Februar hatte er über die Vereinshomepage den Aufruf an Vereinsmitglieder, Unterstützer, Fans und Spieler gestartet, Fanschal-Fotos zu machen und sie einzuschicken: "Zeigt uns, wo der SV Titania Kruge euch überall begleitet hat."

Die Resonanz war bombastisch. Bis Dezember landeten 35 Fanschal-Motive in seinem E-Mail-Postfach. Die "Titanen", wie sich der Klub gern kämpferisch nennt, hätte also auch locker drei Jahreskalender drucken können. So hatte man die Qual der Wahl.

Gleich auf dem Deckblatt des Kalenders sieht man den blau-roten Fanschal auf einem Hochzeitsfoto. Titania Kruge war auch in Peru, davon zeugt das Fanschal-Foto vor der Ruinenstadt Machu Picchu. Und Fan Maik hat den Fanschal in Italien dabei gehabt - und für ein Erinnerungsfoto mit einem Priester in einer Kirche in Palermo gezückt. Auch sehenswert: Das Foto mit dem Titel "Nils am Strand auf Sri Lanka", bei dem der Protagonist eine Schlange um Hals und Arm geschlungen hat.

40 Kalender sind zum Preis von 20 Euro bereits weg. Titania hatte die Aktion von vornherein an einen guten Zweck gekoppelt: Pro verkauftem Kalender gehen 5 Euro in die Jugendabteilung. "So konnten wir schon 200 Euro für unsere Junioren sammeln", freut sich Initiator Schwarz.

Für dieses Jahr hat der Kruger Teamkapitän bereits die nächste Aktion in Planung. Im Dezember will er einen Titania-Adventskalender machen. Fans und Mitglieder können dann jeden Tag Preise gewinnen.


 

 



MAZ Sportbuzzer Artikel vom 19.11.2015, Autor: Knut Güldemeister



Rot-Weiß Werneuchen II will den Aufstieg


In der Ost-Staffel der 2. Kreisklasse Oberhavel/Barnim bleibt Titania Kruge Spitzenreiter. Zwar haben die Kruger momentan ein Punkt Vorsprung auf Minerva Zerpenschleuse, allerdings auch zwei Spiele mehr auf dem Habenkonto. Titania Kruge hat am kommenden Wochenende Spielfrei, für Minerva die Chance zum Sprung an die Tabellenspitze. Gegner am kommenden Spieltag ist dabei der FSV Lok Eberswalde III, Tabellenletzter. Hinter den beiden Erstplatzierten lauert noch die Reserve von Rot-Weiß Werneuchen. die äußerst ambitioniert war und es auch immer noch ist. Spielführer Brian Steppons macht sich demnach auch noch keine Sorgen, trotz vier Punkte Rückstand auf Kruge. "Bis jetzt läuft alles nach Plan, wir hatten vor der Saison das klare Ziel aufzusteigen und haben dies auch immer noch", so Steppons. Problematisch sei, dass man fast jede Woche mit einer veränderten Mannschaft auflaufen muss, heißt es aus dem Lager der Rot-Weißen, aber man sei eine gestandene Mannschaft mit viel Potential. Ziel sind daher ganz klar sechs Punkte aus den letzten zwei Hinrundenspielen. "Ich sehe uns absolut auf Augenhöhe mit Kruge und Minerva vom Potential her. Bei uns entscheidet vor allem die erste Mannschaft über unser Schicksal", so der Kapitän des RWW II. "Hat unsere erste Mannschaft genug Leute, steigen wir auf", so Steppons selbstbewusst. 



 

 


Artikel aus dem Jahre 1964, Autor: G. Wilcke (der Chronik des SV Titania Kruge e.V. entnommen)



"Goldener Traktor" fuhr nach Kruge


Traktor Neuenhagen - Traktor Kruge 1:2 (1:1)

Am Sonntag erlebte Falkenberg das Pokal-Endspiel um den "Goldenen Traktor". Trotzdem der Bezirksklassenvertreter aus Neuenhagen klarer Favorit in diesem Spiel war, kam es auf Grund eines guten Kampfgeistes der Traktoristen aus Kruge zu einem Sieg der Kreisklassenmannschaft. Um es vorweg zu nehmen, Kruge hat verdient gewonnen, wobei der Sieg noch weit höher ausfallen hätte können, wenn die Stürmer aus Kruge nicht so nervös gewesen wären.


Bereits in den ersten 15 Minuten hatten die Stürmer aus Kruge drei sichere Gelegenheiten. In dieser Zeit sowie im weiteren Spielverlauf zeigte sich, daß die Neuenhagener kein Rezept fanden, um den Gegner ernsthaft zu gefährden. Selbst die Neuenhagener Spielmacher, die Gebrüder Daniel, konnten nicht überzeugen. Als in der 80. Minute der Mittelsürmer aus Kruge das 2:1 schoß, war der Pokal-KO für Neuenhagen besiegelt.


Es wäre verfehlt, einen Spieler aus Kruge besonders zu erwähnen, denn alle elf Sportfreunde zeigten eine gute kollektive Leistung. Zur Begrüßung beider Mannschaften wartete Traktor Kruge mit einer schönen und sportlichen Geste auf. Der Mannschaftskapitän überreichte der gegnerischen Mannschaft einen Blumenstrauß. Hoffentlich werden wir in Zukunft so etwas recht oft von unseren Fußballern zu sehen bekommen. Warum hat Neuenhagen nicht ebenfalls dergleichen vorbereitet ? Hat man seinen Endspielpartner nicht ernst genommen ?


Den Traktoristen aus Kruge, die auch Sympathie beim Publikum fanden, gilt unser herzlicher Glückwunsch. Sie haben es in der Geschichte dieser Pokalspiele erstmalig fertiggebracht, als Mannschaft der Kreisklasse diesen schönen Pokal zu erringen. Wir wünschen ihnen für die weiteren Spiele im Bezirksmaßstab viel Erfolg, damit sie auch unseren Kreis würdig vertreten.


 

 



MOZ-Artikel vom 15.02.2015, Autor: Christian Heinig



Titanen auf Welttournee


"Ein Schal geht um die Welt" - das ist das Motto einer Fanschal-Aktion, die der Barnimer Fußballverein Titania Kruge vor Kurzem gestartet hat. Gesucht werden Fotos mit Titania-Fanschal aus aller Welt. Mindestens zwölf sind insgesamt nötig, denn: Die Bilder sind für einen Jahreskalender gedacht.


Ein Foto aus London gibt es bereits. Dort hat der Fanschal von Titania Kruge kürzlich Station gemacht, bei einem Fußballspiel vom Premier-League-Klub Arsenal London. Ein anderer Titania-Fanschal ist kurz darauf in Österreich gesichtet worden, beim Skiurlaub. Auch hier gibt es Bilder von. Und es sieht so aus, als wäre das erst der Anfang.


Titania Kruge ist gerade auf Welttournee. Mit seinem Fanschal.


"Die Aktion ist gut angelaufen, wir haben schon einige Fotos bekommen", sagt Stephan Schwarz. Er ist Teamkapitän bei den Fußballern des SV Titania Kruge, die in der 2. Kreisklasse Ost spielen. Und Schwarz, 25, ist obendrein der Schöpfer der ungewöhnlichen Aktion "Ein Schal geht um die Welt", die der Klub vor gut zwei Wochen gestartet hat. Mit der Aktion wollen die "Titanen", wie sich der Barnimer Klub gern kämpferisch nennt, zeigen, dass der SV Titania Kruge überall ist - und vor allem: dass er viel herumkommt.


Auf der Homepage heißt es an die Fans des Vereins gerichtet: "Zeigt uns, wo der SV Titania Kruge euch überall begleitet hat. Egal, ob beim Skifahren in Österreich, beim Schwitzen in der Wüste Gobi oder beim Wandern im Harz."


Ausgangspunkt für die Aktion war das Fanschal-Foto, das Anfang Februar in London entstanden ist, bei einem Spiel des Premier-League-Klubs FC Arsenal. Es ist ein klassisches Erinnerungsfoto, darauf zu sehen ist Erik Papenfuß, ein Mitspieler von Stephan Schwarz im Männerteam. Erik Papenfuß steht vor dem Stadion des englischen Top-Klubs und hält dabei stolz den Fanschal von Titania Kruge in die Kamera. Er war gemeinsam mit seinem Bruder Jonas beim Spiel von Arsenal gegen Aston Villa (5:0), dieses Erlebnis wollten die beiden natürlich mit der Kamera festhalten.


Und wie es heutzutage eben so ist, haben die Jungs das Foto anschließend an ein paar Teamkollegen geschickt. So nahm die Sache ihren Lauf.

Als Teamkapitän Stephan Schwarz es sah, dachte er: "Der kleine Schal vor dem riesigen Arsenal-Stadion, das macht ja richtig was her." Ein paar Augenblicke später war die Idee zur Fanschal-Aktion geboren.


Spieler, Vereinsmitglieder, Unterstützer und Fans von Titania Kruge sind jetzt aufgerufen, bis 30. November Fanschal-Fotos an den Verein zu schicken. Dann wird ausgewählt: Die besten zwölf Motive sollen in einem Monatskalender abgebildet werden - für das Jahr 2016.


"Den Verkauf verbinden wir mit einem guten Zweck", erklärt Stephan Schwarz. Der Erlös soll den Junioren von Titania Kruge zugutekommen. Vier Jugendteams hat man derzeit: Die E- und F-Junioren nehmen am Spielbetrieb teil, hinzu kommen Trainingsteams im C-Junioren-Bereich und bei den Bambinis.


Den blau-roten Fan-Schal kann man bei Titania Kruge seit zwei Jahren über die Vereins-Homepage bestellen, für zehn Euro das Stück. Und die Nachfrage war bisher ordentlich. Mehr als 100 sind schon weg. Genug in jedem Fall, um noch reichlich Welttournee-Fotos zusammenzubekommen.


 

 



MOZ-Artikel vom 26.12.2014, Autor: Christian Heinig



Freispruch für Hirschfelde vor Sportgericht


Der Verdacht eines provozierten Spielabbruchs hat sich im Fall von Blau-Weiß Hirschfelde und dem Spiel vom 6. Dezember in der 2. Fußball-Kreisklasse Ost bei Titania Kruge nicht bestätigt. Das ist das Ergebnis einer Sportgerichtsverhandlung, die am Montagabend in Eberswalde stattfand. Das Sportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim kam unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Ingo Elseberg zu dem Schluss, dass eindeutig ein unverschuldeter Spielabbruch vorlag.                                                                                                                                                     


Hirschfeldes Vereinschef Lars Hübner konnte glaubhaft nachweisen, dass gleich mehrere Spieler des Teams verletzt gewesen sind, weshalb der Klub das Spiel des 13. Spieltags bei Titania Kruge nach der Halbzeitpause nicht fortsetzen konnte.


Hirschfelde war zu der Partie in Kruge nur mit zehn Mann angetreten. In der Halbzeitpause meldeten sich dann beim Stand von 7:0 für den Gastgeber vier Hirschfelder verletzt ab. Da die Gäste mit sechs Spielern nicht mehr spielfähig waren (das Minimum beträgt sieben), musste Schiedsrichter Hans-Georg Möcker die Partie abbrechen.


Für Verwirrung hatte im Anschluss an die Partie gesorgt, dass Hirschfelde die verletzten Spieler nicht auf dem Online-Spielberichtsbogen angegeben hatte. Das hatte zunächst den Verdacht genährt, Blau-Weiß hätte den Spielabbruch absichtlich herbeigeführt. Doch für den lückenhaften Online-Spielbericht gab es einen anderen Grund: Als Hirschfelde die Spieler dort eintragen wollte, war der Bericht schon "geschlossen". Nur der Spielleiter kommt dann noch dran.


Die Partie wird nun mit dem Halbzeitstand von 7:0 für Kruge gewertet.



 

 


MOZ-Artikel vom 27.11.2012, Autor: Gunnar Reblin



Vereine vor Mammut-Strecken


Weite Fahrten zu Auswärtsspielen sind bei den Fußballern ungefähr so beliebt, wie hartgefrorene Böden im Winter. Ab der Saison 2014/2015, also nach der Fusion mit dem Fußballkreis (FK) Barnim, lautet ein neues Ziel für die Oberhavel-Vereine auf Kreisebene unter anderem "Dieter-Süßbier-Arena".


Im ersten Moment löst die Stadionbezeichnung vielleicht bei dem einen oder anderen Vorfreude aus. Doch wenn die Fahrt dorthin knapp anderthalb Stunden dauert, sieht das schon wieder ganz anders aus. Denn die "Dieter-Süßbier-Arena" ist die Heimstätte vom SV Titania Kruge, gelegen im Kreis Märkisch-Oderland. Also noch hinter dem Nachbarkreis Barnim gelegen. Der Verein aus Kruge, ebenso wie der SV Beiersdorf, wird in den künftigen Fußballkreis Oberhavel/Barnim, die genaue Bezeichnung steht noch aus, aufgenommen (wir berichteten).


Dass die Fahrtstrecken für die Oberhavel-Vereine länger werden, ist nichts Neues. Ebenso, dass damit die Kosten für Benzin steigen. Ob die Vereine aus dem Kreis die Orte Beiersdorf und Kruge ansteuern, ist möglich, aber noch nicht mit Sicherheit zu sagen. Jedoch erklärt Steffen Misdziol, Spielausschuss-Vorsitzender des FK Oberhavel: "Die Berührungspunkte nach der Fusion sind natürlich da. Ob es wirklich dazu kommt, kann man zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht sagen". Dies muss in der ersten gemeinsamen Saison (2014/2015) nicht so sein - kann aber, je nachdem was die Qualifizierungssaison ergibt. In den darauffolgenden Jahren dann sowieso.


Kruge, Nachbarort von Heckelberg-Brunow, und Beiersdorf (20 Kilometer von Eberswalde entfernt) liegen an der Grenze zum Barnim. Die Vereine spielen derzeit in der 2. Kreisklasse (MOL). In welcher Liga beziehungsweise in welcher Staffel die oben genannten Vereine in knapp anderthalb Jahren um Punkte kämpfen werden, steht noch in den Sternen. Doch in Fürstenberg, Oranienburg oder Kremmen dürften die Planungen für die Qualifikations-Spielzeit (2013/2014) und die darauffolgende erste gemeinsame Saison intensiver ausfallen als üblich - auch mit dem Hintergrund der zu bewältigen Fahrtstrecken zu Auswärtsspielen.


In Fürstenberg könnten die Alarmglocken am lautesten schrillen. Am nördlichsten gelegen, würde die Strecke (hin und zurück) mit 218,22 Kilometern einem Horrorszenario gleichkommen, gleichwohl als schnellste Strecke ausgewiesen (Dauer pro Fahrt: 1:24 Stunden). Der kürzeste Weg läge bei 84,44 Kilometer/Fahrt (2:10 Stunden). Die Kosten steigen rasant.


Beiersdorf, derzeit Erster in der 2. Kreisklasse, könnte nachdem sich andeutenden Aufstieg in dieser Saison im kommenden Spieljahr der Durchmarsch gelingen. Dann wäre der Club in der heutigen Kreisliga, ab 2014 dann in der Spielklasse unter der neuen Kreis-Oberliga. Fürstenberg könnte theoretisch ein zukünftiger Kontrahenten sein.


Dass die Reserve der Wasserstädter auch noch nach Kruge muss, ist wohl unwahrscheinlich. Knapp zwei Stunden würde die Fahrt bei etwa 100 Kilometern dauern. Der SV Titania ist derzeit Tabellenletzter, dürfte wohl eher in die Süd-Staffel der 2. Kreisklasse eingruppiert werden. Sollte es diese denn noch geben. Misdziol beschreibt die aktuellen Gedankenspiele der FK-Vorstände, die aber erst nach dieser Saison in konkrete Pläne münden sollen: "Derzeit planen wir mit einer Kreis-Oberliga mit 16 Teams. Dann folgen zwei Kreisligen mit je 16 Mannschaften, ebenso wie zwei 1. Kreisklassen. Stand heute sind dann noch mehr als 32 Mannschaften auf die 2. Kreisklassen zu verteilen, die dann möglicherweise nicht mehr Nord, Mitte, Süd, sondern Ost, West, Mitte heißen könnten." Die jeweilige Einteilung erfolge dann nach territorialen Gesichtspunkten. Vereine in der Mitte-Staffel könnten laut Misdziol auf Beiersdorf oder Kruge treffen.


Auf Nachwuchsebene und bei einer gemeinsamen Pokalrunde sind Aufeinandertreffen mit diesen beiden weit entfernten Clubs ebenso möglich. Die "Dieter-Süßbier-Arena oder der Sportplatz Beiersdorf können also schon mal ins Navigationsgerät einprogrammiert werden. Nach einer langen Fahrt nach Kruge locken die "Titanen" auf ihrer Homepage aber immerhin mit einer sensationellen Stadionbratwurst, Getränken aller Art, humanen Preisen, freundlicher Bewirtung und Bundesliga-Radio.






MOZ-Artikel vom 01.02.2008, Autor: Udo Plate



Ein Leben mit und für den Fussball


Eine in der Tat lebende Fußballlegende wird 70 Jahre alt. Die Rede ist von Dieter Süßbier. Der Hohenfinower trat 1953 der damaligen BSG Traktor Kruge bei. Und auch heute noch frönt er dem Hobby, dem Spiel mit dem runden Leder - als Sektionsleiter Fußball bei Titania Kruge.


Die Tafel für die Gäste ist schon gedeckt. Weißes Tischtuch, kleine und große Gläser. Der Musikrekorder steht bereit, genau wie die Fotoalben. Wenn man 70 Jahre alt wird, hat man viel zu erzählen. Aus einem bewegten Leben - aus einem Leben mit und für den Fußball.


Schon der Arzt, der ihn am 3. Februar 1938 zur Welt holte, wusste offenbar, welchen Weg Dieter Süßbier einmal nehmen würde. "Der wird Fußballer, soll er gesagt haben", erinnert sich der Hohenfinower an die Worte seiner Mutter. Und scheinbar hatte der Arzt Recht behalten. Denn 1953 trat Dieter Süßbier der BSG Traktor Kruge bei, spielte aktiv Fußball. Auch wenn sein Vater nichts vom Fußball hielt. "Wir hatten damals bessere Zeiten. Es spielten drei Nachwuchs- und zwei Männermannschaften. Insgesamt waren wir 120 Mitglieder", erinnert sich Süßbier an vergangene Tage. Heute zählt der Sportverein Titania Kruge, der Nachfolger der BSG Traktor Kruge, gerade noch 50 Mitglieder. Das hat aber seine Liebe zum Fußball nicht verändert. Seit 1962 ist er Sektionsleiter Fußball. "Ich bin wohl der älteste im Kreis", meint der Hohenfinower mit einem Lachen und denkt dabei überhaupt noch nicht ans Aufhören. Solange er gesund sei, wolle er weiter machen.


Über den Sektionsleiter kam er schließlich auch zum Schiedsrichter. Von 1971 bis zum 11. Juni 2005 pfiff er unzählige Begegnungen auf dem Fußballfeld. Darüber hinaus war er 1973 bis 1990 Vorsitzender der Rechtskommission des KFA Fußball Bad Freienwalde. Und von 1972 bis 1983 gehörte er der Rechtskommission des BFA Frankfurt (Oder) an. Fußball war und ist sein Leben. Kaum ein Wochenende ist seit 1953 vergangen, an dem er nicht in Sachen Fußball unterwegs war. Seine Frau Elke (57) wusste, dass sie es mit einer ernst zunehmenden Konkurrentin aufnehmen würde, als sie ihm 1980 das Ja-Wort gegeben hat. Denn Süßbiers große Liebe ist nun mal der Fußball. Doch sie konnte sich damit gut arrangieren, unterstützte ihren Mann, wo sie nur konnte. Früher waren es die Trikots der Jugend, die sie gewaschen hat, heute sind es die der Männer. "Vergiss nicht zu sagen, dass du auch noch in der Schule aktiv bist", erinnert Elke Süßbier an seine Aktivitäten an der Grundschule Heckelberg. Im Rahmen der Ganztagsschule leitet der fast 70-Jährige noch jeden Donnerstag die Fußball-Arbeitsgemeinschaft. Zwei Mannschaften gibt es - die erste bis dritte Klasse und die vierte bis sechste Klasse. Jeweils anderthalb Stunden wird trainiert. Und die Arbeitsgemeinschaft findet großen Zuspruch. Jeweils 17 Kinder spielen inzwischen aktiv, darunter auch ein paar Mädchen. Aus dieser Arbeitsgemeinschaft sei auch die D-Jugend von der SPG Beiersdorf/Kruge hervorgegangen, sagt er stolz. "Vielleicht bekommen wir ab August ja noch eine Mannschaft."


Mit 70 könnte er langsam kürzer treten. Doch wer Dieter Süßbier kennt, weiß, dass das nicht seinem Naturell entspricht. Selbst wenn er im Urlaub ist, kreisen seine Gedanken um den reibungslosen Ablauf der Fußballspiele. In Kruge ist er schließlich noch Platzwart. Bis zum vergangenen Jahr hat er noch die A-Jugend trainiert. Die ist jetzt aber zu den Männern aufgestiegen. "Also helfe ich Holger Dahme bei der D-Jugend von Beiersdorf/Kruge aus", so Süßbier. An Erfahrungen mangelt es ihm ja nicht.


Für seinen Heimatverein wünscht er sich den Aufstieg in die erste Fußballkreisklasse. Zurzeit spielt Kruge noch in der zweiten Kreisklasse, auf Platz 3. Keine schlechte Ausgangsposition. Süßbier ist optimistisch. Und für die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft lässt er sich sogar zu einer Prognose hinreißen. Seiner Meinung nach käme Deutschland nur auf den dritten oder vierten Platz. "Die reißen sich den Hintern doch nicht mehr auf", meint er. Sein Favorit für den Europameister ist Frankreich. "Aber auch die Holländer sollte man nicht unterschätzen", sieht es der Fußball-Freund. Ob er recht behalten wird, wird sich zeigen.


Zunächst lässt er sich feiern. Und zwar am Sonntag. Er rechnet mit vielen Gratulanten. Wohl auch von höherer Stelle. Und dann werden auch die Schützen vor der Tür stehen und ihm ein Ständchen bringen. Genau wie die Feuerwehrleute von Gersdorf-Kruge. In beiden Vereinen gehört er zu den alten Hasen und ist seine Meinung immer noch gefragt.


Die große Geburtstagsparty wird in Falkenberg/Mark steigen. Zu Hause kämen die vielen Gäste nicht unter. Und garantiert trägt er seine Lieblingskrawatte - die mit den Fußbällen. Welche sonst!